Lageübersicht

Corona

AKTUELLE MELDUNGEN

Datum: 22.09.2020

Kreis ruft angesichts steigender Inzidenz zu verantwortlichem Handeln auf - Nicht nachlassen bei Abstands- und Hygiene-Regeln

Hochtaunuskreis. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ruft das Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises die Bürger*innen zum Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln auf. Wie Landrat Ulrich Krebs und Erster Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr mitteilen, beobachtet das Gesundheitsamt die dynamischen Entwicklungen sehr genau, es gebe im Augenblick aber keine Grundlage für weitere Maßnahmen. „Wenn es nötig ist, werden wir handeln. Die aktuellen Werte zeigen uns: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Nach wie vor gilt: Abstands- und Hygiene-Regeln einhalten und nicht nachlassen“, so Krebs und Schorr.

Nach einem Sommer abnehmender Neuinfektionen steigen die Zahlen im Landkreis derzeit wieder an. In den vergangenen Tagen hatte es mehrere positive Corona-Fälle sowohl an Schulen als auch in anderen Bereichen gegeben.

Schulen

Betroffen sind derzeit folgende Schulen in Oberursel und Usingen. An der Integrierten Gesamtschule Stierstadt wurde ein kompletter Jahrgang unter Quarantäne gestellt. An der Grundschule Stierstadt, Frankfurt International Scool, der Feldbergschule, dem Gymnasium Oberursel, der Dornbachschule, der Astrid-Lindgren-Schule und der Christian-Wirth-Schule müssen nur einige Kinder in Quarantäne, die unmittelbaren Kontakt zu den positiv getesteten Schülern hatten. Das Gesundheitsamt konnte aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Schule alle engen Kontaktpersonen der Kinder an den Schulen identifizieren. Der Schulbetrieb ist den Angaben zufolge nirgendwo gefährdet.

Die Fachleute des Gesundheitsamtes bewerten die Lage täglich neu, um der Situation angemessene Entscheidungen zu treffen. Insbesondere angesichts steigender Fallzahlen bekräftigt das Gesundheitsamt die dringende Bitte um Einhaltung der bekannten Hygiene-Regeln. Es gelte nach wie vor Abstand zu halten, eine regelmäßige Händehygiene sowie die Husten- und Nies-Etikette einzuhalten und den Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn notwendig.

Klinik

In den Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg gibt es rund 20 Mitarbeiter aus Verwaltung und Technik, die positiv auf Covid19 getestet wurden. Dabei handelt es sich um Angestellte von einem Verwaltungsflur, der im Untergeschoss und damit weit entfernt von den Stationen liegt, sowie um Auszubildende, die gleichermaßen in keinerlei Kontakt zu Patienten stehen. Sämtliche positiv getesteten Personen, aber auch die weiteren Mitarbeiter der betroffenen Bereiche, alle Kontaktpersonen, und diejenigen, die in räumlicher Nähe sitzen, wurden in Quarantäne oder vorsorglich ins Homeoffice geschickt. Es gibt keinerlei Auswirkungen auf den Klinikbetrieb.

Der sogenannte Sieben-Tage-Wert (Inzidenz) gilt als wichtige Schwelle im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Hier sehen die Regelungen des Landes Hessen vor, dass ab dieser Schwelle die Entwicklung stärker analysiert und geprüft werden muss und ob konkrete Maßnahmen nötig sind. Solche Einschränkungen seien aber, so Thorsten Schorr nach einem Treffen mit dem Gesundheitsamt und anderen Fachämtern, derzeit nicht nötig.

Die Neuinfektionen bei Corona in den vergangenen Tagen traten dem Kreis zufolge überwiegend bei Familienfeiern auf. Sorgen bereiten die organisierten Veranstaltungen bzw. die privaten Feiern. „Wir möchten keinem die Freude nehmen“, sagte Schorr. Aber angesichts der steigenden Infektionszahlen dürfen wir bitte nicht leichtsinnig werden. Bei denen, die sich im Kreis angesteckt hätten, sei die Infektionsquelle in der Mehrzahl der Fälle in der eigenen Familie gewesen, wo keine Masken getragen und naturgemäß keine 1,50 Meter Abstand eingehalten wurden. Bei der großen Mehrheit der Infizierten verlaufe die Krankheit milde.

Wie der Gesundheitsdezernent unterstrich, gebe es bislang keinen speziellen „Hotspot“, auch nicht an den Schulen. In den vergangenen sieben Tagen sind 7 Schüler*innen im Landkreis positiv getestet. Angesichts der fast 20.000 Schüler*innen im Landkreis sei das eine niedrige Zahl. Die bisherigen Eindämmungsstrategien griffen. „Wenn die Entwicklungen so weitergehen, müssen wir uns leider immer wieder darauf einstellen, dass es immer mal vereinzelnde Fälle geben kann“, betonte Schorr.

