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Weitere Schulen zur Aufnahme ins Ganztagesprogramm gemeldet


20.07.2009 11:07

Hochtaunuskreis. Fünf Schulen des Hochtaunuskreises sollen in das "Ganztagesprogramm nach Maß" des Hessischen Kultusministeriums neu aufgenommen bzw. zu einer Offenen Ganztagsschule weiter entwickelt werden und somit von den in Aussicht gestellten Ressourcen in Form von 5,5 Stellen für die Ganztagesbetreuung im Schuljahr 2009/2010 profitieren. Es sind dies das Gymnasium Oberursel, die Christian-Wirth-Schule (Usingen), die Gesamtschule am Gluckenstein (Bad Homburg v. d. Höhe), die Integrierte Gesamtschule Stierstadt (Oberursel) und die Max-Ernst-Schule (Weilrod). Diesen Vorschlag hat Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs dem Hessischen Kultusministerium unterbreitet. "Mit Hilfe des Landesprogramms kann die engagierte Arbeit der Schulen noch besser umgesetzt werden. So werden unsere Investitionen in die baulichen Voraussetzungen der Bildung durch inhaltliche Förderung ergänzt. Der Bildungsstandort Hochtaunuskreis wird somit gestärkt", begrüßt Krebs die Förderung durch das Hessische Kultusministerium.

 

Das Gymnasium Oberursel und die Christian-Wirth-Schule sollen mit der Landesförderung durch 1,5 zusätzliche Stellen den Status Pädagogische Mittagsbetreuung erhalten.

Die Gesamtschule am Gluckenstein, die Integrierte Gesamtschule Stierstadt sowie die Max-Ernst-Schule in Weilrod wurden für die Weiterentwicklung zu einer Offenen Ganztagsschule vorgeschlagen. Aufgrund der mehrjährigen Erfahrung als Schulen mit Pädagogischer Mittagsbetreuung hatten diese Schulen bereits mehrmals einen Antrag auf Einrichtung einer Offenen Ganztagesschule gestellt. Hier ist jeweils eine Stelle für die Gesamtschule am Gluckenstein und die Integrierte Gesamtschule Stierstadt vorgesehen. Die Max-Ernst-Schule soll eine halbe Stelle durch das Landesprogramm erhalten.

 

"Die Ganztagesangebote ergänzen den bisherigen Schulalltag sinnvoll. So ist gerade die adäquate Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler durch die zusätzlichen Ressourcen möglich. Ebenso werden Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und Mediation zu einem festen Bestandteil im Schulalltag", erläutert Krebs. So sind Arbeitsgemeinschaften, Förderkurse, Kreativ- und Sportangebote an den Schulen geplant.

 

"Wir hoffen auf die Zustimmung unserer Vorschläge durch das Kultusministerium", so der Landrat.

 

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Das "Ganztagesprogramm nach Maß" des Hessischen Kultusministeriums fördert den Ausbau ganztägig arbeitender Schulen durch zusätzliche Lehrkräfte und finanzielle Mittel. Diese Förderung geschieht auf Vorschlag der Schulträger in Absprach mit dem zuständigen Schulaufsicht und richtet sich nach dem individuellen Bedarf vor Ort. So ist der bedarfsgerechte Ausbau an Ganztagesangeboten von Schulen Schritt für Schritt möglich.


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