int(1566527616)

Eingliederungshilfe für Behinderte Menschen

Menschen mit Behinderung

 

Frühförderung (Kinder von Geburt bis Schuleintritt):

Ziel der Frühförderung ist es, eine bereits eingetretene Behinderung zum frühstmöglichen Zeitpunkt durch gezielte Förderung und Behandlungsmaßnahmen auszugleichen oder zu mildern.

 

Vorschulkinder:

Heilpädagogische Maßnahmen, Teilhabe am gemeinschaftlichen kulturellen Leben, medizinische Rehabilitation gemäß §§ 53/54 SGB XII in Verbindung mit §§ 26, 55 ,56 SGB IX.

 

Art der Maßnahmen können sein:

• Heilpädagogische Leistungen für Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

• Leistungen zur medizinischen Rehabilitation

• Integration von Kindern unter 3 Jahren in der Kindertagesstätte oder sonstige Betreuungsmöglichkeit gem.  Tagesbetreuungsausbaugesetz

• Integrativer Betreuungsplatz im Kindergarten für Kinder die das 3. Lebensjahr vollendet haben

• Integrationshelfer im Kindergarten.

Die Maßnahmen sollen die Eingliederung in die Gesellschaft sowie Förderung und Unterstützung in der individuellen und sozialen Entwicklung ermöglichen, um Benachteiligungen zu vermeiden bzw. abzubauen.

 

Schulkinder, Jugendliche:

Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, insbesondere im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht und zum Besuch weiterführender Schulen einschließlich der Vorbereitung hierzu, sowie Hilfen zur schulischen Ausbildung einschließlich des Besuchs einer Hochschule. Dies beinhaltet zum Beispiel: Integrationshelfer, Fahrtkosten durch behinderungsbedingten Mehraufwand, Hilfsmittel usw.

 

Erwachsene:

Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft § 54 SGB XII in Verbindung mit § 55 Abs. 2 SGB IX, Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

 

Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft gem. § 55 SGB IX i.V. mit § 54 Abs.1 SGB XII können sein:

• Sonstige Hilfsmittel und Hilfen, Praktische Kenntnisse und Fähigkeiten, Verständigung mit der Umwelt,

• Anpassung der Wohnung,

• Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.

 

Hinweis:

Die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nach § 26 Abs. 2 und 3 SGB IX sowie Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gemäß § 33 SGB IX entsprechen jeweils den Leistungen der Rehabilitationsträger der gesetzlichen Kranken-versicherung oder der Bundesagentur für Arbeit. Bestehen Ansprüche auf diese Leistungen gegen diese vorrangigen Leistungsträger, kommen Leistungen nach dem SGB XII nicht in Betracht.

 

 

Informationen, Auskünfte, Beratung und Anträge hierzu erhalten Sie bei den Sachbearbeitern/-Innen der Eingliederungshilfe.

 

zurück
Fachbereiche
Leitstelle Frauen, Senioren, Behinderte und Krankenhilfe
Ansprechpartner
Frau Bernhardt

Sachbearbeiterin

Tel: 06172 999 - 5442

Fax: 06172 999 - 9812

E-Mail

Herr Hofmann

Teamleiter

Tel: 06172 999 - 5430

Fax: 06172 999 - 9812

E-Mail

Frau Schlenkrich

Sachbearbeiterin

Tel: 06172 999 - 5443

Fax: 06172 999 - 9812

E-Mail

Frau Schumacher

Sachbearbeiterin

Tel: 06172 999 - 5441

Fax: 06172 999 - 9812

E-Mail