Landrat und Erster Kreisbeigeordneter heben die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln nochmals hervor und erinnern daran, dass es dringend notwendig ist, die Maßnahmen der Bundesregierung weiter einzuhalten und zu befolgen. Neben Disziplin plus Verordnung der Maßnahmen brauche man weiterhin die Eigenverantwortung und das Mitmachen aller Bürgerinnen und Bürger. Wichtigste Bedeutung: Masken tragen, regelmäßiges Händewaschen und vor allem einen Abstand von mindestens 1,50 Meter zu halten sind die wichtigen Mittel zur Eindämmung von Corona. Im öffentlichen Raum dürften sich nicht mehr als zehn Personen versammeln – es sei denn, sie gehören zu einem oder zu zwei verschiedenen Hausständen. In Bus und Bahn, wo die Abstandsgebote nicht eingehalten werden können, ist das Maskentragen Pflicht.

Es muss damit gerechnet werden, dass der Inzidenz Wert auch im Hochtaunuskreis in absehbarer Zeit auf über 20 ansteigt.

 

Datum: 14.08.2020

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat Hinweise für Eltern und Personal zusammengestellt:

Krankheits- und Erkältungssymptome

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen.

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule gebracht werden. Die Einschätzung, ob ihr Kind krank ist, treffen auch weiterhin grundsätzlich die Eltern. Wenn Kinder offensichtlich krank in die Einrichtung gebracht werden oder während der Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtung, der Kindertagespflegestelle bzw. der Schule erkranken, kann die Einrichtung die Abholung veranlassen.

Vorgehen bei Auftreten von Symptomen

Tritt bei Kindern oder Jugendlichen eines der folgenden für COVID-19 typischen Symptome auf, gilt ein Ausschluss von der Teilnahme und ein Betretungsverbot:

  • Fieber (ab 38,0°C)
    Für die Eltern: Bitte achten Sie auf eine korrekte Durchführung der Temperaturmessung je nachdem, mit welcher Methode und welchem Gerät Sie die Temperatur messen.
  • Trockener Husten, d. h. ohne Schleim und nicht durch eine chronische Erkrankung wie z. B. Asthma verursacht. Ein leichter oder gelegentlicher Husten bzw. ein gelegentliches Halskratzen führt zu keinem automatischen Ausschluss.
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens)

Alle Symptome müssen akut auftreten, Symptome einer bekannten chronischen Erkrankung sind nicht relevant. Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist ausdrücklich kein Ausschlussgrund.
Die Eltern entscheiden je nach Befinden ihres Kindes, ob sie telefonisch Kontakt zum / zur Hausarzt / -ärztin bzw. zum / zur Kinder- und Jugendarzt / -ärztin aufnehmen.

Vorgehen bei der Wiederzulassung zur Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtung, der Kindertagespflegestelle bzw. der Schule

Wird kein Kontakt zu einem/r Arzt / Ärztin aufgenommen, muss das Kind oder der Jugendliche mindestens einen Tag fieberfrei und wieder in gutem Allgemeinzustand sein, bevor es / er wieder in die Betreuung oder Schule darf. Für Eltern hat sich in diesem Zusammenhang folgende Faustregel gut bewährt: „So, wie mein Kind heute war, hätte es in die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule gehen können, also darf es morgen wieder gehen.“
Nehmen die Eltern ärztliche Beratung in Anspruch, entscheidet die behandelnde Ärztin / der Arzt über die Durchführung eines SARS-CoV-2-Tests zum Coronavirus-Nachweis. Wird kein Test durchgeführt, gelten die oben genannten Voraussetzungen (mindestens ein Tag fieberfrei und wieder in gutem Allgemeinzustand) für die Wiederzulassung bzw. die individuellen Vorgaben der Ärztin / des Arztes.
Wird ein Test durchgeführt, bleiben die Kinder oder Jugendlichen bis zur Mitteilung des Ergebnisses zu Hause.
Ist das Testergebnis negativ, gelten wiederum die oben genannten Voraussetzungen für die Wiederzulassung: mindestens einen Tag fieberfrei und wieder in gutem Allgemeinzustand bzw. die individuellen Vorgaben der Ärztin / des Arztes.
Ist das Testergebnis positiv, gilt folgende Regelung: Das Kind oder der Jugendliche muss mindestens 48 Stunden symptomfrei sein und darf frühestens 10 Tage nach Symptombeginn die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle bzw. Schule wieder besuchen.
Generell gilt: Zur Wiederzulassung des Besuchs einer Einrichtung oder der Kindertagespflege sind kein negativer Virusnachweis und auch kein ärztliches Attest notwendig. Sofern es die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule im Zweifelsfall für erforderlich hält, kann sie sich eine schriftliche Bestätigung durch die Eltern vorlegen lassen, dass nach ärztlicher Aussage die Teilnahme wieder möglich ist. Die Bestätigung der ärztlichen Aussage durch eine erziehungsberechtigte Person ist in der Regel ausreichend. Dazu kann auch das beiliegende Formular verwendet werden.

