Informationen der Kreisverwaltung zum Corona Virus

Corona-Impfzentrum

 

Datum 30.03.2021

Aussetzung der AstraZeneca Impfung für unter 60Jährige in Bezug auf die aktualisierte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Task Force Impfkoordination

 

Datum 19.03.2021

Schutzimpfungen mit Astrazeneca werden unverzüglich fortgesetzt

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Landes Hessen

 

Datum 17.03.2021

FAQ - Temporäre Aussetzung Covid-19-Impfstoff AstraZeneca herausgegeben vom Paul-Ehrlich-Institut

Lesen Sie hier

 

Datum 15.03.2021

Das Land Hessen meldet:

Hessen stoppt Impfungen mit Astrazeneca

Lesen Sie hier die Pressemitteilung

 

Datum 23.02.2021

Das Land Hessen meldet:

"Impfperspektive für weitere 1,5 Millionen Menschen"
Registrierung für zweite Impfgruppe ab sofort online und telefonisch möglich

LESEN Sie hier die komplette Pressemitteilung

INFOBLATT

 

Datum 09.02.2021

Anlässlich der heutigen Eröffnung aller 28 Impfzentren in Hessen hat Innenminister Peter Beuth das Impfzentrum in Bad Homburg besucht.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Landes Hessen:

Alle 28 Impfzentren geöffnet

Anlässlich der heutigen Öffnung aller 28 Impfzentren in Hessen hat Innenminister Peter Beuth die jeweiligen Einrichtungen des Hochtaunus- und des Wetteraukreises besucht. Gemeinsam mit den Landräten der Kreise machte sich Peter Beuth jeweils ein Bild vom gelungenen Auftakt in Bad Homburg (Hochtaunuskreis) und Büdingen (Wetteraukreis). In der Kurstadt wurden leerstehende Räume auf dem ehemaligen Hewlett-Packard-Gelände zur Anlaufstelle für Impfungen ertüchtigt, in Büdingen ein ehemaliger Baumarkt zu einem modernen Impfzentrum umgewidmet. Peter Beuth dankte den Vertretern der Landkreise und Kommunen für den engagierten Aufbau und Betrieb der Zentren.

„Rund 175.000 Angehörige der höchsten Priorisierungsgruppe haben seit letzter Woche Impftermine in 28 hessischen Impfzentren vereinbart. Ab heute werden diese mindestens 80-jährigen Hessinnen und Hessen und Angehörige von mobilen Pflegediensten wohnortnah ihre zwei Dosen gegen das Corona-Virus erhalten. Aufgrund der nach wie vor geringen Impfstofflieferungen werden täglich pro Impfzentrum im Schnitt nur etwa 140 Erstimpfungen an fünf Tagen in der Woche erfolgen können. Zehnmal so viele Termine wären am Tag unter Volllast möglich. Wir haben die Impfzentren nach den Vorgaben des Bundes so konzipiert, dass an sieben Tagen in der Woche täglich zwischen 30.000 und 40.000 Impfungen möglich wären. Auch wenn der heutige Start ein langsamer ist, geben uns die Zusagen der Impfstoffhersteller die Zuversicht, dass wir in den nächsten Monaten deutlich schneller mehr Menschen mit den schützenden Dosen vor dem Corona-Virus versorgen können. Der Anfang ist gemacht“, erklärte Innenminister Peter Beuth.

Gleichwohl zeichne sich bei den rund 567.000 Angehörigen der ersten Priorisierungsgruppe eine hohe Impfbereitschaft ab. „Die Erstimpfungsquote bei Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen ist weiter gestiegen und liegt inzwischen bei fast 71 Prozent. Alle aktuell Impfberechtigten können weiterhin Termine für die persönlichen Schutzimpfungen vereinbaren. Jeder aus der ersten Priorisierungsgruppe bekommt sie weiterhin über unser Onlineportal oder das Callcenter“, sagte Peter Beuth. 

Rund 19.000 Erstimpfungen finden diese Woche in den 28 Impfzentren statt

Rund 19.000 Termine für Erstimpfungen wurden für die laufende Woche in den 28 hessischen Impfzentren vereinbart. Die Impfzentren der kreisfreien Städte und Landkreise erhalten nach ihrem Bevölkerungsanteil die benötigten Dosen der Firma Biontech, die dann in den Impfstraßen zum Einsatz kommen. Für den Hochtaunuskreis bedeutet das zum Beispiel, dass in der Kalenderwoche sechs (8. Februar bis 14 Februar 2021) rund 600 Dosen für Erstimpfungen benötigt werden, im Wetteraukreis sind es fast 800. Die größte Lieferung hat das Impfzentrum Frankfurt erhalten: etwas mehr als 3.000 Termine für Erstimpfungen wurden dort für diese Woche vereinbart.

Die Impfzentren im Hochtaunus- und Wetteraukreis 

In der Kurstadt stehen aktuell bis zu 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, um die rund 100 Bürgerinnen und Bürger aus dem Hochtaunuskreis täglich beim Besuch im Impfzentrum zu betreuen. Bis zu 1.200 Impfungen wären am Tag möglich. Das Impfzentrum wird von der Hochtaunuskliniken GmbH betrieben.

Bis zu 60 Mitarbeiter des Wetteraukreises sorgen dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger der Region in dem ehemaligen Baumarkt ihre Schutzimpfung erhalten können. Zunächst sind zwei von fünf möglichen Impfstraßen geöffnet. Bei Maximalbetrieb könnten hier bis zu 1.500 Menschen täglich ihre Impfungen erhalten.

