Corona Chronologie

Corona Chronologie

 

Infektionszahlen steigen weiter an

Die Inzidenz zum Corona-Virus im Hochtaunuskreis ist heute über das Wochenende auf 101,2 angestiegen. „Das Virus breitet sich leider weiter aus, es muss uns aber unbedingt gelingen, die Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen. Es liegt in der persönlichen Verantwortung eines jeden Einzelnen, dieses Ziel zu erreichen und mögliche gravierende Folgen abzuwenden“, macht der Erste Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr deutlich.

Alle Einschränkungen helfen nur dann, wenn alle Bürgerinnen und Bürger mitmachen und die Kontakte einschränken, lautet der dringende Appell.

Der Erste Kreisbeigeordnete macht nochmals deutlich, dass die Phase der Pandemie sehr ernst ist. Alles was wir, als Bürger, in diesen Tagen und Wochen tun oder nicht tun, wird eine wichtige Rolle spielen, wie wir durch die Corona-Pandemie kommen. „Es sollte das gemeinsame Ziel sein, erneute gravierende Einschnitte in der Wirtschaft sowie eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Wir müssen jetzt handeln, damit die Krankenhäuser nicht schon bald an ihre Grenzen stoßen“, betont der Erste Kreisbeigeordnete weiter.

Der Hochtaunuskreis hat es, wie auch andere Landkreise in der Region, mit einem „breiten Infektionsgeschehen zu tun. Eine große Anzahl der Ansteckungswege lasse sich nicht immer verlässlich zurückverfolgen, es gebe breit gestreute Fälle in Schulen, Kindergärten und Pflegeheimen. Der Kreis habe die Entwicklung fest im Blick.

Um für Klarheit in der Bevölkerung zu sorgen und die gleichen Bewertungsgrundlagen zu haben, entwickelte das Land Hessen das Eskalationskonzept mit unterschiedlichen Stufen. In vielen Bereichen gibt es immer neue und seltsame Spekulationen. „Zu viele Menschen fühlen sich in Zeiten von Social-Media dazu berufen, ihr angebliches Wissen, ihre Kritik und Klagen weiterzugeben, wobei oftmals die Kreisverwaltung die Adresse der nicht immer gut gemeinten Äußerungen ist. „Diese sorgen nicht nur dafür, dass das Hilfetelefon blockiert wird. Es hat auch zur Folge, dass unter anderem etwa ein Anruf eines Bürgers nicht angenommen werden kann, der ein wichtiges Anliegen hat“. Zudem weißt der Hochtaunuskreis darauf hin, dass er sich strikt an die Vorgaben des Bundes und Landes hält.

Bei den Auflagen von letzter Woche hatte sich der Verwaltungsstab des Landkreises an dem orientiert, was die Landkreise in der Rhein-Main-Region beschlossen haben, um möglichst einheitliche Regelungen zu treffen. Darüber hinaus werden sich die Nachbarkreise und der Hochtaunuskreis noch diese Woche zur aktuellen Corona-Lage neu beraten.

Das Eskalationskonzept des Land Hessen werde in Details fortgeschrieben und ist hier einsehbar:

https://innen.hessen.de/sites/default/files/media/hsm/eskalationskonzept.pdf .

Alle Verfügungen sind auf der Homepage des Hochtaunuskreises unter:

https://www.hochtaunuskreis.de/News-cat-1146.html  abrufbar.

Der Landkreis hat für die Bürgerinnen und Bürger ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Corona-Virus eingerichtet. An den Leitungen sitzen Mitarbeiter aus der Verwaltung bzw. aus den Gesundheitsämtern. Die Hotlines sind auch am Wochenende besetzt. Die Hotline ist montags bis sonntags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 06172/999-4799 zu erreichen.

 
Datum: 23.10.2020

Hochtaunuskreis erlässt neue Allgemeinverfügung

Im Hinblick auf die steigenden Corona-Fallzahlen muss gemäß des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes Hessen eine Sperrstunde von 23 Uhr bis 6 Uhr für das Gaststättengewerbe sowie öffentliche Vergnügungsstätten eingeführt werden. Mit neuer Allgemeinverfügung gilt diese Beschränkung ab Dienstag, den 27. Oktober 2020.

Unabhängig von dieser neuen Verfügung wiederholt der Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr die dringende Bitte, dass jede und jeder Einzelne konsequent den Mindestabstand wahrt, den Mund-Nasen-Schutz trägt und die Hygieneregeln einhält.

Alle Maßnahmen dienen dem obersten Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und damit die Funktionsfähigkeit der medizinischen Versorgung unter allen Umständen weiter zu erhalten sowie ältere und gefährdete Menschen zu schützen.

 

Datum 22.10.2020

Inzidenz weiter gestiegen – Hochtaunuskreis erreicht die höchste Warnstufe

Der Inzidenzwert für den Hochtaunuskreis ist weiter angestiegen. Heute erreichte der Landkreis die fünfte und somit höchste Eskalationsstufe. Dies ist der Fall, ab 75 neuaufgetretenen Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage.

Im Juli 2020 hat das Land Hessen ein fünfstufiges Präventions- und Eskalationskonzept zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus erlassen. Schon mit Erreichen der dritten und vierten Stufe hat sich der Hochtaunuskreis in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) sowie den Städten und Landkreisen des Rhein-Main Gebietes, die von einer erhöhten Inzidenz betroffen sind, abgestimmt.

Mit dem Erreichen der fünften Eskalationsstufe ordnet der Hochtaunuskreis zusätzliche und geänderte Maßnahmen an:

 

• Treffen in der Öffentlichkeit: mit fünf Menschen/Personen oder maximal zwei Hausständen.

• Private Feierlichkeiten: mit maximal 5 Personen oder 2 Hausständen.

• Maskenpflicht: In folgenden Bereichen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden: in Vergnügungsstät-ten, beim Besuch öffentlicher Veranstaltungen, in öffentlich zugänglichen Bereichen öffentlicher Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten sowie in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten von Glaubensgemeinschaften; in der Gastronomie abseits des eigenen Sitzplatzes.

 

Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird in Kürze veröffentlicht. Folgende Maßnahmen wurden bereits getroffen und behalten ihre Gültigkeit:

 

• Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit: Der Konsum im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol ist zwischen 23 und 6 Uhr verboten.

• Zusammenkünfte, Veranstaltungen und Kulturangebote: Die Teilnehmerzahl wird auf 100 Personen begrenzt. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend. Be-reits erteilte oder noch zu erteilende Genehmigungen für öffentliche Veranstaltungen sind mit einem strengen Maßstab zu überprüfen und ggf. zu widerrufen.

• Besuche in Senioren- und Pflegeheimen: Erlaubt sind 3 Besuche pro Woche von maximal 2 Personen für jeweils eine Stunde.

• Schulen: Ab der 5. Jahrgangsstufe besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch für den Präsenzunterricht im Klassen- und Kursverband. Dies gilt auch für Schulkantinen außer beim Sitzen auf dem eigenen Platz am Tisch.

• Schulsport findet für die Schülerinnen und Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe nur kontaktlos und im Freien statt.

• Profisportveranstaltungen im Hochtaunuskreis finden oh-ne Zuschauer statt.

 

„Weiterhin ist Achtsamkeit und Vorsicht ein guter Ratgeber“, appel-liert Thorsten Schorr an die Bürgerinnen und Bürger des Kreises. „Dass wir uns alle an die „AHA + L Regel“ (Abstand, Hygiene, All-tagsmaske und Lüften) halten, ist zwingend notwendig.“

Der Landkreis hat für die Bürgerinnen und Bürger ein Bürgertele-fon für alle Fragen rund um das Corona-Virus eingerichtet. Das Bürgertelefon ist montags bis sonntags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 06172/999-4799 zu erreichen.

