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Unterhaltsvorschuss Gewährung

Wir bitten um Beachtung!!!

 

Anträge auf Unterhaltsvorschussleistungen können ab sofort nur noch im 

BürgerInfoService

Haus 3, Erdgeschoss, Zimmer 3-001

 

abgegeben werden.

 

Staatliche Unterhaltsleistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) können für Kinder gezahlt werden, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bei einem alleinerziehenden Elternteil leben und nicht oder nicht regelmäßig Unterhalt von dem anderen Elternteil bzw. Halbwaisenbezüge in der gesetzlichen Höhe erhalten. Die Leistungen müssen durch einen Antrag geltend gemacht werden.

Darüber hinaus besteht ein Anspruch auf Unterhaltsleistung bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, wenn das Kind keine Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) bezieht oder durch die Unterhaltsleistung die Hilfebedürftigkeit des Kindes nach § 9 SGB II vermieden werden kann (§ 1 Abs. 1a Ziffer 1 UVG) oder der Elternteil, bei dem das Kind lebt mit Ausnahme des Kindergeldes über Einkommen im Sinne des § 11 Abs. 1 Satz 1 SGB II in Höhe von mindestens 600,00 € verfügt (§ 1 Abs. 1a Ziffer 2 UVG).

Die Höhe der Unterhaltsleistung richtet sich seit dem 01.01.2008 nach dem sich gemäß § 1612 a Abs. 1 Satz 3 BGB ergebenden monatlichen Mindestunterhalt. Dieser beträgt z.Zt. für Kinder von 0 bis 5 Jahren 348,00 €, für Kinder von 6 bis 11 Jahren 399,00 € und für Kinder von 12 bis 17 Jahren 467,00 €.

Die Unterhaltsleistung mindert sich um das für ein erstes Kind zu zahlende Kindergeld in Höhe von aktuell monatlich 194,00 € und beträgt damit

-          für Kinder von 0 – 5 Jahren 160,00 €

-          für Kinder von 6 – 11 Jahren 212,00 € und

-          für Kinder von 12 – 17 Jahren 282,00 €.

(Stand: 01.01.2019)

Auf die Unterhaltsleistung wird außerdem das für denselben Monat erzielte Einkommen des Kindes angerechnet. Hierzu gehören Unterhaltszahlungen des Elternteils, bei dem das Kind nicht lebt sowie Waisenbezüge einschließlich entsprechender Schadenersatzleistungen, die wegen des Todes des anderen Elternteils oder eines Stiefelternteils gezahlt werden (§ 2 Abs. 3 UVG). Bei Kindern, die keine allgemeinbildende Schule mehr besuchen, werden zusätzlich Einkünfte aus Vermögen sowie Arbeit auf den Unterhaltsvorschuss zur Hälfte angerechnet (§ 2 Abs. 4 UVG).

Die Zuständigkeit des Landratsamtes ergibt sich für alle Elternteile, die im Hochtaunuskreis wohnen. Liegt der Wohnsitz jedoch im Bereich der Stadt Bad Homburg, so ist abweichend das Jugendamt der Stadt Bad Homburg zuständig.

Links:

Unterhaltsvorschussgesetz (UhVorschG)

Bad Homburg (Stadtverwaltung)

Merkblatt:

Merkblatt zum Unterhaltsvorschussgesetz ab 01.01.2019

 

 

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