164.991 Erst- und 65.486 Zweitimpfungen in Hessen 

Etwa 567.000 Menschen in Hessen sind aktuell nach der bundesweit geltenden Impfverordnung berechtigt, die schützenden Dosen priorisiert zu erhalten. Dabei handelt es sich ganz überwiegend um Seniorinnen und Senioren, die mindestens 80 Jahre alt sind. In Hessen haben bereits rund 165.000 Menschen die Erst- und mehr als 65.000 Personen die Zweitimpfung erhalten. Allein am heutigen Tag werden durch Impfungen in den 28 Impfzentren mehr als 3.500 Erstimpfungen hinzukommen.

Zurzeit stehen in der Bundesrepublik Impfstoffe der Firma Biontech, des Herstellers Moderna sowie seit wenigen Tagen von Astrazeneca zur Verfügung. Trotz zuletzt reduzierter Lieferungen von Biontech hat das Mainzer Unternehmen stetige Lieferungen und konkrete Mengen über mehrere Wochen in Aussicht gestellt. Wöchentlich sollen demnach durchschnittlich fast 60.000 Impfdosen des Herstellers nach Hessen geliefert werden. Sie werden fortan ausschließlich den 28 Impfzentren zur Verfügung gestellt. „Dabei gilt für Hessen weiterhin: Jede Lieferung wird halbiert, um die notwendige Zweitimpfung sicher garantieren zu können. Geimpft ist, wer beide Dosen erhalten hat“, unterstrich Innenminister Peter Beuth. Der tatsächliche Fortschritt der Bundesländer beim Impfen lasse sich sinnvoll nur an der Zahl der Zweitimpfungen bemessen, da erst dann der Impfschutz seine volle Wirkung entfalte.

Bisher hat Hessen 12.000 Dosen der Firma Moderna erhalten. Mittlerweile wurden mehr als 1.200 Menschen mit dem ebenfalls hochwirksamen Impfstoff vornehmlich in Alten- und Pflegeheimen geimpft.

Hessen hat die ersten 26.400 Dosen des Astrazeneca Impfstoffs am vergangenen Wochenende erhalten. Diese wurden zunächst sicher zwischengelagert und gestern an die 28 hessischen Impfzentren ausgeliefert. Die Impfzentren können die Impfstoffe von Astrazeneca gemäß der bundesweit geltenden Corona-Impfverordnung an Personen der höchsten Priorisierungsgruppe, die unter 65 Jahre alt sind verimpfen. Demnach können Impfstoffe des Herstellers Astrazeneca zunächst an medizinisches Personal in den Krankenhäusern der COVID-19-Versorgung, aber im Weiteren dann auch an Rettungsdienste und Mitarbeiter mobiler Pflegedienste verimpft werden. Die Weiterverteilung des Astrazeneca-Impfstoffs organisieren die Impfzentren eigenständig.   

Hinweis: Allgemeine Fragen rund um Corona werden weiterhin unter der 0800 - 555 4666 sowie unter corona.hessen.de beantwortet.

 

Datum 03.02.2021

So funktioniert das Impfen gegen Corona – Generalprobe im Impfzentrum des Hochtaunuskreises

Mit einem Testlauf im Impfzentrum des Hochtaunuskreises hat der Landkreis die Einrichtung und Abläufe weiter optimiert. Mitarbeiter*innen des Rettungsdienstes sind heute als Statisten in die Rolle der zu Impfenden geschlüpft und haben an dem Testlauf des Impfzentrums teilgenommen. „Die Generalprobe ist gelungen“, lautet das Fazit des zuständigen Gesundheitsdezernenten, Ersten Kreisbeigeordneten Thorsten Schorr.

Schon in den Morgenstunden herrschte auf dem Parkplatz des ehemaligen Hewlett-Packard-Gelände in Bad Homburg v.d. Höhe des Impfzentrums des Hochtaunuskreises, das Am Grünen Weg 1 (Hewlett-Packard-Strasse) entstanden ist, erstmals etwas Betrieb. Der Testlauf für die Inbetriebnahme steht an. Freiwillige des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die zur Priorisierungsgruppe 1 gehören, haben sich dazu bereit erklärt die Abläufe zu erproben.

Die 28-Jährige Nicole Ohlenschläger arbeitet als Rettungssanitäterin beim DRK und betritt das 12.000 Quadratmeter großen Gebäude im Bad Homburger Gewerbegebiet. Sie schlüpft in die die ihr zugewiesene Rolle, die sie an diesem Tag für die kommende Dreiviertelstunde hat. 

Station 1: Impfzentrum Hochtaunuskreis: Erst Fiebermessen, dann zum Check-In. Nicole Ohlenschläger verwandelt sich heute in eine 87-jährige Seniorin, die aufgrund ihres Alters zu den ersten gehört, die geimpft werden. Von einer Alltagsmaske geschützt betritt sie den Eingang und wird zunächst von einem freundlichen Ordner begrüßt, der kontaktlos ihre Körpertemperatur misst. Das Fieberthermometer zeigt unproblematische 36,5 Grad an. Der Abgleich mit den Daten des Personalausweises und der Liste zeigt, dass ein Termin tatsächlich vorliegt. Auch eine die „Seniorin“ unterstützende Begleitperson, die sie aufgrund ihrer altersbedingten Einschränkungen hätte mitbringen können, würde an dieser Stelle registriert werden.

Nächste Station ist der Check-In-Bereich, dessen Wartezone auch Sitzgelegenheiten und vor allem genügend Platz zum Abstandhalten bietet.

Station 2: Impfzentrum Hochtaunuskreis: Aufklärungsbogen, Einwilligung, Impfbescheinigung. An dem Check-In-Schalter wird dann die Impfberechtigung geprüft. Außerdem werden alle notwendigen Unterlagen, so einen Aufklärungsbogen, einen Selbstauskunftsbogen mit Einwilligungserklärung und eine Impfbescheinigung überreicht. Vor der Impfaufklärung können in dem eingerichteten Wartebereich die Unterlagen gelesen und ausgefüllt werden.