Das Eskalationskonzept kann jederzeit auf der Homepage der Hessischen Landesregierung https://www.hessen.de/sites/default/files/media/hsm/eskalationskonzept.pdf eingesehen werden.

 

Datum: 21.10.2020

Hochtaunuskreis einigt sich mit Kommunen Corona-Zahlen wöchentlich bekanntzugeben

Die Zahl der Corona-Infizierten ist im Hochtaunuskreis weiter gestiegen. Auch in Abstimmung mit den Hochtaunuskreis-Kommunen möchte der Landkreis aufgrund der steigenden Infektionszahlen fortan die Corona-Zahlen der einzelnen Kommunen wöchentlich, immer mittwochs, unter www.hochtaunuskreis.de bekanntgeben.

Mit dem Anstieg der Corona-Infektionen steigt auch bei den Menschen die Unsicherheit. Auf unterschiedlichen Wegen haben Bürger*innen darum gebeten, die Infektionszahlen in detaillierter Verteilung auf kommunaler Ebene bekanntzugeben. Das teilte Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr mit.

„Bisher haben wir wegen vergleichsweise niedriger Zahlen mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte Infizierter von einer Veröffentlichung abgesehen, da in vielen Fällen einzelne Infizierte Menschen vor allem in kleineren Gemeinden identifizierbar geworden wären“ teilt die Pressestelle mit. „Mit steigenden Zahlen und zunehmender Dauer der Corona-Pandemie ist diese Identifizierbarkeit einzelner Personen nicht mehr gegeben“.

Das Gesundheitsamt betont, dass niedrige Fallzahlen in einer Gemeinde keinesfalls bedeuteten, man müsse Abstands- und Hygieneregeln nicht einhalten. Der Umstand, dass in vielen Fällen der Ursprung von Infektionen nicht genau ermittelt werden kann, bedeute besondere Achtsamkeit. Bei den Fällen im Hochtaunuskreis handle es sich aktuell nicht um größere zusammenhängende Infektionsgeschehen, sondern um viele voneinander unabhängige Geschehen, was die Nachverfolgung von Infektionsketten noch schwieriger mache.

Stand 21.10.2020

Inzidenz innerhalb der letzten 7 Tage: 74,2 /100.000 Einwohnern

 

Gesamtzahl positiv getesteter Personen seit
Beginn der Pandemie (auf den Kreis bezogen)               825

hiervon verstorben:                                                                       8
hiervon noch isoliert:                                                               158
hiervon genesen und entisoliert:                                          659

 

Städte & Gemeinden
(Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie)

Bad Homburg                                                                             226

Friedrichsdorf                                                                                92

Glashütten                                                                                     10

Grävenwiesbach                                                                          19

Königstein                                                                                     59

Kronberg                                                                                        74

Neu-Anspach                                                                                41

Oberursel                                                                                     154

Schmitten                                                                                       26

Steinbach                                                                                       33

Usingen                                                                                          55

Wehrheim                                                                                      19

Weilrod                                                                                           17

 

 

Datum 19.10.2020

Weiter steigende Zahlen im Hochtaunuskreis – die Kurve abzuflachen hat oberste Priorität

 

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus steigt in Deutschland rasant an. Der Hochtaunuskreis hat sich in der vergangenen Woche eng mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HSMI) und den Städten und Landkreisen des Rhein-Main Gebiets, die von einer erhöhten Inzidenz betroffen sind abgestimmt.

Das Land Hessen hat im Juni 2020 ein fünfstufiges Schutz- und Eskalationskonzept zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus erlassen.
Es ist davon auszugehen, dass der Hochtaunuskreis die fünfte Eskalationsstufe in Kürze erreicht.

Um das Infektionsgeschehen weiter einzudämmen beschließt der Hochtaunuskreis weitere Maßnahmen:

  • Begrenzung der Teilnehmer*innen bei Feiern im privaten Raum/häuslichen Umfeld auf 10 Personen aus max. 2 Hausständen.
  • Begrenzung der Teilnehmer*innen bei Feiern im öffentlichen Raum auf 10 Personen.
  • Begrenzung der Teilnehmer*innen auf 100 Personen für Zusammenkünfte und Veranstaltungen kultureller Art, wie z.B. Kino, Theater.
  • Alkoholverkaufs- und Abgabeverbot zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr.

Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird in Absprache mit dem Sozialministerium erarbeitet, abgestimmt und in Kürze veröffentlicht.

„Wichtig ist es derzeit Prioritäten zu setzten und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten“: so Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr.
Ebenso ist es vorrangig, dass Schulen und Kindergärten geöffnet bleiben und wirtschaftliche Aktivitäten stattfinden können.

Schorr appelliert erneut an die Bürgerinnen und Bürger, abzuwägen und gut zu überlegen, welche Freizeitaktivitäten wirklich nötig sind.
„Diese Zeiten verlangen uns allen sehr viel Disziplin und Verantwortungsgefühl ab“ betont Schorr. „Nur gemeinsam kann uns ein Rückgang zur Normalität gelingen.“

Weiterhin gilt es, sich an die „AHA + L“ Regel, Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften zu halten.

 

Datum 15.10.2020

Gemeinsam das Ausbruchsgeschehen eindämmen – weiterhin so viel öffentliches und privates Leben im Hochtaunuskreis aufrechterhalten wie möglich

 

Hochtaunuskreis Aufgrund der weiter steigenden Corona Infektionszahlen gelten im Hochtaunuskreis ab kommender Woche zusätzliche Maßnahmen. Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI), den Städten Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Darmstadt sowie dem Landkreis Groß-Gerau, dem Main-Taunus-Kreis, dem Main-Kinzig-Kreis und dem Rheingau-Taunus-Kreis, die von der erhöhten Inzidenz betroffen sind, will der Hochtaunuskreis schnell und regional handeln, um die steigenden Zahlen der Neuinfektionen in der Corona-Pandemie niedrig zu halten.

 "Mir ist bewusst, dass vor uns die schwierigere Zeit der Herbst- und Wintermonate liegt", sagte Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr. Die steigenden Infektionszahlen seien Grund zur Sorge. Aber man wisse seit dem Frühjahr, dass man sich dem mit den richtigen Maßnahmen auch entgegenstellen könne, sagte Schorr. Mit dem Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, und den betroffenen Städten und Landkreisen des Rhein-Main-Gebiets wurde ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt. Operative Hektik sei das falsche Signal. Wichtig und effektiv seien gemeinsam koordinierte Maßnahmen, die man den Bürgerinnen und Bürgern der Region senden könne.

Mit Erreichen der vierten Eskalationsstufe, also einem Inzidenzwert ab 50 ist es den örtlichen Behörden möglich, Beschränkungen zu erlassen. Es ist davon auszugehen, dass der Hochtaunuskreis die nächste Eskalationsstufe zum Wochenende erreicht.

Zu den Maßnahmen, die der Kreis gemeinsam mit allen Beteiligten festgelegt hat, gehören: verstärkte Maskenpflicht, Besuchsregelung für Altenheime und Regelungen für Sportveranstaltungen. Entsprechende Allgemeinverfügungen werden in Absprache mit dem Sozialministerium und den Gebietskörperschaften Rhein Main erarbeitet, abgestimmt und dann in Kürze veröffentlicht. Sie treten in der kommenden Woche in Kraft.