Weitere Hinweise

Gesunde Geschwisterkinder dürfen die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule uneingeschränkt besuchen, sofern sie keiner Quarantäne durch das Gesundheitsamt unterliegen.
Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes sind immer vorrangig zu beachten.
Eine Anpassung der Regelungen kann je nach epidemiologischer Situation bzw. neuen wissenschaftlichen
Erkenntnissen jederzeit erforderlich sein. Sie spiegeln den Stand vom 30. Juli 2020 in Hessen wider.

Schnupfen-Flyer

 

Reiserükkehrer melden sich bitte beim Bürgertelefon oder per E-Mail:

 

Das Bürgertelefon ist montags bis sonntags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer unter 06172/999-4799 zu erreichen.

Hier werden auch alle weiteren Fragen rund um das Corona-Virus beantwortet.

 

 Informationen vom Hessischen Ministerium für Gesundheit und Soziales:

Quarantänebestimmungen für Rückreisende

Wie lange gilt die Verordnung?
Bis voraussichtlich Sonntag, den 16. August

Wer muss in Quarantäne?
Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland nach Hessen einreisen und sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet für Infektionen mit SARS-CoV-2 aufgehalten haben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Welche Gebiete Risikogebiete für Infektionen mit SARS-CoV-2 sind, wird durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat festgestellt und durch das Robert-Koch Institut veröffentlicht. Risikogebiete sind danach insbesondere außereuropäische Länder. Aber auch europäische Länder können als Risikogebiete ausgewiesen werden.

Wie verhalte ich mich nach Einreise aus einem Risikogebiet?
Einreisende aus Risikogebieten, die vor ihrer Einreise nicht getestet wurden oder deren Test länger als 48 Stunden vor Einreise zurückliegt, müssen sich direkt und ohne Umwege in häusliche Quarantäne begeben. Melden Sie sich am besten schon vor Einreise bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt.

Wie kann ich mich testen lassen, wenn ich nach Einreise aus einem Risikogebiet auf direktem Weg in der eigenen Häuslichkeit angekommen bin?
Melden Sie sich direkt bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt. Dieses wird Ihnen nach Ankunft in der Häuslichkeit ggf. eine Freigabe erteilen, wenn Sie sich testen lassen wollen und dazu die Häuslichkeit verlassen müssen. Diese Freigabe kann nur erteilt werden, wenn Sie keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen und nicht als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft werden. Bitte beachten Sie dabei, dass die Testung ohne das Aufweisen von Symptomen privat bezahlt werden muss. Sprechen Sie vor einer geplanten Testung am besten mit ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin. Diese/r wird mit Ihnen die Möglichkeiten der Testungen in ihrem individuellen Fall abklären.

Was muss ich machen, wenn mein Test positiv/negativ ausfällt?
Wenn Ihr Test negativ ausfällt, dann wird dieses Ergebnis in dem sich darauf beziehendenden ärztlichen Zeugnis dokumentiert. Bestätigt das ärztliche Zeugnis das Testergebnis, sind Sie dadurch von den geltenden Quarantänebestimmungen ausgenommen. Um dies nachzuweisen, müssen Sie das ärztliche Zeugnis immer mitführen. Sie müssen sich aber nicht mehr bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt melden.

Fällt Ihr Test positiv aus, so werden Sie zu einem sog. „Indexfall“. Das zuständige Gesundheitsamt erhält den Laborbefund durch das Labor bzw. durch Ihren Arzt oder ihre Ärztin (je nachdem, wo Sie sich haben testen lassen) und leitet die weiteren Schritte der Quarantänebestimmungen und der Kontaktnachverfolgung ein. Sie müssen sich also nach einem positiven Testergebnis nicht unbedingt bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. Sowohl die Labore als auch die Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, positiv Befunde direkt zu melden. Das für Sie zuständige Gesundheitsamt tritt dann mit Ihnen in Kontakt.