Station 3: Impfzentrum Hochtaunuskreis: Arzt prüft im Gespräch die erforderliche Leistungsfähigkeit für die Corona-Impfung. Vom Wartebereich aus bittet ein Arzt ein paar Minuten später Nicole Ohlenschläger in eine der Plätze, die für die aufklärenden Arztgespräche eingerichtet worden sind. Der Mediziner prüft den Impfpass und ermittelt mit gezielten Fragen, ob die Impfwillige an diesem Tag die erforderliche Fitness für die Corona-Impfung mitgebracht hat.

Gibt es grünes Licht wechselt sie in eine der Impfkabinen. Mit der Frage „Rechts- oder Linkshänderin?“ begrüßt eine koordinierende medizinische Fachangestellte, um dann den linken Arm der Rechtshänderin für den Impfvorgang auszuwählen. Jetzt ist es fast geschafft. Nach der Impfung muss sich Nicole Ohlenschläger noch mindesten 30 Minuten in einem weiteren Wartebereich ausruhen, in dem sie auf akute Impfreaktionen wie Kreislaufbeschwerden beobachtet wird. Während dieser letzten Viertelstunde vor dem sogenannten Check Out zieht sie eine positive Bilanz: „Ich bin gut begleitet und informiert worden.“

Station 4: Impfzentrum Hochtaunuskreis: Menschliche Assistenz statt Wartemarken und Monitore. Nicole Ohlenschläger findet es klasse, dass im Impfzentrum statt Wartemarken und Monitore menschliche Assistenz auf die Impfwilligen wartet. „Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. „Allen waren sehr hilfsbereit.“ 

 Impfstart im Hochtaunuskreis

Der Impfstart im Impfzentrum im Hochtaunuskreis ist nach aktuellem Stand für Dienstag, 9. Februar, vorgesehen. Auftakt ist mit den Bürgern über 80 Jahre, die einen entsprechenden Infobrief erhalten.

Wichtig: Es findet keine Terminvergabe über den Hochtaunuskreis, die Hochtaunus-Kliniken oder dem Impfzentrum statt.

 

Anmeldung zum Impftermin im Impfzentrum des Hochtaunuskreises:

Für all diejenigen, die eine Einladung zur Impfung gegen das Corona-Virus erhalten haben gibt es zwei Möglichkeiten der Anmeldung. Die Vergabe der Termine wird durch das Land Hessen koordiniert.

TELEFONISCH: 116 117 oder 0611 – 505 92 888

ONLINE: www.impfterminservice.hessen.de

 

Bitte beachten, das bereits vergebene Termine für das Impfzentrum in Frankfurt weiterhin bestehen bleiben!

Datum 02.02.2021

Das Land Hessen meldet:
Nächste Terminvergabe zur Corona-Schutzimpfung startet

Das Anmeldeverfahren per Telefon oder über das Internet startet am Mittwoch, 3. Februar 2021.

Ab morgen sind wieder Termine für die Corona-Schutzimpfung in Hessen zu vergeben. Das Anmeldeverfahren per Telefon oder über das Internet startet am Mittwoch, 3. Februar 2021. Geimpft wird dann ab dem 9. Februar in den hessenweit 28 Impfzentren der kreisfreien Städte und Landkreise.

Angehörige der ersten Priorisierungsgruppe erhalten Impftermine

Anders als beim ersten Mal, als es angesichts nur sehr begrenzt zur Verfügung stehender Impfstoff-Mengen zunächst nur 60.000 Termine in den sechs regionalen Impfzentren gab, ist die Terminvergabe diesmal nicht limitiert. Alle, die der höchsten Priorisierungsgruppe angehören, können einen Termin für die nötige Erst- und Zweitimpfung gegen das Corona-Virus vereinbaren. Die Impfung erhalten sie dann in dem Impfzentrum, das für ihre Gebietskörperschaft zuständig ist. Etwa 550.000 Menschen in Hessen sind aktuell nach der bundesweit geltenden Impfverordnung berechtigt, die schützenden Dosen priorisiert zu erhalten. Dabei handelt es sich ganz überwiegend um Seniorinnen und Senioren, die mindestens 80 Jahre alt sind. Da ein stetiger Zufluss an Impfstoff vom Bund zugesagt wurde, können nun alle aus der ersten Priorisierungsgruppe einen Termin vereinbaren. Ausgehend von einer hohen Impfbereitschaft innerhalb der ersten Priorisierungsgruppe und den aktuell planbaren Impfstoff-Mengen könnten die Erstimpfungen dieser Gruppe innerhalb der nächsten zehn bis zwölf Wochen erfolgen. Sollte Hessen doch mehr Impfstoffe erhalten, so kann es auch früher mehr Termine geben. Die Landesregierung bleibt aber bei ihrer Zusage, dass jeder Impftermin mit einer Impfdosis hinterlegt und auch der Impfstoff für die notwendige Zweitimpfung stets vorgehalten werden muss.   

Für die Impfberechtigten bedeutet die Terminvergabe ab Mittwoch, dass es nicht so sehr darauf ankommt, möglichst schnell einen Termin zu vereinbaren. Sollten die Leitungen anfangs besetzt sein, so bekommen Berechtigte auch später noch einen Termin. Nach wie vor können sich Angehörige der höchsten Priorisierungsstufe im Online-Anmeldeportal registrieren, dann ist der halbe Weg zur Terminvereinbarung bereits geschafft. Aktuell haben sich mehr als 190.000 Impfberechtigte für das kommende Terminvereinbarungsverfahren zur Schutzimpfung gegen das Corona-Virus registriert.

