Datum: 14.11.2025

K726 wieder für den Verkehr freigegeben

Die grundhafte Erneuerung der K726 zwischen Pfaffenwiesbach und Usingen ist nach einer fünfmonatigen Bauzeit abgeschlossen. Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr sowie die Bürgermeister Steffen Wernard (Usingen) und Gregor Sommer (Wehrheim) durchschnitten am Freitagnachmittag das rote Band und gaben damit symbolischen den Verkehr auf der Verbindungsstraße wieder frei.

„Wir haben die Arbeiten in dem durchaus ambitionierten Zeitfenster von fünf Monaten geschafft. Zudem – und danach sieht es aus, auch wenn die Endabrechnung noch nicht vorliegt – sind wir im Kostenrahmen geblieben“, freute sich Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr. Bürgermeister Steffen Wernard hob die gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kommunen, Kreis, HessenMobil und Baufirma, der Firma Wilhelm Schütz aus Weilburg, hervor. „Es ist schön, dass die direkte Verbindung von Usingen nach Pfaffenwiesbach jetzt wieder befahrbar ist und die Bauarbeiten in so kurzer Zeit absolviert werden konnten. Herzlichen Dank an alle Beteiligten“, so Wernard. Bürgermeister Gregor Sommer pflichtete ihm bei: „Ich freue mich für die Bürgerinnen und Bürger aus den Wehrheimer Ortsteilen Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal, dass die direkte Verbindung Richtung Usingen nun wieder offen ist. Ich danke hier besonders dem Ortsbeirat Pfaffenwiesbach, der Gemeindevertretung Wehrheim wie auch dem Kreistag für den Einsatz bis zur nun erfolgten Sanierung der K726 und letztlich der Verwaltungsspitze des Hochtaunuskreises, dem Ersten Kreisbeigeordneten Thorsten Schorr sowie Landrat Ulrich Krebs, für die so wichtige Umsetzung der Maßnahme.

Auf der vier Kilometer lange Strecke wurden in drei Bauabschnitten die Asphaltschichten, die darunterliegende Tragschicht und die Bankette in beide Fahrtrichtungen grundhaft erneuert. Dabei wurde die schadhafte bestehende Asphaltdecke abgefräst und eine neue, mehrere Zentimeter dicke Asphaltschicht neu aufgebracht und gewalzt. Die Bankette wurden ebenfalls mit Rasengittersteinen neu befestigt und befahrbar gemacht.

Für die Dauer der Bauarbeiteten war die Strecke für den Auto- und Radverkehr gesperrt. Um sicherzustellen, dass auch in dieser Zeit die Zufahrten zum Landgasthof, der Zimmerei und der Einmündung der K726 in die Bundesstraße dem Wehrheimer Bauhof möglich ist, waren drei Bauabschnitte eingerichtet worden, die nacheinander bearbeitet wurden. Im letzten Bauabschnitt, der von der Zimmerei Böttcher bis zur Einmündung der K726 in die B275 im Usatal führte, fehlen lediglich noch die Straßenmarkierungen. Diese kann erst im nächsten Jahr aufgebracht werden, wenn die Temperaturen wieder höher sind.

Die Kosten für die Bauarbeiten belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. 900.000 Euro übernimmt davon das Land Hessen, die verbleibenden 800.000 Euro zahlt der Kreis.


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