Die Landkreise und Städte des Rhein-Main-Gebiets mit einer Inzidenz von 35 und mehr haben sich auf folgende gemeinsame Corona-Maßnahmen verständigt:

  • Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien.
  • Schulsport wird zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien nur kontaktlos und im Freien stattfinden. Für Grundschüler*innen kontaktlos.
  • Ab einer Inzidenz von 50 wird die Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen auf maximal drei Besuche pro Woche/ mit maximal 2 Personen für jeweils eine Stunde begrenzt.
  • Profisportveranstaltungen finden ab einer Inzidenz von 35 entsprechend des Beschlusses des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Chef*innen der Staatskanzleien ohne Zuschauer*innen statt.
  • Sperrstunden werden ab einer Inzidenz von 50 erforderlich und in den Gebietskörperschaften einheitlich von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr umgesetzt.

Zusätzlich haben Bund und Länder folgende Maßnahmen festgelegt:

-          Bei steigenden Infektionszahlen und ab einer Inzidenz von 35 gilt eine Teilnehmerbegrenzung von 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum.

-          Bund und Länder fordern eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger auf, nicht erforderliche innerdeutsche Reisen in Gebiete und aus Gebieten heraus, welche die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage übersteigen, zu vermeiden.

Das Kreis-Gesundheitsamt teilt mit, dass derzeit keine örtlich zu begrenzenden Infektionsherde auszumachen sind. Ist ein Hotspot erkennbar, wird das Gesundheitsamt darüber hinaus gezielt reagieren und gegebenenfalls Einrichtungen, Betriebe, Begegnungsstätten und Angebote schließen oder einstellen und Zusammenkünfte untersagen.

In den meisten Kreisen handelt es sich zumeist um ein diffuses Geschehen mit vermehrten Häufungen von Infektionen, die im Zusammenhang mit Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis, oder auch bei jüngeren Reiserückkehrern stehen. „Uns ist bewusst, dass den Bürgerinnen und Bürgern derzeit sehr viel abverlangt wird. Gerade wenn es etwas zu feiern gibt, kommt man gerne mit Familie und Freunden zusammen. Wir bitten jedoch auch um sorgfältige Prüfung und kritisches Abwägen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten im Hinblick auf die derzeitige Situation vertretbar sind“, betont Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr.

Während der Coronavirus-Ausbreitung stimmt sich der Hochtaunuskreis bereits seit Überschreitung der 35er Stufe mit dem hessischen Ministerium für Soziales und Integration, den Landkreisen und kreisfreien Städte über die tägliche Bekanntgabe von neuen Fällen ab. Bislang wurden Pressemitteilungen zu bestätigten oder unbestätigten Fällen von Sars-CoV-2-Infektionen verschickt, nachdem Meldungen an das Landeszentrum Gesundheit vorgenommen wurden. Das könne zu widersprüchlichen Darstellungen (siehe heutiger Bericht TZ) in der Öffentlichkeit und einem verzerrten Lagebild führen, sodass auch hier über eine einheitliche und sinnvolle Vorgehensweise abgestimmt wird.
Es wurde sich darauf geeinigt, dass die Infektionszahlen, die das Ministerium täglich bekannt gibt, als Referenzwert gelten.

Aktuelle Meldungen werden regelmäßig über die App des Hochtaunuskreises versendet und sind auf der Webseite des HMSI unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/aktuelle-informationen-corona einsehbar. Informationen und wichtigen Kontakte rund um das Corona-Virus finden die Bürgerinnen und Bürger auf der Webseite des Hochtaunuskreises unter www.hochtaunuskreis.de.

"Mir ist klar, dass wir all das nur bewältigen können, wenn weiterhin die Bereitschaft der Bürger vorhanden ist, die notwendigen Maßnahmen einzuhalten, um gemeinsam einen Beitrag dazu zu leisten, dass sich die Pandemie in unserem Landkreis nicht weiter ausbreitet." Man habe sich mit allen Beteiligten darauf verständig, dass es Prioritäten gibt: Wir müssen die Wirtschaft am Laufen halten und wir wollen, dass Kinder und Jugendliche weiterhin in Schulen und Kindergärten gehen können, wenn es möglich ist.“ Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr appelliert weiter an das Durchhaltevermögen und Verantwortungsgefühl aller Bürgerinnen und Bürger: „Wir können gemeinsam die Rückkehr zur Normalität schaffen, wenn wir uns achtsam und verantwortungsvoll verhalten.“

 

Datum 14.10.2020

Sorge über steigende Infektionszahlen: Hochtaunuskreis erreicht Stufe 3 des Eskalationskonzeptes

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus steigt seit Ende Juli mit zunehmender Geschwindigkeit in Deutschland wieder an. In Anbetracht sinkender Temperaturen und der Verlagerung von Gruppenaktivitäten in Innenräumen wächst die Gefahr, dass es zu einer schwer kontrollierbaren Entwicklung der Pandemie kommt. Mit 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Landkreis in den letzten sieben aufeinanderfolgenden Tagen befindet sich der Hochtaunuskreis kurz vor der 3. Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes Hessen.

 Im Juni 2020 hat das Land Hessen ein fünfstufiges Schutz- und Eskalationskonzept zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus erlassen. Das Konzept soll ermöglichen, lokal begrenzte und damit zielgenaue Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Stufe drei des Konzeptes sieht u.a. vor:

  • Der Verwaltungsstab COVID-19 des Landkreises, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung (Gesundheitsamt, Personalabteilung, Kreisordnungsbehörden, Gefahrenabwehr, Hochtaunus-Kliniken, Polizei und der Öffentlichkeitsarbeit), der zu Beginn der Pandemie von Seiten des Kreises gebildet wurde und regelmäßig tagt, steht in einem engen Austausch mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.
  • unverzügliche Informationen des Hessisches Ministerium für Soziales und Integration sowie das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen durch das Gesundheitsamt. Durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration erfolgt eine Alarmmeldung an das Robert Koch-Institut
  • Öffentlichkeitsarbeit und Informationen für die Bürger werden intensiviert
  • Vorbereitungen für die nächsten Stufen sind zu treffen
  • Verstärkung und Ausweitung der bisherigen Maßnahmen. Insbesondere sind kontaktbeschränkende Maßnahmen sowie die weitergehende Schließung von Einrichtungen und Betrieben, die im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen stehen, zu erwägen.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung arbeitet seit Beginn der Pandemie mit Hochdruck und von Montag bis Sonntag daran, insbesondere durch Kontaktpersonennachverfolgung und das Anordnen von Quarantänemaßnahmen, das Ausbruchgeschehen einzudämmen. Bislang wurden 627 Personen im Kreis mit dem Virus infiziert. Der Inzidenzwert liegt bei 34,2. Derzeit ist kein konkreter Infektionsherd/Hotspot für das erhöhte Infektionsgeschehen und die Auslösung der Stufe drei verantwortlich. Das Gesundheitsamt wird punktuell reagieren, wenn es Ansatzpunkte für ein Entgegenwirken gibt.
Schulen und Kindergärten bleiben weiterhin geöffnet und der Unterricht findet statt. Dazu hatte der Hochtaunuskreis nach den Sommerferien den Schulleiter*innen zum ersten Schultag überarbeitete Hygienerichtlinien an die Hand gegeben, die auf den Hygieneplan des Hessischen Kultusministeriums abgestimmt sind. Kommt es zu Infektionsherden in Schulen bzw. einzelnen Klassen, wird das Gesundheitsamt weiterhin individuelle und der Situation angemessene Quarantäneverordnungen entscheiden.

Vor diesem Hintergrund ruft Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr die Bevölkerung auf, von nicht notwendigen Fahrten in die Nachbarländer und insbesondere in Risikogebiete abzusehen. Zudem erinnert er angesichts steigender Fallzahlen erneut daran, sich auf jeden Fall weiterhin an die "AHA+L"-Regel "Abstand, Hygiene, Alltagmaske und Lüften" zu halten.