Online-Portal und Hotline weiter optimiert

Das Online-Portal war bei der ersten Vergabe von zunächst nur 60.000 Terminen kurzfristig überlastet gewesen. Nun wurden weitere Serverkapazitäten hinzugenommen und das System bis zuletzt mehreren Lasttests unterzogen. Zur Sicherung des Online-Portals wurde zudem ein virtueller Warteraum geschaffen. Dieser schützt das System zusätzlich vor Überlast. Bei großem Andrang wird vom virtuellen Warteraum kanalisiert. Sobald jemand im System erfolgreich einen Termin vereinbart hat, werden Nutzer aus dem Warteraum automatisch in das Anmeldeportal weitergeleitet. Des Weiteren wurden die Funktionen optimiert, um zu einer weiteren Entlastung der Systeme zu gelangen.

Auch die telefonische Terminvereinbarung wurde weiter optimiert: Das Personal der Callcenter wurde fortlaufend nachgeschult und die Anzahl der verfügbaren Plätze nochmals signifikant um mehr als 50 Prozent erhöht. Zwischen 8 und 20 Uhr stehen ab dem 3. Februar 2021 immer rund 530 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Dennoch gibt es auch hier wie in jedem Call-Center Kapazitätsgrenzen.

Auch Paartermine sollen zeitnah möglich sein

Da Bürgerinnen und Bürger vereinzelt die Möglichkeit gewünscht haben, auch als Paar einen gemeinsamen Termin zu vereinbaren, wurde in den letzten Wochen daran gearbeitet, auch dies technisch umzusetzen und anbieten zu können. Zum Start der Terminvergabe am Mittwoch steht diese Option allerdings noch nicht bereit, sie wird aber zeitnah implementiert. Dann können auch Paare gemeinsame Impftermine in ihrem Impfzentrum vereinbaren.

Eine andere serviceorientierte Funktion wurde nach der Überlast des Systems zu Beginn wieder entfernt: Weil zunächst serviceorientiert jeder Berechtigte die Auswahl zwischen jeweils drei Terminen für Erst- und Zweitimpfung hatte, wurden entsprechend dreimal mehr Zeitfenster als nötig in den Impfzentren blockiert. Im Ergebnis erhielten viele Bürgerinnen und Bürger die Meldung, alle Termine seien vergeben. Nun wird immer jeweils nur ein Termin vorgeschlagen, bei Bedarf wird ein neuer generiert.

Biontech kommt in Impfzentren, Moderna in Heimen und Kliniken zum Einsatz

Zurzeit stehen in der Bundesrepublik Impfstoffe der Firma Biontech sowie des Herstellers Moderna zur Verfügung. Trotz zuletzt reduzierter Lieferungen von Biontech hat das Mainzer Unternehmen stetige Lieferungen und konkrete Mengen über mehrere Wochen in Aussicht gestellt. Wöchentlich sollen demnach durchschnittlich fast 60.000 Impfdosen des Herstellers nach Hessen geliefert werden. Sie werden fortan vornehmlich in den 28 Impfzentren zur Verfügung gestellt. Bisher hat Hessen 12.000 Dosen der Firma Moderna erhalten. Ab dieser Woche werden diese ebenfalls hochwirksamen Impfstoffe für Erst- und Zweitimpfungen in Alten- und Pflegeheimen sowie in den besonders belasteten koordinierenden Krankenhäusern eingesetzt.

In Hessen haben bereits über 135.000 Menschen die Erst- und rund 50.000 Personen die Zweitimpfung erhalten. Rund 65 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen haben schon die erste Dosis erhalten. Dort sowie in den koordinierenden Covid-19-Kliniken werden bereits Zweitimpfungen zur Vollendung des Impfschutzes durchgeführt.

Wer der Priorisierungsgruppe 1 angehört, kann ab dem 3. Februar 2021 Termine buchen

Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren, die nicht in einem Alten- oder Pflegeheim leben sowie Angehörige mobiler Pflegedienste kommen für die Terminvereinbarung ab Mittwoch, 3. Februar 2021, infrage. Angehörige von Rettungsdiensten werden – wie auch das Personal in besonders belasteten Kliniken – in Selbstorganisation geimpft. Mobile Impfteams der 28 Impfzentren versorgen bereits seit Ende Dezember 2020 das Personal sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen mit den schützenden Dosen.

Nach wie vor führen zwei Wege zum Impftermin:

Anmeldung per Telefon über 0611 505 92 888 oder 116 117

Anmeldung im Internet-Anmeldeportal über impfterminservice.hessen.de oder impfterminservice.de

Alle Wege führen gleichberechtigt zur Terminvergabe und beginnen am 3. Februar 2021.

 

Datum 28.01.2021

Grünes Licht vom Land Hessen: Impfzentrum Hochtaunuskreis startet am 9. Februar 2021 den Betrieb / Termine für über 80-Jährige können ab 3. Februar vergeben werden

Countdown für die Inbetriebnahme des Impfzentrums des Hochtaunuskreises auf dem ehemaligen Hewlett-Packard-Gelände in Bad Homburg v.d. Höhe läuft. Ab 09. Februar 2021 haben die über 80-Jährigen aus dem Hochtaunuskreis die Möglichkeit, sich vor Ort im Impfzentrum des Hochtaunuskreises impfen zu lassen. „Die Schutzimpfung ist kostenfrei für alle Bürger*innen und jeder darf entscheiden, ob er sich impfen lassen möchte“, betonte Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr. Zugleich hielt er auch fest: „Wir kommen mit der Impfung auch zu unseren Mitbürgern, die zu Hause gepflegt werden und bitten alle Betroffenen weiterhin um Geduld. Nach und nach wird jeder, der möchte, eine Impfung erhalten“. Bei nahezu 19.000 über 80-Jährigen im Landkreis wird es bei der Terminvergabe voraussichtlich auch zu Wartezeiten kommen. Der Landkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass hierauf kein Einfluss besteht und bittet um Geduld. Alle Berechtigten werden einen Termin erhalten.

