Sporthalle Adolf-Reichwein-Schule: Erst Neubau, dann Sanierung
| 03.03.2009 15:47 |
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Hochtaunuskreis. An der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach wird zunächst eine neue Sporthalle errichtet. Die Sanierung der bestehenden Halle wird im Anschluss daran durchgeführt.
"Die Schule hat bereits große Anstrengungen unternommen, den Sportunterricht während der Sanierungsphase zu gewährleisten und sich auf die Sanierung der Halle eingestellt. Wir haben dennoch der Bitte der Stadt Neu-Anspach entsprochen, mit Blick auf den Vereinssport den Bau der neuen 3-Feld-Sporthalle vorzuziehen. Die Schulgemeinde konnten wir nun auch für dieses Vorgehen gewinnen", teilt Landrat Krebs mit. Aus einer Änderung der Gesamtplanung, die im Oktober vergangenen Jahres präsentiert wurde, habe sich die Möglichkeit ergeben, die neue Halle an einer Stelle des Geländes unterzubringen, an der die Baumaßnahme schnell umgesetzt werden könne. Somit stellte sich die Frage, ob eine Auslagerung nicht mehr Unannehmlichkeiten mit sich bringen würde, als die Tatsache, den Sportunterricht noch weitere zwei Jahre in der alten Sporthalle durchzuführen.
Der nun gewählte Zeitplan sieht vor, die Planungen für den Neubau so voranzutreiben, dass mit dem Bau im März 2010 begonnen werden könne. Dazu müsse nur das Gebäude, in dem sich zurzeit die Bibliothek befindet, abgerissen werden. Da diese in die Räumlichkeiten der ehemaligen Kreisbildstelle verlagert werden könne, sei das kein Problem, so Krebs.
Der Landrat sagte der Schule die Sanierung der bestehenden Halle unabhängig vom Abschluss des Neubaus für 2011 zu: "Das Leistungsverzeichnis als Grundlage für die Ausschreibung der Sanierung wird in den nächsten Wochen fertig gestellt. So kann zum Ende der Fertigstellung der neuen Halle die Ausschreibung durchgeführt und unmittelbar nach Inbetriebnahme der neuen Halle mit der Sanierung der alten Halle begonnen werden."
Auch der Neu-Anspacher Bürgermeister Klaus Hoffmann wirbt für die nun gewählte Planung: "Ich sehe auch für die Schule viele Vorteile in der nun gewählten Vorgehensweise. So gut die Verlagerung des Sportunterrichts auf andere Hallen der Stadt auch geplant war, eine Auslagerung ist immer auch mit Fahrzeiten auf Kosten des Sportunterrichts verbunden. Ich bin sicher, dass wir nun eine für Schule und Vereine gute Lösung gefunden haben."
"Wenn man sich auf eine Sanierung einstellt und Anstrengungen unternimmt, in dieser Zeit einen reibungslosen Sportunterricht zu gewährleisten, ist es verständlich, dass man sich auch die Umsetzung der Maßnahme wünscht. Mit der verbindlichen Zusage für die Sanierung der bestehenden Sporthalle können wir nun auch als Schulgemeinde leben", äußert sich Kristina Huttenlocher, Schulleiterin der Adolf-Reichwein-Schule.
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