Die Altersverteilung der Infizierten hat sich verändert, laut Robert-Koch-Institut tauchen in den Statistiken zurzeit mehr jüngere als ältere Menschen auf. Dies erkläre auch die allgemeine Entwicklung, dass es zurzeit weniger schwere Krankheitsverläufe gebe. Dieses Phänomen kann sich jederzeit mit steigenden Infektionszahlen ändern.

 „Normalität und ein Leben ohne Corona-Regeln wird mit Geduld wieder möglich sein. Worauf es jetzt ankommt ist Achtsamkeit und Zusammenhalt“ appelliert Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr an die Bürger*innen des Hochtaunuskreises. „Dies dient dem Schutz aller Bürger*innen und wir schützen so die Risikogruppen, die einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind.“

 

 

Datum 13.10.2020

Wichtige Informationen von der Hessischen Landesregierung:

Neue Beschlüsse:
Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus angepasst

Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat die bestehenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus angepasst. Diese sind zum einen angesichts der steigenden Infektionszahlen notwendig. Zugleich laufen viele bestehende Corona-Verordnungen in Hessen zum 31.10. aus und müssen entsprechend angepasst, verändert bzw. verlängert werden.

„Wir stehen vor der Herbst-/Wintersaison und damit vor der Herausforderung, unsere Gesundheitssysteme weiterhin nicht zu überlasten, wenn Corona-Infektionen und die Grippewelle uns zeitgleich ins Haus stehen. Wir werden – wie gewohnt – besonnen und mit Augenmaß handeln“, sagten Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose am Montag auf einer Pressekonferenz in der Hessischen Staatskanzlei. „Wir setzen bewährte Maßnahmen fort, um unsere Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie nicht zu gefährden. Gleichzeitig können wir Lockerungen stets nur mit Augenmaß vertreten.“

Der Ministerpräsident rief mit Blick auf die stark steigenden Infektionen im Rhein-Main-Gebiet zur Vorsicht auf. „Wir müssen alles daransetzen, einen erneuten Lockdown zu verhindern. Unser Ziel ist klar: Wir wollen, dass Schulen und Kitas offenbleiben. Wir wollen auch Betriebe und Geschäfte offenhalten. Deshalb müssen wir jetzt bei privaten Feiern, im Urlaub und in der Freizeit zusätzliche Einschränkungen in Kauf nehmen. Auch wenn uns das allen schwerfällt.“

Außerdem hat sich das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung mit der Leiterin des Virologischen Instituts der Universitätsklinik Frankfurt, Prof. Dr. Sandra Ciesek sowie dem Leiter des Instituts für Virologie an der Philipps-Universität Marburg Prof. Dr. Stephan Becker über den aktuellen Stand des Infektionsgeschehens in Hessen und Deutschland ausgetauscht.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Private Feiern:

Da diese immer wieder Herde von erheblichen Ausbruchsgeschehen waren und sind, werden

  • private Feiern außerhalb der eigenen Wohnung auf max. 50 Personen begrenzt.
  • Für Feiern in privaten Räumen wird eine Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen dringend empfohlen.

Veranstaltungen / Kulturangebote:

  • Für öffentliche Veranstaltungen gilt weiterhin eine Begrenzung auf 250 Personen. Voraussetzung ist das Vorliegen eines Hygienekonzeptes. Veranstaltungen mit mehr Personen, bedürfen einer zusätzlichen Genehmigung durch das örtliche Gesundheitsamt,
  • Die bisherige 3-Quadratmeter-Regelung bei Veranstaltungen oder Kulturangeboten wie Theater, Konzerten oder Kinos entfällt. Es gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln (1,5 Meter Abstand, max. 10 Personen zusammen) wie bspw. in der Gastronomie. Auch in Schwimmbädern wird die 3-Quadratmeter-Regelung aufgehoben.
  • Bei Zusammenkünften von Seniorinnen und Senioren wurde die Teilnehmerzahl bislang gesondert begrenzt. Dies wird aufgehoben. Es gelten die gleichen Vorgaben wie bei anderen Zusammenkünften.
  • Für Clubs und Tanzlokale gelten künftig die gleichen Regeln wie für die Gastronomie. Das bedeutet, diese können Gäste unter den geltenden Maßnahmen genau wie Bars und Restaurants bewirten. Es gilt aber ein Verbot von Tanzveranstaltungen. Dafür sind räumliche Vorkehrungen zu treffen. Die Öffnung muss durch das örtliche Gesundheitsamt genehmigt werden.

Geschäfte / Märkte:

  • Auch in Geschäften entfällt die 3-Quadratmeter-Regelung. Es gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln.
  • Die Spielbereiche für Kinder in Geschäften und auf Märkten dürfen wieder öffnen.
  • Auf Märkten mit einem erheblichen gastronomischen Angebot gelten jetzt die gleichen Anforderungen wie in Gaststätten. Dazu zählen insbesondere Abstandsregeln, Angabe von Kontaktdaten und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Kellnerinnen und Kellner.

Gästelisten / Kontaktnachverfolgung:

  • In der Vergangenheit hat sich bei Ausbruchsgeschehen gezeigt, dass falsche Angaben auf Gästelisten in der Gastronomie die Kontaktdatennachverfolgung erschwert haben. Deshalb soll die Angabe falscher Daten mit einem Bußgeld belegt werden.
  • Dementsprechend wird eine Pflicht der Gäste zur vollständigen und wahrheitsgemäßen Angabe der Daten zur Kontaktnachverfolgung in die Verordnung aufgenommen. Die Betreiber bzw. Veranstalter müssen die Angaben auf Plausibilität überprüfen. Dazu kann die Vorlage des Personalausweises bzw. Passes verlangt werden.
  • Auch Betreiber körpernaher Dienstleistungen wie bspw. Nagelstudios oder Friseure müssen zukünftig die Kontaktdaten ihrer Kundinnen und Kunden für eine mögliche Kontaktnachverfolgung erfassen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der beginnenden Erkältungszeit notwendig.

Mund-Nasen-Bedeckung:

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist zukünftig auch

  • in Wahlräumen und in Wahlkabinen
  • während des Aufenthalts auf Bahnsteigen und an Haltestellen

vorgeschrieben.

Schule

  • In Schulen gilt weiterhin eine Maskenpflicht außerhalb der Klassenzimmer, bspw. auf den Schulhöfen oder in den Gängen.
  • Vor Ort können Ausnahmen bestimmt werden. Die neue Verordnung stellt klar: Beim Essen und Trinken darf auch auf dem Schulhof der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden. Gleiches gilt, wenn es zu schulischen Zwecken erforderlich ist.

Reisebestimmungen / Beherbergungsverbot

Die bestehenden Regelungen bleiben bestehen.

Die Verordnungen treten am 19.10.2020 in Kraft und gelten bis zum 31. Januar 2021.

Datum: 22.09.2020

Kreis ruft angesichts steigender Inzidenz zu verantwortlichem Handeln auf - Nicht nachlassen bei Abstands- und Hygiene-Regeln

Hochtaunuskreis. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ruft das Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises die Bürger*innen zum Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln auf. Wie Landrat Ulrich Krebs und Erster Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr mitteilen, beobachtet das Gesundheitsamt die dynamischen Entwicklungen sehr genau, es gebe im Augenblick aber keine Grundlage für weitere Maßnahmen. „Wenn es nötig ist, werden wir handeln. Die aktuellen Werte zeigen uns: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Nach wie vor gilt: Abstands- und Hygiene-Regeln einhalten und nicht nachlassen“, so Krebs und Schorr.