Ab 3. Februar können sich die über 80-Jährigen mit Hauptwohnsitz im Hochtaunuskreis online oder auch telefonisch zur Impfung registrieren lassen. Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr: „Aus zahlreichen Telefonanrufen und Nachfragen wissen wir, dass das Interesse der über 80-Jährigen an der Impfung groß ist. Das ist wichtig und gut, weil gerade diese Zielgruppe besonders gefährdet ist.

In einem ersten Schritt erfolgt die persönliche Registrierung, zu einem späteren Zeitpunkt dann die Terminvergabe. Eine Terminvergabe ist in erster Linie über die Registrierung auf dem Online-Portal des Landes Hessen unter impfterminservice.hessen.de möglich. Die Nutzer registrieren sich mit ihrer Mailadresse und müssen ihren Namen, ihr Geburtsdatum sowie ihre Adresse angeben, sodass sie dem für sie zuständigen Impfzentrum zugeordnet werden können. Nach erfolgter Anmeldung ist kein weiterer Kontakt mit dem Impfzentrum erforderlich. Vielmehr erhalten impfwillige Personen zu gegebener Zeit automatisch Nachricht über die Terminvergabe. Wer möchte kann auch von einer Anmeldung per Telefon über 0611/50592888 oder 116 117 als zweiten Weg Gebrauch machen. Das Team des Impfzentrums bittet die Hochtaunuskreis Bürger*innen das Impfzentrum bitte nicht vor dem 8. Februar aufzusuchen und auch dann nur mit Termin. Es werden vor Ort keine Termine vergeben. Zum Termin im Impfzentrum sind die ausgefüllten Aufklärungs- Anamnesebögen als auch die Terminbestätigung ausgedruckt mitzubringen.

 

Seit Eintreffen des Einsatzbefehls am heutigen Vormittag klingelt das Telefon im Landratsamt. Es gibt viel Bedarf an Detailinformationen. „Das Impfzentrum ist startklar und wurde professionell vorbereitet. „Nur wenn die Menschen wissen, was genau auf sie zukommt, also wann, wo und wie sie geimpft werden, kann die Impfung eine hohe Akzeptanz bekommen“, fügte Thorsten Schorr hinzu. In Abstimmung mit dem Verwaltungsstab des Landkreises haben die Hochtaunus-Kliniken als Betreiber des Impfzentrums eine spezielle Hotline für Fragen rund um das Impfzentrum ab sofort eingerichtet. Die Hotline ist unter 06172-8868390 Montags bis Freitags von 9 bis 16 Uhr zu erreichen.

Ein Problem stellt dabei momentan aber immer noch die Verfügbarkeit des Impfstoffes dar. Die Impfung erfolgt daher nach festgelegten Prioritäten. Den Anfang machten mobile Impfteams in Alten- und Pflegeheimen, auch Mitarbeiter von Kliniken, sowie von Pflege- und Rettungsdiensten wurden bereits geimpft. Die Impfstofflieferungen an den Landkreis verstetigen sich von Woche zu Woche. Termine werden dann nach Verfügbarkeit des Impfstoffs vergeben. Jeder erhält dabei immer gleich zwei Impftermine, weil erst mit der Zweitimpfung die volle Schutzwirkung der Impfung erreicht wird.

Da es für viele Menschen wegen teils schwerer Pflegebedürftigkeit nicht möglich ist sich eigenständig um einen Impftermin zu kümmern und auch der Gang in das Impfzentrum nicht zugemutet werden kann, werden mobile Impfteams Hausbesuche machen, sobald alle Pflegeheime versorgt sind.

Es wird darauf hingewiesen, dass Impfungen zu Hause oder beim Hausarzt momentan leider noch nicht möglich sind. Das liegt zum einen daran, dass keine einzelnen Impfdosen aufbereitet werden können. Der aufbereitete Impfstoff ist instabil und kaum transportfähig. Zum anderen steht momentan einfach noch nicht so viel Impfstoff zur Verfügung, dass die Hausärzte damit ausgestattet werden können. Auch ist es derzeit nicht möglich, dass Begleitpersonen/Mitbewohner/Ehegatten mitgeimpft werden können. Das wäre natürlich praktisch, dem steht aber aufgrund der momentanen Knappheit an Impfstoff die Vorrang-Regelung entgegen.

 

Datum 19.01.2021

Corona-Impfung: Menschen schützen – mobile Impfteams aufgestockt – Schwerpunkt der Impfungen bleiben Pflegeeinrichtungen – Über 3.100 Menschen geimpft

Der Hochtaunuskreis hat die mobilen Impfteams, die in Pflegeeinrichtungen impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal impfen, aufgestockt. So sind jetzt im Auftrag des Landes vier mobile Impfteams, die zu ca. einem Drittel, mit je zwei Ärztinnen und Ärzten doppelt besetzt sind, unterwegs zu stationären Pflegeeinrichtungen, um dort die besonders für einen schweren Krankheitsverlauf anfälligen Menschen zu impfen. Ebenfalls können Pflegerinnen und Pfleger in diesen Einrichtungen – nach Anmeldung durch die Einrichtung – geimpft werden. In 14 von insgesamt 32 gemeldenden Alten- und Pflegeeinrichtungen wurde die erste Impfung an die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte verabreicht. Bewohner und Pflegekräfte des Haus Emmaus in Oberursel haben bereits die zweite Corona-Impfung erhalten. Zudem sind in den Hochtaunus-Kliniken und für den ambulanten Rettungsdienst Lieferungen von Impfdosen eingetroffen und die Beschäftigten wurden geimpft. Insgesamt wurden bis heute rund 3100 Menschen gegen das Corona-Virus erfolgreich im Landkreis erst-geimpft.

„Alle Pflegeeinrichtungen und die Bewohnerinnen und Bewohner, als auch die Beschäftigten haben die Impfung dankbar angenommen und sind froh, dass es jetzt eine Möglichkeit gibt, die Pandemieauswirkungen in den Pflegeeinrichtungen zu begrenzen. Die Impfungen waren durch das Organisationsteam des Impfzentrums sehr gut vorbereitet“, erklärte Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr.

