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Seelsorge genießt in Hochtaunus-Kliniken hohen Stellenwert


29.03.2010 15:29

Hochtaunuskreis. "Zur Genesung trägt zum einen die medizinische Versorgung bei. In vielen Fällen spielt aber auch das seelische Gleichgewicht eine wichtige Rolle, um die Gesundheit zu fördern. Die Hochtaunus-Kliniken sehen die Klinikseelsorge daher als wichtigen Bestandteil des Klinikalltags an und unterstützen die Kirchen bei ihrer Arbeit", so unterstrich es der Aufsichtsratsvorsitzende der Hochtaunus-Kliniken gGmbH, Landrat Ulrich Krebs, erst kürzlich in einem Gespräch mit den Kirchenvertretern. "Auch in den Neubauten in Bad Homburg und Usingen werden Kapellen entstehen. Daneben soll es auch in jedem Haus einen 'Raum der Stille' geben", kündigt Krebs an. Die Krankenhausseelsorge biete den Patientinnen und Patienten den Raum für Gespräche, der dem Klinikpersonal in der Arbeit mit den Kranken und ihren Angehörigen nicht immer möglich sei. Diese Ergänzung sei für beide Seiten, Patienten und Klinik, sehr wertvoll. Krebs erinnert zudem daran, dass die Seelsorge auch für das Personal von großer Bedeutung ist: "Auch im vertrauten Arbeitsumfeld kann es immer wieder zu Situationen kommen, in denen Beistand wichtig ist".

Beide Kirchen werden auch in Zukunft ihre Seelsorgearbeit im jetzigen Umfang personell wie finanziell weiterführen.

 

Krebs nutzt gemeinsam mit den Klinikseelsorgern die Osterzeit, um die kirchlichen Angebote in den Hochtaunus-Kliniken vorzustellen. Zudem übergab er insgesamt 30 Bibeln zur Unterstützung der Arbeit in den Krankenhäusern in Bad Homburg und Usingen. Auch halten die Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger kleine Kreuze bereit, die sie an die Patientinnen und Patienten ausgeben. Landrat Krebs weiß um die Bedeutung der Kreuze für die Seelsorge und überreichte 30 dieser kleinen Kreuze ebenfalls an die Pfarrerinnen und Pfarrer.

 

"Die Seelsorgerinnen und Seelsorger knüpfen mit Gebeten und Symbolen bei den meisten Menschen an das an, was bisher im Leben ein tragender Grund war. Sie bieten aber auch denen, für die Religion bisher kaum einen Stellenwert hatte, Impulse, die helfen, eine schwierige persönliche Situation durchzustehen", fasst Krebs die Arbeit zusammen.

 

Die Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger sind rund um die Uhr erreichbar und verstehen sich als ökumenisches Team. Neben den Einzelgesprächen bieten sie auch Abendmahlsfeiern oder die Krankenkommunion im Zimmer an.

In beiden Häusern der Hochtaunus-Klinken sind im Erdgeschoss Kapellen eingerichtet. Sie sind rund um die Uhr für Ruhe, Besinnung und Gebet geöffnet. Auch ein Fürbittbuch liegt aus.

 

In der Bad Homburger Klinik findet zudem jeden Sonntag um 10.00 Uhr ein Gottesdienst statt, im Wechsel evangelisch und katholisch. "Zu diesen Gottesdiensten kommen auch Nachbarn der Klinik, die die Krankenhauskapelle zu ihrer Kirche gemacht haben", weiß Krebs zu berichten.

Das Angebot der Krankhausseelsorge in Bad Homburg umfasst auch eine Meditation am Abend, die mittwochs um 18.00 Uhr für rund 20 Minuten in der Kapelle stattfindet.

Die Kapelle in Bad Homburg ist darüberhinaus Veranstaltungsort für die Reihe KIK, Kultur im Krankenhaus, die mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen Abwechslung in den Klinikalltag bringt.

Klinikseelsorge Hochtaunus-Kliniken Bad Homburg:

Margit Bonnet, Ev. Pfarrerin, Tel. 06172 14-1289,

Margit.Bonnet@hochtaunus-kliniken.de

 

Helgard Kündiger, Ev. Pfarrerin, Tel. 06172 14-1192,

Helgard.Kuendiger@hochtaunus-kliniken.de

 

Christine Walter-Klix, Kath. Seelsorgerin, Tel. 06172 14-2146,

Christine.Walter-Klix@hochtaunus-kliniken.de

 

Klinikseelsorge Hochtaunus-Kliniken Usingen:

Reiner Guist, Ev. Pfarrer, Tel. 06081 107-197

 

Pater Emilian Senguo, Tel. 06081 686121


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