Nach einem Sommer abnehmender Neuinfektionen steigen die Zahlen im Landkreis derzeit wieder an. In den vergangenen Tagen hatte es mehrere positive Corona-Fälle sowohl an Schulen als auch in anderen Bereichen gegeben.

Schulen

Betroffen sind derzeit folgende Schulen in Oberursel und Usingen. An der Integrierten Gesamtschule Stierstadt wurde ein kompletter Jahrgang unter Quarantäne gestellt. An der Grundschule Stierstadt, Frankfurt International Scool, der Feldbergschule, dem Gymnasium Oberursel, der Dornbachschule, der Astrid-Lindgren-Schule und der Christian-Wirth-Schule müssen nur einige Kinder in Quarantäne, die unmittelbaren Kontakt zu den positiv getesteten Schülern hatten. Das Gesundheitsamt konnte aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Schule alle engen Kontaktpersonen der Kinder an den Schulen identifizieren. Der Schulbetrieb ist den Angaben zufolge nirgendwo gefährdet.

Die Fachleute des Gesundheitsamtes bewerten die Lage täglich neu, um der Situation angemessene Entscheidungen zu treffen. Insbesondere angesichts steigender Fallzahlen bekräftigt das Gesundheitsamt die dringende Bitte um Einhaltung der bekannten Hygiene-Regeln. Es gelte nach wie vor Abstand zu halten, eine regelmäßige Händehygiene sowie die Husten- und Nies-Etikette einzuhalten und den Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn notwendig.

Klinik

In den Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg gibt es rund 20 Mitarbeiter aus Verwaltung und Technik, die positiv auf Covid19 getestet wurden. Dabei handelt es sich um Angestellte von einem Verwaltungsflur, der im Untergeschoss und damit weit entfernt von den Stationen liegt, sowie um Auszubildende, die gleichermaßen in keinerlei Kontakt zu Patienten stehen. Sämtliche positiv getesteten Personen, aber auch die weiteren Mitarbeiter der betroffenen Bereiche, alle Kontaktpersonen, und diejenigen, die in räumlicher Nähe sitzen, wurden in Quarantäne oder vorsorglich ins Homeoffice geschickt. Es gibt keinerlei Auswirkungen auf den Klinikbetrieb.

Der sogenannte Sieben-Tage-Wert (Inzidenz) gilt als wichtige Schwelle im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Hier sehen die Regelungen des Landes Hessen vor, dass ab dieser Schwelle die Entwicklung stärker analysiert und geprüft werden muss und ob konkrete Maßnahmen nötig sind. Solche Einschränkungen seien aber, so Thorsten Schorr nach einem Treffen mit dem Gesundheitsamt und anderen Fachämtern, derzeit nicht nötig.

Die Neuinfektionen bei Corona in den vergangenen Tagen traten dem Kreis zufolge überwiegend bei Familienfeiern auf. Sorgen bereiten die organisierten Veranstaltungen bzw. die privaten Feiern. „Wir möchten keinem die Freude nehmen“, sagte Schorr. Aber angesichts der steigenden Infektionszahlen dürfen wir bitte nicht leichtsinnig werden. Bei denen, die sich im Kreis angesteckt hätten, sei die Infektionsquelle in der Mehrzahl der Fälle in der eigenen Familie gewesen, wo keine Masken getragen und naturgemäß keine 1,50 Meter Abstand eingehalten wurden. Bei der großen Mehrheit der Infizierten verlaufe die Krankheit milde.

Wie der Gesundheitsdezernent unterstrich, gebe es bislang keinen speziellen „Hotspot“, auch nicht an den Schulen. In den vergangenen sieben Tagen sind 7 Schüler*innen im Landkreis positiv getestet. Angesichts der fast 20.000 Schüler*innen im Landkreis sei das eine niedrige Zahl. Die bisherigen Eindämmungsstrategien griffen. „Wenn die Entwicklungen so weitergehen, müssen wir uns leider immer wieder darauf einstellen, dass es immer mal vereinzelnde Fälle geben kann“, betonte Schorr.

Landrat und Erster Kreisbeigeordneter heben die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln nochmals hervor und erinnern daran, dass es dringend notwendig ist, die Maßnahmen der Bundesregierung weiter einzuhalten und zu befolgen. Neben Disziplin plus Verordnung der Maßnahmen brauche man weiterhin die Eigenverantwortung und das Mitmachen aller Bürgerinnen und Bürger. Wichtigste Bedeutung: Masken tragen, regelmäßiges Händewaschen und vor allem einen Abstand von mindestens 1,50 Meter zu halten sind die wichtigen Mittel zur Eindämmung von Corona. Im öffentlichen Raum dürften sich nicht mehr als zehn Personen versammeln – es sei denn, sie gehören zu einem oder zu zwei verschiedenen Hausständen. In Bus und Bahn, wo die Abstandsgebote nicht eingehalten werden können, ist das Maskentragen Pflicht.

Es muss damit gerechnet werden, dass der Inzidenz Wert auch im Hochtaunuskreis in absehbarer Zeit auf über 20 ansteigt.

 

Datum: 14.08.2020

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat Hinweise für Eltern und Personal zusammengestellt:

Krankheits- und Erkältungssymptome

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen.

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule gebracht werden. Die Einschätzung, ob ihr Kind krank ist, treffen auch weiterhin grundsätzlich die Eltern. Wenn Kinder offensichtlich krank in die Einrichtung gebracht werden oder während der Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtung, der Kindertagespflegestelle bzw. der Schule erkranken, kann die Einrichtung die Abholung veranlassen.

Vorgehen bei Auftreten von Symptomen

Tritt bei Kindern oder Jugendlichen eines der folgenden für COVID-19 typischen Symptome auf, gilt ein Ausschluss von der Teilnahme und ein Betretungsverbot:

  • Fieber (ab 38,0°C)
    Für die Eltern: Bitte achten Sie auf eine korrekte Durchführung der Temperaturmessung je nachdem, mit welcher Methode und welchem Gerät Sie die Temperatur messen.
  • Trockener Husten, d. h. ohne Schleim und nicht durch eine chronische Erkrankung wie z. B. Asthma verursacht. Ein leichter oder gelegentlicher Husten bzw. ein gelegentliches Halskratzen führt zu keinem automatischen Ausschluss.
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens)

Alle Symptome müssen akut auftreten, Symptome einer bekannten chronischen Erkrankung sind nicht relevant. Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist ausdrücklich kein Ausschlussgrund.
Die Eltern entscheiden je nach Befinden ihres Kindes, ob sie telefonisch Kontakt zum / zur Hausarzt / -ärztin bzw. zum / zur Kinder- und Jugendarzt / -ärztin aufnehmen.