Zuvor wurden von den Alten- und Pflegeeinrichtungen Listen mit den Namen der Personen erfragt, die geimpft werden wollten. Der Aufwand, alle notwendigen Daten und Einwilligungen zu erhalten, war hoch. Zusammen mit der Organisation der Arbeitsabläufe und Materialien für die mobilen Impfteams und im Impfzentrum, bedeutete das für das Organisationsteam einen 12-Stunden-Tag an 6 Tagen in der Woche. Insgesamt werden aktuell im Impfzentrum und bei den mobilen Impfteams, je nach Grösse der Einrichtung, 2-5 Ärztinnen und Ärzte sowie 3-4 impfberechtigte Personen eingesetzt. Zudem unterstützen 4-6 Verwaltungshelferinnen und Verwaltungshelfer die Impfungen, 2-4 Mitarbeiter helfen bei der Zubereitung in der Apotheke im Impfzentrum.

„Unser komplettes Team des Impfzentrums ist einsatzbereit und motiviert. In den nächsten Wochen werden weitere Impfstoffe zur Verfügung stehen, damit wir immer mehr Menschen mit Impfstoff versorgen können. Dankeschön an alle, die dazu ihren Beitrag leisten,“ sagte Thorsten Schorr. Die Impfstoffe für die notwendige zweite Impfung stehen landesseitig zur Verfügung und werden so geliefert, dass sie nach der vorgesehenen Zeit verabreicht werden können.

Zudem verweist der Gesundheitsdezernent darauf, dass Gespräche mit den Kommunen im Usinger Land geführt werden, wie über 80-Jährige, die schlecht mobil sind und keine Hilfe aus dem familiären oder nachbarschaftlichen Umfeld für die Fahrt ins Impfzentrum bekommen, unterstützt werden können. Wichtig ist, dass die Arbeit erst losgehen kann, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Das Land Hessen sieht die Öffnung der weiteren 22 hessischen Impfzentren für den 9. Februar vor, um flächendeckend die Schutzimpfungen zu ermöglichen.

 

Zusatzinformation:

Solange der Corona-Impfstoff noch knapp ist, müssen die mobilen Impfteams nach der bundesweiten Priorisierung vorgehen. Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen sowie alle Menschen über 80 gehören zur Gruppe 1 mit höchster Priorität. Nur Personen aus dieser Gruppe können derzeit eine Impfung erhalten. Die Corona-Impfverordnung der Bundesregierung gibt einen Überblick dazu: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940

 

 

Datum 12.01.2021

Öffnung der regionalen Impfzentren – Landrat und Erster Kreisbeigeordneter fordern Start für kreiseigenes Impfzentrum

Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahre des Hochtaunuskreises, die nicht in einer Betreuungseinrichtung leben, können sich ab dem 19. Januar 2021 in dem regionalen Impfzentrum Frankfurt gegen das Corona-Virus impfen lassen.

Landrat Ulrich Krebs und Erster Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr kritisieren, dass die älteren Bürgerinnen und Bürger nicht in dem eigens geschaffenen Impfzentrum des Hochtaunuskreises, in Bad Homburg, gegen das Virus geimpft werden können. Der zögerliche Impfbeginn der hochbetagten Menschen und damit verbunden die weite Anreise in das Impfzentrum nach Frankfurt sei eine Zumutung, äußerten sich Krebs und Schorr. Zumal diese Menschen den Weg ein weiteres Mal auf sich nehmen müssten, um die zweite Impfung zur Vervollständigung des Impfschutzes zu erhalten.

Das Land Hessen hatte zunächst die Aktivierung der sechs regionalen Impfzentren in Kassel, Heuchelheim (Gießen), Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt angeordnet. Grund dafür sind die derzeitig nur knapp vorhandenen Impfvorräte.
„Das Impfzentrum des Hochtaunuskreises sei bereit und kann jederzeit vollumfänglich mit dem Impfen starten“, betonen der Kreischef und Erster Beigeordneter. Beide setzen darauf, dass weiterer Impfstoff zügig zur Verfügung stünde, damit der Aktivierungsbefehl von Seiten des Landes Hessen für das Impfzentrum des Kreises eintreffe. Die ersten Impfungen im Hochtaunuskreis konnten bereit am 27. Dezember des vergangenen Jahres über die mobilen Teams in den ersten Alten- und Pflegeeinrichtungen des Kreises verabreicht werden.

Das Land Hessen sieht folgende Regelung vor:

Bürgerinnen und Bürger, aus dem Hochtaunuskreis, über 80 Jahren können ab dem 19. Januar in dem regionalen Impfzentrum in Frankfurt geimpft werden. Dazu ist eine Anmeldung nötig.

 

Möglich ist die Anmeldung ab dem 12. Januar 2021 unter:

TELEFON: 116 117 oder 0611-505 92 888
                   Erreichbarkeit täglich von 8.00 Uhr – 20.00 Uhr

INTERNET: www.impfterminservice.de oder

        www.impfterminservice.hessen.de

 

Datum 05.01.2021

Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose
„Mobile Impfungen schreiten voran“

Lesen Sie hier.


Datum 04.01.2021

Regionale Impfzentren öffnen am 19. Januar 2021

Hessinnen und Hessen, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriumsangehören, können sich ab dem 12. Januar 2021für ihre persönliche Corona-Schutzimpfung anmelden.

Lesen Sie hier

 

Datum 22.12.2020

Impfzentrum verfügt über ausreichend Personal

Bereits jetzt haben mehr als 850 Bürgerinnen und Bürger, überwiegend mit medizinischem Hintergrund, ihre Mitarbeit angeboten und sich für einen Dienst im Impfzentrum registrieren lassen.