Wann muss ich nicht in Quarantäne?
Alle Reisenden aus den sog. Risikogebieten müssen in häusliche Quarantäne und ihre Einreise beim Gesundheitsamt anzeigen. Ausgenommen davon sind Reisende aus Risikogebieten die einen negativen Test vorweisen, der maximal 48 Stunden vor Einreise durchgeführt wurde UND ein sich darauf beziehendes ärztliches Zeugnis vorlegen. Eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt besteht dem folgend dann nicht.

Welche Tests werden (nicht) anerkannt?
Eine molekularbiologische Testung ist nur ein PCR-Test, kein Antikörper-Test. Deswegen sind nur Ergebnisse auf Grundlage eines PCR-Test anerkannt. Ein Antikörper-Test reicht nicht aus.

Am Flughafen Frankfurt kann ich mich testen lassen. Reicht ein negatives Testergebnis, damit ich von den Quarantänebestimmungen befreit bin?
Nein, ein negatives Testergebnis reicht nicht aus, wenn Sie aus einem Risikogebiet eingereist sind. Sie benötigen außerdem ein sich darauf beziehendes ärztliches Zeugnis. Was und in welcher Form diese privaten Leistungen direkt im Testzentrum am Frankfurter Flughafen angeboten werden erfahren Sie auf der Internetseite Testen am Frankfurter Flughafen.

Wenn ich eigentlich nicht aus einem Risikogebiet komme, dort aber während meines Rückflugs zwischenlande und umsteige, falle ich dann auch unter die Quarantänebestimmungen?
Nein. Die Durchreise durch ein Risikogebiet (konkret: unverzügliches Umsteigen am Flughafen) stellt keinen Aufenthalt im Risikogebiet dar.

Erhalte ich eine Entschädigung für meinen Verdienstausfall aufgrund 14-tägiger Quarantäne, wenn das Land in das ich meine Urlaubsreise plane, schon vor Antritt meiner Reise als Risikogebiet ausgewiesen ist?
Wir empfehlen, von nicht notwendigen Reisen in Risikogebiete prinzipiell abzusehen. Ansonsten gilt, dass Sie bei einer behördlich angeordneten Quarantäne Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung haben. Diesen Anspruch können Personen nicht geltend machen, die durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe ein Verbot in der Ausübung der bisherigen Tätigkeit oder eine Absonderung hätten vermeiden können. Ob das Nicht-Befolgen der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes alleine unter das Vermeiden einer prophylaktischen Maßnahme i.S.d Infektionsschutzgesetzes fällt, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Bezogen auf die Planung ihrer Urlaubsreise in ein bereits ausgewiesenes Risikogebiet können wir Ihnen gegenwärtig also nicht mit Sicherheit sagen, ob ein Verdienstausfall, der Ihnen aufgrund der gegenwärtigen Quarantänebestimmungen entsteht, entschädigt wird. Es wird sich derzeit um eine einheitliche Lösung in den Bundesländern bemüht. Sie werden dazu von uns weiter informiert.

Was bedeutet die Quarantäne?
Die Personen sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Wo muss ich mich melden?
Die Verordnung sieht vor, dass Einreisende aus Risikogebieten unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihre Einreise hinzuweisen haben. Sie sind außerdem verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen einer Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Die lokal zuständige Gesundheitsbehörde überwacht die Einhaltung dieser Absonderung. Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie im Internet auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.

Für wen gibt es Ausnahmen?

  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen; diese haben das Gebiet Hessens auf unmittelbarem Weg zu verlassen. Die hierfür erforderliche Durchreise durch das Gebiet Hessens ist hierbei gestattet.
  • Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend, Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und sich dafür weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend, Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und sich dafür weniger als 48 Stunden in Hessen aufhalten.
  • Angehörige der Streitkräfte und Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen im Ausland zurückkehren.
  • Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung folgender Bereiche zwingend notwendig ist:
      • der Pflege diplomatischer Beziehungen,
      • der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen sowie der Europäischen Union und internationaler Organisationen.

      Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn oder Arbeitgeber zu prüfen und zu bescheinigen

WICHTIG:

Die Ausnahmen gelten nur soweit die dort bezeichneten Personen keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen.

Das zuständige Gesundheitsamt kann im Einzelfall abweichende Anordnungen treffen.

Für Personen, die aus dem Ausland zur Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit einreisen, gilt:
Der Arbeit- oder Auftraggeber muss die Arbeitsaufnahme beim zuständigen Gesundheitsamt anzeigen, wenn die einreisende Person mit mindestens fünf anderen Personen (nicht zwingend des gleichen Arbeit- oder Auftraggeber) gemeinschaftlich untergebracht wird. Hierfür ist das unter Downloads eingestellte Formular zu verwenden.

 

Datum: 05.08.2020
Informationen vom Hessischen Kultusministerium
Corona-Tests für Lehrkräfte und sozialpädagogische Mitarbeiter
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