Vorgehen bei der Wiederzulassung zur Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtung, der Kindertagespflegestelle bzw. der Schule

Wird kein Kontakt zu einem/r Arzt / Ärztin aufgenommen, muss das Kind oder der Jugendliche mindestens einen Tag fieberfrei und wieder in gutem Allgemeinzustand sein, bevor es / er wieder in die Betreuung oder Schule darf. Für Eltern hat sich in diesem Zusammenhang folgende Faustregel gut bewährt: „So, wie mein Kind heute war, hätte es in die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule gehen können, also darf es morgen wieder gehen.“
Nehmen die Eltern ärztliche Beratung in Anspruch, entscheidet die behandelnde Ärztin / der Arzt über die Durchführung eines SARS-CoV-2-Tests zum Coronavirus-Nachweis. Wird kein Test durchgeführt, gelten die oben genannten Voraussetzungen (mindestens ein Tag fieberfrei und wieder in gutem Allgemeinzustand) für die Wiederzulassung bzw. die individuellen Vorgaben der Ärztin / des Arztes.
Wird ein Test durchgeführt, bleiben die Kinder oder Jugendlichen bis zur Mitteilung des Ergebnisses zu Hause.
Ist das Testergebnis negativ, gelten wiederum die oben genannten Voraussetzungen für die Wiederzulassung: mindestens einen Tag fieberfrei und wieder in gutem Allgemeinzustand bzw. die individuellen Vorgaben der Ärztin / des Arztes.
Ist das Testergebnis positiv, gilt folgende Regelung: Das Kind oder der Jugendliche muss mindestens 48 Stunden symptomfrei sein und darf frühestens 10 Tage nach Symptombeginn die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle bzw. Schule wieder besuchen.
Generell gilt: Zur Wiederzulassung des Besuchs einer Einrichtung oder der Kindertagespflege sind kein negativer Virusnachweis und auch kein ärztliches Attest notwendig. Sofern es die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule im Zweifelsfall für erforderlich hält, kann sie sich eine schriftliche Bestätigung durch die Eltern vorlegen lassen, dass nach ärztlicher Aussage die Teilnahme wieder möglich ist. Die Bestätigung der ärztlichen Aussage durch eine erziehungsberechtigte Person ist in der Regel ausreichend. Dazu kann auch das beiliegende Formular verwendet werden.

Weitere Hinweise

Gesunde Geschwisterkinder dürfen die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule uneingeschränkt besuchen, sofern sie keiner Quarantäne durch das Gesundheitsamt unterliegen.
Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes sind immer vorrangig zu beachten.
Eine Anpassung der Regelungen kann je nach epidemiologischer Situation bzw. neuen wissenschaftlichen
Erkenntnissen jederzeit erforderlich sein. Sie spiegeln den Stand vom 30. Juli 2020 in Hessen wider.

Schnupfen-Flyer

Reiserükkehrer melden sich bitte beim Bürgertelefon oder per E-Mail:

 

Das Bürgertelefon ist montags bis sonntags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer unter 06172/999-4799 zu erreichen.

Hier werden auch alle weiteren Fragen rund um das Corona-Virus beantwortet.

 

 Informationen vom Hessischen Ministerium für Gesundheit und Soziales:

Quarantänebestimmungen für Rückreisende

Wie lange gilt die Verordnung?
Bis voraussichtlich Sonntag, den 16. August

Wer muss in Quarantäne?
Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland nach Hessen einreisen und sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet für Infektionen mit SARS-CoV-2 aufgehalten haben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Welche Gebiete Risikogebiete für Infektionen mit SARS-CoV-2 sind, wird durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat festgestellt und durch das Robert-Koch Institut veröffentlicht. Risikogebiete sind danach insbesondere außereuropäische Länder. Aber auch europäische Länder können als Risikogebiete ausgewiesen werden.

Wie verhalte ich mich nach Einreise aus einem Risikogebiet?
Einreisende aus Risikogebieten, die vor ihrer Einreise nicht getestet wurden oder deren Test länger als 48 Stunden vor Einreise zurückliegt, müssen sich direkt und ohne Umwege in häusliche Quarantäne begeben. Melden Sie sich am besten schon vor Einreise bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt.

Wie kann ich mich testen lassen, wenn ich nach Einreise aus einem Risikogebiet auf direktem Weg in der eigenen Häuslichkeit angekommen bin?
Melden Sie sich direkt bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt. Dieses wird Ihnen nach Ankunft in der Häuslichkeit ggf. eine Freigabe erteilen, wenn Sie sich testen lassen wollen und dazu die Häuslichkeit verlassen müssen. Diese Freigabe kann nur erteilt werden, wenn Sie keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen und nicht als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft werden. Bitte beachten Sie dabei, dass die Testung ohne das Aufweisen von Symptomen privat bezahlt werden muss. Sprechen Sie vor einer geplanten Testung am besten mit ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin. Diese/r wird mit Ihnen die Möglichkeiten der Testungen in ihrem individuellen Fall abklären.

Was muss ich machen, wenn mein Test positiv/negativ ausfällt?
Wenn Ihr Test negativ ausfällt, dann wird dieses Ergebnis in dem sich darauf beziehendenden ärztlichen Zeugnis dokumentiert. Bestätigt das ärztliche Zeugnis das Testergebnis, sind Sie dadurch von den geltenden Quarantänebestimmungen ausgenommen. Um dies nachzuweisen, müssen Sie das ärztliche Zeugnis immer mitführen. Sie müssen sich aber nicht mehr bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt melden.

Fällt Ihr Test positiv aus, so werden Sie zu einem sog. „Indexfall“. Das zuständige Gesundheitsamt erhält den Laborbefund durch das Labor bzw. durch Ihren Arzt oder ihre Ärztin (je nachdem, wo Sie sich haben testen lassen) und leitet die weiteren Schritte der Quarantänebestimmungen und der Kontaktnachverfolgung ein. Sie müssen sich also nach einem positiven Testergebnis nicht unbedingt bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. Sowohl die Labore als auch die Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, positiv Befunde direkt zu melden. Das für Sie zuständige Gesundheitsamt tritt dann mit Ihnen in Kontakt.

Wann muss ich nicht in Quarantäne?
Alle Reisenden aus den sog. Risikogebieten müssen in häusliche Quarantäne und ihre Einreise beim Gesundheitsamt anzeigen. Ausgenommen davon sind Reisende aus Risikogebieten die einen negativen Test vorweisen, der maximal 48 Stunden vor Einreise durchgeführt wurde UND ein sich darauf beziehendes ärztliches Zeugnis vorlegen. Eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt besteht dem folgend dann nicht.

Welche Tests werden (nicht) anerkannt?
Eine molekularbiologische Testung ist nur ein PCR-Test, kein Antikörper-Test. Deswegen sind nur Ergebnisse auf Grundlage eines PCR-Test anerkannt. Ein Antikörper-Test reicht nicht aus.

Am Flughafen Frankfurt kann ich mich testen lassen. Reicht ein negatives Testergebnis, damit ich von den Quarantänebestimmungen befreit bin?
Nein, ein negatives Testergebnis reicht nicht aus, wenn Sie aus einem Risikogebiet eingereist sind. Sie benötigen außerdem ein sich darauf beziehendes ärztliches Zeugnis. Was und in welcher Form diese privaten Leistungen direkt im Testzentrum am Frankfurter Flughafen angeboten werden erfahren Sie auf der Internetseite Testen am Frankfurter Flughafen.

Wenn ich eigentlich nicht aus einem Risikogebiet komme, dort aber während meines Rückflugs zwischenlande und umsteige, falle ich dann auch unter die Quarantänebestimmungen?
Nein. Die Durchreise durch ein Risikogebiet (konkret: unverzügliches Umsteigen am Flughafen) stellt keinen Aufenthalt im Risikogebiet dar.