Für den Einstieg und Start des Impfzentrums liegen derzeit genügend Bewerbungen vor. Daher ist eine Bewerbung für den Dienst im Impfzentrum derzeit nicht mehr möglich.

Falls zukünftig der Bedarf für weitere Personaleinstellung entsteht, wird der Hochtaunuskreis einen erneuten Bewerbungsaufruf starten.

 

Datum 22.12.2020

Größte Impfaktion in der Geschichte des Kreises startet

Die größte Impfaktion des Landes und somit des Hochtaunuskreises startet. Am Sonntag, den 27. Dezember 2020 wird der Hochtaunuskreis mit den ersten 155 Impfdosen beliefert.

„Sukzessive folgen weitere Lieferungen, so dass im ersten Quartal des kommenden Jahres mit dem Aktivierungsbefehl durch das Land Hessen für den Vollbetrieb des Impfzentrums zu rechnen ist,“ verkündet Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr. „Es ist ein schönes Signal, dass wir nun mit den Impfungen starten können. So kann es uns gelingen ein Stückchen Normalität zurückzugewinnen.“

Gestartet wir mit den Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen durch die mobilen Teams bereits am kommenden Sonntag, dem 27. Dezember 2020. Die Priorisierung, wer zuerst geimpft wird, wird vom Land Hessen festgelegt. Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr betonte wie wichtig es sei, dass bei den Bürgerinnen und Bürgern gestartet werde, die den Schutz vor dem gefährlichen Virus am dringendsten benötigten.

Der Impfstoff wird zentral vom Land Hessen an die Impfzentren, so auch im Hochtaunuskreis, geliefert.  Ankommen wird der Impfstoff in Kühlboxen mit Trockeneis. Im Hochtaunuskreis verbleibt er mit Trockeneis in der Kühlung. In Kühlboxen wird der Impfstoff durch die mobilen Teams an die Alten- und Pflegeeinrichtungen gefahren.

Weitere Informationen rund um das Thema Impfen: https://www.hessen.de/

 

Datum: 11.12.2020

Corona-Impfzentrum betriebsbereit: Hochtaunuskreis erfüllt Forderung des Landes

 

Das Corona-Impfzentrum des Hochtaunuskreises im ehemaligen Hewlett-Packard Gebäude in Bad Homburg v. d. Höhe ist startbereit für die größte Impfaktion der Kreisgeschichte. Der hauptamtliche Kreisausschuss mit Landrat Ulrich Krebs an der Spitze hat sich über den Stand der Vorbereitungen ein Bild gemacht. In Rekordzeit wurden Kapazitäten für 1.000 Impfungen am Tag geschaffen. Die Impfung ist freiwillig. Der konkrete Start ist abhängig von der Lieferung des Impfstoffs. Mittlerweile sind 30 Impfplätze, Wartebereiche, der Empfang und entsprechende Sozialräume eingerichtet worden. „Wenn das Land nach Weihnachten den Impfstoff ausliefert, können wir noch im zu Ende gehenden Jahr starten,“ berichtet der zuständige Dezernent und Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr.

Der Leiter der unteren Katastrophenschutzbehörde Carsten Lauer leitet vor Ort das Organisationsteam an, das alle Vorbereitungen für einen optimalen Ablauf der Impfungen im Landkreis trifft. Innerhalb nur weniger Tage wurde der komplette Innenausbau des Gebäudes fertiggestellt. Für die Auswahl des Standortes hatte die Landesregierung eine Checkliste mit Kriterien angefügt. Eine unkomplizierte Erreichbarkeit des Standortes, die Beschilderung, die Beleuchtung, die Möglichkeit eines Wartebereichs, Zugangsschutz Barrierefreiheit, Besucherführung und getrennte Eingänge von Personal und die zu impfenden Personen waren u.a. die Kriterien.

In der Kommunikation setzt der Kreis einmal mehr auf sein Maskottchen den Löwen Leo, der bereits seit Beginn der Pandemie symbolisch durch die Krise führt und auch im Impfzentrum für Orientierung und Information sorgt.

Im Endausbau werden hier 70 bis 80 Menschen in einer Schicht arbeiten. Damit können pro Stunde etwa 100 Bürgerinnen und Bürger vor Ort geimpft werden. Bei Bedarf erfolge die Aufstockung. Der Ablauf einer Impfung werde sich in fünf Phasen gliedern: Anmeldung, Aufklärung/Beratung, Impfung, Beobachtung und Abmeldung. Bei der Rekrutierung des notwendigen Personals ist der Landkreis ebenfalls gut vorangekommen, teilten Krebs und Schorr mit. „Wir sind überwältigt und sehr dankbar über die zahlreichen Bewerbungen aus der Bevölkerung die mithelfen möchten. Beim Kreis-Gesundheitsamt haben sich bereits über 100 freiwillige Fachkräfte gemeldet. Der Landkreis kommt bei der Rekrutierung des Personals für das Impfzentrum und für die mobilen Impfteams gut voran. Derzeit wird der genaue Personalbedarf, auch unter Hinzuziehung der freiwilligen Rettungsdienste und des Katastrophenschutzes noch festgelegt.“

Zu den vordringlichsten Aufgaben gehöre es nun, den Ablauf der Impfungen zu organisieren und zu erproben, die Logistik sicherzustellen sowie die notwendige Ausstattung zu beschaffen. Mit den Impfungen starten sollen zunächst mobile Teams in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Auch das Personal im Gesundheitssektor werde vorrangig geimpft. Das Land Hessen übernimmt den Transport des Impfstoffes und die Verteilung im Landkreis. Der Landkreis selbst hat dabei die Vorgaben des Landes einzuhalten.

