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Grundstein gelegt für Personalwohnhaus auf dem Gesundheitscampus Bad Homburg

Datum: 07.02.2019
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Hochtaunuskreis. Mit einer Grundsteinlegung haben die Firma A.K. Bauträger KG, die Hochtaunus-Kliniken und der Hochtaunuskreis den offiziellen Baubeginn des Personalwohnhauses auf dem Gesundheitscampus der Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg gefeiert. Albrecht Krebs, Geschäftsführer der A.K. Bauträger KG, Landrat und Klinik-Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Krebs, Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes und Klinik-Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty mauerten gemeinsam als Symbol eine Zeitkapsel in das Fundament des neuen Hauses.

Das fünfgeschossige Gebäude auf dem rund 8.240 Quadratmeter großen Grundstück neben dem PHV-Dialysezentrum auf dem Gesundheitscampus soll bis etwa Frühjahr / Sommer 2020 fertig sein. Die Gesamtkosten liegen bei 8,5 Millionen Euro. Das Haus ist von hoher, architektonischer Qualität und passt sich städtebaulich gut an die übrige Bebauung auf dem Gelände an. Im Haus entstehen zum einen 99 Ein- und sechs Zwei-Zimmer-Apartments für Personal. Im Erdgeschoss werden außerdem Räume für eine Kindertagesstätte eingerichtet, die die KiT GmbH des Hochtaunuskreises anmietet. Auch eine Tiefgarage wird das neue Gebäude haben. Die Firmengruppe Krebs wird ihr Domizil teilweise von Hanau nach Bad Homburg in das Erdgeschoss des neuen Gebäudes verlegen.

Landrat und Klinik-Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Krebs freut sich über die Personal-Apartments für die Mitarbeiter der Hochtaunus-Kliniken. „Der Wohnungsmarkt in Bad Homburg ist sehr angespannt, besonders kleinere Wohnungen sind sehr schwer zu bekommen“, sagte Krebs. „Es ist unsere Pflicht, hier etwas zu tun und unser Personal zu unterstützen.“ Der Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken dankte Albrecht Krebs für die gute Kooperation in Bau- und Planungsphase. Die A.K. Bauträger KG ist über die Gesundheitscampus Verwaltungs GmbH & Co. Ärztehaus Bad Homburg KG auch Eigentümer und Erbauer des Ärztehaues auf dem Gesundheitscampus.

Der Investor und die Hochtaunus-Kliniken schließen keinen Generalmietvertrag für die Personal-Apartments, jeder Mieter mietet direkt bei der A.K. Bauträger KG, die das Haus auch betreiben wird. Die Klinik hat jedoch ein Belegungsrecht für 100 Wohneinheiten. Die Apartments werden in hohem Standard mit eingerichteter Kochnische und Bad gebaut. Sie sollen warm etwa 400 Euro (inklusive Umlagen) kosten, erläuterte Geschäftsführer Krebs. „Wir wollen den Bewohnern eine freundliche und helle Atmosphäre bieten.“

Albrecht Krebs bedankt sich bei den Hochtaunus-Kliniken in Person von Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty sowie beim Hochtaunuskreis in Person von Landrat Ulrich Krebs für das entgegengebrachte Vertrauen, sich erneut für ihn als Investor entschieden zu haben. „Das Personalwohnhaus mit Kindertagesstätte wird den Bedarf an Wohnraum für Ärzte und Schwestern decken sowie die Kinderbetreuung für die Beschäftigen der Klinik sicherstellen“, sagte Albrecht Krebs. Die Stellplätze im Außenbereich seien an die Hochtaunus-Kliniken zu einem Vorzugspreis vermietet, so dass hier für die Bewohner auch ein Stellplatz zur Verfügung gestellt werden könne. Das fünfgeschossige Gebäude entspreche neusten energetischen Vorschriften und werde auf dem Dach mit Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung ausgestattet.

„Wir sind sehr froh, dass wir unseren Angestellten jetzt Wohnraum für den Übergang zur Verfügung stellen können“, sagte Dr. Julia Hefty, Geschäftsführerin der Hochtaunus-Kliniken. Die neue Kita im Erdgeschoss des Personalwohnhauses werde die Bedingungen für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie für das Personal der Hochtaunus-Kliniken erheblich verbessern. Beides, das Wohnhaus und eine Kita mit Öffnungszeiten, die den Arbeitszeiten einer Klinik angepasst sind, seien ein gewichtiges Argument im Werben um gutes Fachpersonal, sagte die Klinikleiterin. 

„Wir freuen uns, dass jetzt der letzte Baustein auf dem Areal des Gesundheitscampus in Angriff genommen wird. Der Bau des Personalwohnheims wird die Hochtaunus-Kliniken angesichts des angespannten Wohnungsmarktes im Rhein-Main-Gebiet zu einem noch attraktiveren Arbeitsgeber als ohnehin schon machen“, sagt Oberbürgermeister Alexander W. Hetjes, der zudem die enge und gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bad Homburg und dem Hochtaunuskreis betont. Besonders erfreulich sei, dass auch der Bau einer Kindertagesstätte geplant ist. Hetjes: „Plätze für die Betreuung von Kindern kann man nicht genug haben.“

Auch die Kindertagesstätte soll die Arbeitsbedingungen der Angestellten verbessern. In der Kita werden vier Gruppen unterkommen, drei davon mit jeweils zwölf Plätzen für Kinder von ein bis drei Jahren. In einer vierten Gruppe werden 25 Kinder altersgemischt bis zum Schuleintritt betreut. Die Plätze stehen in erster Linie den Kindern der Mitarbeiter des Krankenhauses, des Landratsamtes und der Taunus-Sparkasse zur Verfügung. Betrieben wird die Tagesstätte von der gemeinnützigen KiT GmbH (Kinderbetreuung im Taunus), deren alleiniger Gesellschafter der Hochtaunuskreis ist.  

Die Kinderkrippe „Krabbelkrebse“ im Landratsamt wird an den neuen Standort auf dem Gesundheitscampus umziehen. Der Bauträger hat die Planung des Hauses an die Bedürfnisse der Kita angepasst, es steht auch ein 670 Quadratmeter großes Außengelände für den Kitabetrieb zur Verfügung. Jede Gruppe hat einen angrenzenden Schlafraum, es gibt einen Bewegungsraum und eine Küche sowie Büro- und Personalzimmer sowie Sanitär- und Wickelräume. Pro Gruppe stehen zwei pädagogische Fachkräfte zur Verfügung, die bei Bedarf von weiterem qualifiziertem Personal unterstützt werden. 

Die Öffnungszeiten sind an die Bedürfnisse berufstätiger Eltern angepasst. Kernöffnungszeiten sind montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 17 Uhr, eine Frühbetreuung ab 6 Uhr und eine Spätbetreuung bis in die Abendstunden können zugebucht werden.

 

Das Bild zeigt (von links) Landrat Ulrich Krebs Tobias Bender von der IHT-Planungsgesellschaft, Bauleiter Max Kunkel von der Baufirma Streib, Bauherr Albrecht Krebs, Klinik-Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty, Oberbürgermeister Alexander Hetjes beim Einmauern einer Zeitkapsel, die mit einer Tageszeitung, einer Kinderzeichnung der Kita-Gruppe "Krabbelkrebse", ein paar Münzen und einer Bauzeichnung gefüllt wurden.

Bildquelle: Hochtaunuskreis

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