Erhalte ich eine Entschädigung für meinen Verdienstausfall aufgrund 14-tägiger Quarantäne, wenn das Land in das ich meine Urlaubsreise plane, schon vor Antritt meiner Reise als Risikogebiet ausgewiesen ist?
Wir empfehlen, von nicht notwendigen Reisen in Risikogebiete prinzipiell abzusehen. Ansonsten gilt, dass Sie bei einer behördlich angeordneten Quarantäne Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung haben. Diesen Anspruch können Personen nicht geltend machen, die durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe ein Verbot in der Ausübung der bisherigen Tätigkeit oder eine Absonderung hätten vermeiden können. Ob das Nicht-Befolgen der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes alleine unter das Vermeiden einer prophylaktischen Maßnahme i.S.d Infektionsschutzgesetzes fällt, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Bezogen auf die Planung ihrer Urlaubsreise in ein bereits ausgewiesenes Risikogebiet können wir Ihnen gegenwärtig also nicht mit Sicherheit sagen, ob ein Verdienstausfall, der Ihnen aufgrund der gegenwärtigen Quarantänebestimmungen entsteht, entschädigt wird. Es wird sich derzeit um eine einheitliche Lösung in den Bundesländern bemüht. Sie werden dazu von uns weiter informiert.

Was bedeutet die Quarantäne?
Die Personen sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Wo muss ich mich melden?
Die Verordnung sieht vor, dass Einreisende aus Risikogebieten unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihre Einreise hinzuweisen haben. Sie sind außerdem verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen einer Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Die lokal zuständige Gesundheitsbehörde überwacht die Einhaltung dieser Absonderung. Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie im Internet auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.

Für wen gibt es Ausnahmen?

  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen; diese haben das Gebiet Hessens auf unmittelbarem Weg zu verlassen. Die hierfür erforderliche Durchreise durch das Gebiet Hessens ist hierbei gestattet.
  • Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend, Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und sich dafür weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend, Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und sich dafür weniger als 48 Stunden in Hessen aufhalten.
  • Angehörige der Streitkräfte und Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen im Ausland zurückkehren.
  • Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung folgender Bereiche zwingend notwendig ist:
      • der Pflege diplomatischer Beziehungen,
      • der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen sowie der Europäischen Union und internationaler Organisationen.

      Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn oder Arbeitgeber zu prüfen und zu bescheinigen

WICHTIG:

Die Ausnahmen gelten nur soweit die dort bezeichneten Personen keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen.

Das zuständige Gesundheitsamt kann im Einzelfall abweichende Anordnungen treffen.

Für Personen, die aus dem Ausland zur Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit einreisen, gilt:
Der Arbeit- oder Auftraggeber muss die Arbeitsaufnahme beim zuständigen Gesundheitsamt anzeigen, wenn die einreisende Person mit mindestens fünf anderen Personen (nicht zwingend des gleichen Arbeit- oder Auftraggeber) gemeinschaftlich untergebracht wird. Hierfür ist das unter Downloads eingestellte Formular zu verwenden.

 

Anlage zur Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus
Datum: 05.08.2020

Informationen vom Hessischen Kultusministerium
Corona-Tests für Lehrkräfte und sozialpädagogische Mitarbeiter
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Datum 3.07.2020


Die Landesregierung beschließt weitere Corona Lockerungen

Die Lockerungen betreffen überwiegend den Bereich kontakt- und Betriebsbeschränkungen

Lesen Sie hier mehr

 

Datum 18.06.2020

Die Landesregierung beschließt erneute CORONA Lockerungen

Die Lockerungen betreffen überwiegend den Besuch in Alten- und Pflegeheimen und den Einzelhandel.

Lesen Sie hier mehr

 

Datum 17.06.2020

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App ist ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung

Lesen Sie hier mehr

 

Datum 10.06.2020

CORONA Lockerungen: Landesregierung beschließt weitere Regelungen

Lesen Sie hier mehr dazu


Datum 26.05.2020

Landesregierung verabschiedet weitere Anpassungen

Lesen Sie hier mehr dazu.

 

Datum 8.5.2020

Neue Regelungen für Hessen

Wie die Lockerungen, Hygieneauflagen, weiterhin geltende Kontaktbeschränkungen und andere Regelungen für Hessen jetzt aussehen, hat die Landesregierung ausführlich dargestellt in einem Text auf ihrer Homepage:

"Unser Plan für Hessen"

Was ist erlaubt, was nicht ?

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Datum 6.5.2020

Aktuelles zu weiteren Öffnungsschritten von Bund und Ländern

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder
fassen folgenden Beschluss:


Die exponentielle Anstieg der Infektionszahlen Anfang März in Deutschland hat
deutlich gemacht, was für ein hohes Ansteckungspotenzial das SARS-Cov2-Virus hat.
Trotzdem ist es Deutschland in der Folge gelungen, durch einschneidende
Beschränkungen die Zahl der täglichen Neuinfektionen wieder deutlich zu reduzieren.
Auch nachdem seit dem 20. April schrittweise erste Öffnungsmaßnahmen
durchgeführt wurden, ist die Zahl der Neuinfektionen niedrig geblieben. Stand heute
ist keine erneut einsetzende Infektionsdynamik erkennbar. Dies ist insbesondere
darauf zurückzuführen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit einem Höchstmaß an
Eigenverantwortung das Kontaktverbot sowie die Hygiene- und Abstandsregeln
eingehalten haben.
Lesen Sie hier weiter

 

Datum 5.5.2020

Hessen plant weitere Öffnung der Schulen ab 18. Mai
Hier lesen Sie mehr

Weitere Infos dazu finden Sie auch hier, beim Hessischen Kultusministerium

 

Datum 1.5.2020

Landesregierung beschließt Öffnung von  Friseuren, Spielplätzen und Kultureinrichtungen

Die Hessische Landesregierung hat nach der Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen beschlossen. Ab Montag,4,5.,  können in Hessen unter anderem Friseure, Museen und Tierparks unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln öffnen. Auch Spielplätze dürfen wieder genutzt werden.
Mehr lesen hier auf der Seite der Landesregierung.

 

Datum 30.04.2020

Das Kontaktverbot ist bis zum 10.05.2020 verlängert

Die genaue Verordnung finden Sie hier

 

Datum 29.04.2020

Besuch von Gottesdiensten und in Alten- und Pflegeheimen

Die Hessische Landesregierung hat die Regelungen zur Corona-Krise aktualisiert: Glaubensgemeinschaften dürfen sich ab dem 1. Mai wieder versammeln. Auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen sind mit Auflagen ab dem 4. Mai wieder erlaubt. Die Möglichkeit, an Sonntagen einzukaufen, um das Einkaufsgeschehen an den Werktagen zu entzerren, wird auf die Zeit von 13 bis 18 Uhr beschränkt. An Feiertagen bleiben die Geschäfte ganz geschlossen.

Lesen Sie hier

 

Datum 22.04.2020

Landesregierung beschließt Maskenpflicht

Die Hessische Landesregierung hat am Dienstagabend eine Maskenpflicht beschlossen. Diese gilt ab dem kommenden Montag. Die Bürgerinnen und Bürger müssen ab dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten.

Lesen Sie hier

Die entsprechende Verordnung dazu finden sie hier

 

Datum 20. April 2020

Wer darf öffnen, wer bleibt geschlossen ?