Die Priorisierung der zu impfenden Gruppen wird von der zuständigen Impfkommission festgelegt. Eine Einladung zu einem Impftermin an die Bevölkerung des Hochtaunuskreises wird nach den aktuellen Planungen direkt vom Land Hessen versandt. Freiwillige Impflinge müssen sich also nicht aktiv um einen Termin bemühen. Fest steht aber bereits, dass zunächst die so genannten Risikogruppen zum Impfen eingeladen werden. Wer unangemeldet zum Impfzentrum kommt, wird abgewiesen.

Landkreis nimmt noch Anmeldungen für Impfzentrum an

Es haben sich bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gemeldet mit fachlicher Qualifikation, die ihre Hilfe angeboten haben. Darunter befinden sich auch Ärzte, medizinisches Fachpersonal, aber auch Personen mit einer kaufmännischen Ausbildung. Interessierte könnten sich weiterhin per E-Mail an:   wenden, da das Impfzentrum für einen längeren Zeitraum angelegt ist.

Gesucht werden Humanmediziner, Apotheker, medizinische Fachangestellte, medizinisch- und pharmazeutisch-technische Assistenten sowie operations- und anästhesie-technische Assistenten. Auch Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Personen mit einer vergleichbaren Ausbildung können sich bewerben. Das gilt auch für Notfallsanitäter, Kinderkrankenschwestern und Hebammen.

 

 

Datum 01.12.2020

Landkreis richtet Corona-Impfzentrum in Bad Homburg ein

Das Corona-Impfzentrum des Hochtaunuskreises soll in dem ehemaligen Hewlett-Packard Gebäude in Bad Homburg entstehen. Das haben Landrat Ulrich Krebs und der zuständige Dezernent und Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr heute bekannt gegeben.
Mit seinem rund 60.000 Quadratmeter großen Grundstück und rund 12.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche (BGF) ist das Gebäude hervorragend dazu geeignet als Impfzentrum umfunktioniert zu werden. Mit seiner Lage ist es ideal auch per Nahverkehr zu erreichen und bietet eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen. Ebenso ist die notwendige Infrastruktur wie Strom, Heizung, Wasser- und Abwasserversorgung in dem Gebäude vorhanden.

Das Land Hessen hat den Hochtaunuskreis als zuständige Untere Katastrophenschutzbehörde und als Gesundheitsbehörde aufgefordert ein Corona-Impfzentrum einzurichten und zu betreiben. Das Land erwartet, dass schon ab Mitte Dezember erste Impfungen durchgeführt werden können. Die beiden Kreisspitzen wussten zu berichten, dass in den letzten Tagen verschiedene Standortoptionen geprüft wurden. „Der Hewlett-Packard Standort in der Kreisstadt Bad Homburg ist für den Hochtaunuskreis eine gute Lösung,“ betonten Krebs und Schorr. Müsse man doch umfangreiche Vorgaben des Landes Hessen erfüllen.

Der Betrieb des Impfzentrums soll an sieben Tagen die Woche jeweils von 7 bis 22 Uhr möglich sein, erläuterte Gesundheitsdezernent Schorr. „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer großen logistischen Aufgabe. Täglich sollen an diesem Standort mindestens 1.000 Menschen geimpft werden können“, erklärte der Gesundheitsdezernent. Auf dem Gelände stünden ausreichend Parkplätze zur Verfügung, auch werde es vom öffentlichen Nahverkehr angefahren. Zudem werde ein großer Wartebereich sowie ein großer Ruheraum für die Zeit nach der Impfung benötigt. Hinzu kämen Informationsflächen für die gesundheitliche Aufklärung, Lagerflächen für den Impfstoff, Sanitärräume, sowie Kabinen, in denen die Bürgerinnen und Bürger geimpft werden könnten. Auch für die Verpflegung der Impflinge sowie des Personals müsse gesorgt werden. „All das können wir ohne größeren Aufwand im ehemaligen Hewlett-Packard Gebäude umsetzen,“ ist Thorsten Schorr von der nunmehr gefundenen Lösung überzeugt.

Die Federführung für das Impfzentrum liegt beim Kreisgesundheitsamt und bei der Unteren Katastrophenschutzbehörde des Landkreises. Die Polizeidirektion Hochtaunus sowie weitere Hilfsorganisationen und zuarbeitende Einrichtungen des Kreises bereiten sich ebenfalls mit Hochdruck auf die Inbetriebnahme des Impfzentrums vor. „Wir wollen, wie schon in der Vergangenheit, alle Kräfte mobilisieren um wirklich alle Menschen im Landkreis an diesem Standort impfen zu können,“ sagte der Erste Kreisbeigeordnete.

Bei der Logistik hält der Landkreis engen Kontakt mit Hilfsorganisationen sowie in der Gesundheitspflege tätigen Institutionen. „Mit mobilen Teams wollen wir Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime mit Impfdosen vom Impfzentrum versorgen,“ erklärte Thorsten Schorr. In diesen schwierigen Zeiten werde von allen Einsatzkräften und Helfern viel abverlangt. „Für diesen großartigen Einsatz gebührt Ihnen unser besonderer Dank,“ betonten Landrat und Erster Kreisbeigeordneter unisono.

Die Priorisierung der zu impfenden Gruppen wird von der zuständigen Impfkommission festgelegt. Das Land Hessen übernimmt den Transport des Impfstoffes und die Verteilung im Landkreis. Der Landkreis selbst hat dabei die Vorgaben des Landes einzuhalten.

Hinweis an die Redaktionen:

In enger Absprache mit dem Land Hessen möchten wir darauf hinweisen, dass zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte der Menschen, das Impfzentrum im laufenden Betrieb den Medienvertreter*innen nicht gestattet wird. Hiervon kann keine Ausnahme gemacht werden. Zudem möchten wir einen zielgerichteten und ordnungsgemäßen Ablauf in dem Impfzentrum sicherstellen. Bitte beachten Sie Weisungen der Führungskräfte vor Ort.

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