Aufgaben Ausländerbehörde

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlige führt die Asylverfahren in alleiniger Zuständigkeit durch. Die anderen Aufgaben werden zwischen Ausländerbehörden und Bundesamt während der Verfahrensdauer aufgeteilt.

Ein Flüchtling in Deutschland wird in der Regel in einer Erstaufnahmeeinrichtung registriert und stellt dort auch seinen Asylantrag. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das Asylverfahren. Das Bundesamt entscheidet, welche Aufnahmeeinrichtung für die Unterbringung zuständig ist und weist die Ausländerbehörden in den einzelnen Lankreisen die Flüchtlinge zu. Die Ausländerbehörden der Landratsämter kümmern sich um die Bereitstellung der Unterkünfte sowie um die Sicherung des Lebensunterhaltes. Solange sich die Asylbewerberinnen und Asylbewerber in den Aufnahmeeinrichtungen aufhalten müssen, ist das Bundesamt auch für Entscheidungen über deren Aufenthalt zuständig.

Endet die Verpflichtung in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, geht die Zuständigkeit für die aufenthaltsrechtlichen Fragen auf die Ausländerbehörde über. Nach Abschluss des Asylverfahrens teilt das Bundesamt der Ausländerbehörde die Entscheidung über den Asylantrag mit. Die Ausländerbehörde ist an die Entscheidung des Bundesamtes gebunden.

Wird der Asylantrag durch das Bundesamt positiv entschieden, so erteilt die Ausländerbehörde des Kreises dem Ausländer einen entsprechenden Aufenthaltstitel. Wurde der Asylantrag abgelehnt, so ist der Ausländer ausreisepflichtig.

Fragen können gerne per Mail an den Fachbereich geschickt werden:

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Für den Bereich Asyl:

Montag, Mittwoch und Donnerstag: 7.30 bis 11.30 Uhr

 

Für die Ausländerbehörde:

Montag, Donnerstag: 07.30 bis 11.30 Uhr

a. d. übrigen Tagen nach vorheriger Terminvereinbarung

 

Sprechstunde Sozialarbeiter:

Mittwoch: 7.30 bis 11.30 Uhr