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Hochtaunuskreis fördert das Projekt Klimaexperten an Schulen

Datum: 10.01.2019
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Der Hochtaunuskreis unterstützt auch im Jahr 2019 das Projekt „Klimaexperten im Hochtaunuskreis“ mit einem Betrag in Höhe von 5.000 Euro. Die Kinder sind vom Sachkundeunterricht begeistert. Dabei geht es um eine gewichtige Thematik: Wie vermittelt man am besten in der Grundschule Energiesparen und Klimaschutz, um die Kinder schon frühzeitig zu sensibilisieren? „Nachdem das Projekt im letzten Jahr so gut bei den Kindern in den Grundschulen ange-kommen ist und das Feedback aus den Schulen durchweg positiv war, stand für uns eine Förderung schnell fest“, sagte Schuldezernent und Landrat Ulrich Krebs, der sich auch selbst von dem Angebot überzeugte.

Die Beratungsstelle für ökologische Bildung e.V. (BöB) mit Sitz an der Humboldtschule in Bad Homburg wurde vom hessischen Kultusministerium beauftragt, dazu ein überzeugendes Konzept zu entwickeln und das Projekt für eine nachhaltige Entwicklung zu betreuen. Die beauftragte Stelle ist zugleich auch Ansprechpartner für Schulen, die eine Auszeichnung „Umweltschule Hessen“ anstreben.

Nach erfolgreich abgeschlossenen Pilotphase mit drei Schulen im vergangenen Schuljahr 2017/2018 (Grundschule Mitte, Ketteler-Francke-Schule, Grundschule Köppern) kamen für das Schuljahr 2018/2019 zwei weitere Grundschulen (Grundschule im Weiltal, Grundschule im Eschbachtal) sowie eine weiterführende Schule (Helmut-Schmidt-Schule) dazu, an denen das Projekt etabliert wird.

Inzwischen stellt das Thema im Unterricht ein bewährtes Konzept im Rahmen der Klimabildung des Landes Hessen dar und auf das Projektteam wartet viel Arbeit. „Damit die sinnvolle und nachhaltige Arbeit fortgesetzt werden kann, ist auf der einen Seite natürlich das Interesse der Schulen notwendig, andrerseits stellt es auch eine finanzielle Herausforderung dar“, erklärte Ulrich Krebs und fügt hinzu: „Wir hoffen, dass sich die Unterrichtseinheiten der Klimaexperten an den Schulen im Kreis im Schulunterricht nachhaltig verfestigt und jährlich in den Klassen durchgeführt wird.“

Neben der Schule hat das Projekt auch einen zweiten positiven Effekt: die Schülerinnen und Schüler nehmen als kleine Multiplikatoren das Erlernte mit nach Hause und werde dort bestimmt in Zukunft auch hier für eine Sensibilisierung sorgen, wie man mit Energie und Klima gut umgeht.

 

Hintergrundinformation zum Projekt:

Pro Klasse finden drei Unterrichtseinheiten (jeweils eine Doppelstunde) zu folgenden Schwerpunkten statt: Klima, Klimawandel und Energie, deren Durchführung der Landkreis ermöglicht.

Im Vorfeld stimmen die beauftragten Umweltpädagoginnen, die auch die Stunden mit den Kindern durchführen, die Inhalte mit den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern ab. Die Schülerinnen und Schüler werden spielerisch und mit Hilfe kleinerer Experimente an die Themen herangeführt und dafür sensibilisiert. Für den Unterricht wurden von den Umweltpädagogen aufwändig gestaltete „Hochtaunuskreis Klimakisten“ zusammengestellt, die vom Landkreis finanziert wurden. Sie verbleiben in den jeweiligen Schulen und ermöglichen somit eine jährliche Wiederholung. Die Kisten beinhalten beispielsweise Kuscheltiere, eine Weltkarte und Bilder von Pflanzen und Tieren, um ein spielerisches Lernen zu ermöglichen.

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