Mit der vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus lockert Hessen ab Montag, den 20.4.2020auch einige der bestehenden Schutzmaßnahmen für den Handel. Um den örtlichen Behörden die Anwendung zu erleichtern, haben Wirtschafts- und Sozialministerium ihre Auslegungshinweise aktualisiert. „Die Lockerung der Einschränkungen heißt nicht, dass die Bedrohung durch das Virus vorbei ist – im Gegenteil: Wenn wir jetzt leichtsinnig werden, gefährden wir unsere gemeinsamen Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie, die nur durch die Kontaktverbote und drastischen Maßnahmen erreicht werden konnten. Deshalb müssen wir bei jeder Lockerung mit äußerster Vorsicht und Augenmaß vorgehen“, sagten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Sozialminister Kai Klose. „Das Virus ist weiter da und kann eine zweite Ansteckungswelle auslösen, die zu einer wieder steigenden Zahl schwerer Erkrankungen und Todesfällen führt. Um die Ausbreitung des Virus weiter zu bremsen, müssen wir Menschenansammlungen mit ihrer großen Ansteckungsgefahr unbedingt vermeiden. Der Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen ist unbedingt einzuhalten. Ob und wie weitere schrittweise Lockerungen nach dem 4. Mai möglich sind, entscheidet sich auch daran, ob die Bürgerinnen und Bürger sich auch weiterhin so gut an die Vorsichtsmaßnahmen halten wie in den letzten Wochen. Es darf jetzt auf keinen Fall Sorglosigkeit ausbrechen.“

Die wichtigsten Bestimmungen: 
-   auch in Hessen gilt: Geschäfte mit weniger als 800 qm Verkaufsfläche können bei strikter Anwendung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Angesichts der Tatsache, dass sich die Mehrzahl der Nachbarländer für diesen Weg entschieden hat, wird Hessen auch größeren Einzelhändlern unter strengen Bedingungen die Öffnung erlauben: Sie müssen ihre Verkaufsfläche auf 800 qm reduzieren, und zwar so, dass die Abtrennung unmissverständlich und klar ist und auch durchgesetzt wird.  
-   Für Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler gilt die Größenbeschränkung nicht. Klargestellt wird, dass auch Geschäfte in Einkaufszentren öffnen dürfen, wenn ihre Verkaufsfläche kleiner als 800 qm ist.            
-   Klargestellt wird ferner, dass sich in jedem Geschäft gleichzeitig nur eine Kundin oder ein Kunde je angefangener 20 qm für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche aufhalten darf, um einen Abstand von mindestens 1,5 m zwischen Personen im Geschäft sicherzustellen. Besteht die Gefahr einer Unterschreitung, etwa in Kassenbereichen, müssen Trennvorrichtungen vorgesehen werden.
-   allen Geschäften wird von Montag an erlaubt, zuvor bestellte Waren zu liefern oder von Kunden selbst abholen zu lassen. Dabei müssen jedoch hygienische Voraussetzungen eingehalten werden.                              
-   Eisdielen dürfen künftig sowohl Ware ausliefern als auch an der Theke – bei Einhaltung der Abstandsregeln –  verkaufen, allerdings nur im Außer-Haus-Verkauf und ohne das Anbieten von Sitzgelegenheiten. Um Konflikte mit dem Abstandsgebot zu vermeiden, darf im Umkreis von 50 Metern kein Eis verzehrt werden.   
-   Wieder erlaubt sind ab Montag auch Autokinos, Bibliotheken und Archive.                              Die ausführlichen Auslegungshinweise finden Sie hier

 

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

 

 

Datum 17. April 2020

Vereinbarung für das weitere Vorgehen zwischen Bund und den Ländern

Die Hessische Landesregierung hat sich nach der Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder im Kabinettausschuss Corona beraten und das weitere Vorgehen in der Corona-Krise festgelegt. Insbesondere die Frage, zu welchem Zeitpunkt die Schule mit welchen Klassen wieder beginnen wird, wurde konkretisiert.

Darüber informierten der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Hessische Kultusminister Alexander Lorz in Wiesbaden.

Folgende Punkte wurden für Hessen vereinbart:

Der Schulunterricht startet in Hessen schrittweise ab dem 27. April für rund 230.000 Schülerinnen und Schüler.

Begonnen wird mit den Abschlussklassen von Haupt-, Real- und Berufsschulen sowie den vierten Klassen der Grundschulen. Auch für die 12. Klassen fängt die Schule am 27. April wieder an, die Abiturientinnen und Abiturienten müssen nur noch zur mündlichen Prüfung erscheinen.

Um die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten, werden die Klassen auf eine maximale Größe von 15 Schülerinnen und Schülern verkleinert. Die zentralen Haupt- und Realschulprüfungen finden nun vom 25. – 29. Mai statt.

Kindertagesstätten bleiben weiterhin geschlossen. Die Landesregierung hat jedoch beschlossen, die Notbetreuung weiter auszubauen.

Einen Anspruch auf Kinderbetreuung erhalten ab dem 20. April auch alleinerziehende Berufstätige.

Das Kontakt- und Besuchsverbot in Alten- und Pflegeeinrichtungen bleibt in Hessen zunächst bestehen. Es sollen besondere Schutzkonzepte für diese Einrichtungen entwickelt werden, um maximalen Schutz zu erreichen und zugleich sozialen Kontakt zu ermöglichen.

Alle weiteren Maßnahmen und Beschränkungen für Hessen richten sich nach dem Beschluss von Bund und Ländern.

Das bisherige Kontaktverbot bleibt bis zum 3. Mai 2020 bestehen. Das bedeutet, auch weiterhin dürfen sich Personen maximal zu zweit oder nur mit Personen des eigenen Hausstands in der Öffentlichkeit aufhalten. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Verstöße gegen diese Beschränkungen werden entsprechend von den Behörden geahndet.

Erste Lockerungen der Beschränkungen gibt es im Einzelhandel: Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern dürfen ab kommende Woche wieder öffnen. Dabei müssen strenge Schutzkonzepte mit Abstands- und Hygieneregeln eingehalten sowie Warteschlangen vermieden werden. Als Richtwert gilt, dass sich eine Person auf einer Fläche von 20 Quadratmetern aufhalten darf.

Unabhängig von ihrer Größe können Kfz- und Fahrradhändler, Buchhandlungen, Bibliotheken und Archive ab dem 20. April öffnen.

Restaurants und Gaststätten bleiben weiterhin geschlossen. Für diese Betriebe sind wie bisher nur Bestellungen zum Mitnehmen und Lieferungen möglich.

Ab kommenden Montag, 20.4., dürfen auch Eisdielen ausliefern. Bislang waren sie davon ausgenommen.

Friseure dürfen ihre Läden ab dem 4. Mai öffnen. Auch für sie gelten Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Großveranstaltungen bleiben sie bis mindestens 31. August 2020 verboten.

Die Landesregierung empfiehlt, dass die Menschen im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen Alltagsmasken tragen, um die Ausbreitung des Corona-Virus weiter zu verlangsamen.

Eine Maskenpflicht wird nicht eingeführt.

Medizinische Schutz- und Atemmasken sollen dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben, die sie für die Behandlung von Patientinnen und Patienten dringend benötigen.

 

Die Verordnungen der Landesregierung im Einzelnen:

Regelungen für Einreisende 

Regelungen für medizinische Einrichtungen

Regelungen zu Kontaktbeschränkungen

Regelungen zu Schließungen von Einrichtungen und Betrieben

Regelung zur persönlichen Schutzausrüstung

Regelungen zu Betretungsverboten

 

Weitere Informationen auf der Homepage des Landes Hessen

 

Datum 2. April 2020

Meldungen der vorhandenen Beatmungsgeräte an das Gesundheitsamt

Am 27. März 2020 wurde eine Erweiterung der Fünften Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen, wonach bestimmte Einrichtungen verpflichtet sind, den Bestand an Beatmungsgeräten an das jeweils zuständige Gesundheitsamt zu melden (vgl. § 3). Die Verordnung wurde heute im Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet und tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Zugelassene Krankenhäuser und Privatkrankenanstalten sind von der Meldepflicht befreit, soweit sie die Angaben bereits in anderer geeigneter Form dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zur Verfügung gestellt haben (z. B. IVENA-System).

Die Meldung muss an das örtlich zuständige Gesundheitsamt erfolgen. Örtlich zuständig ist das Gesundheitsamt in dessen Stadt- oder Landkreis sich die Einrichtung befindet. Die Gesundheitsämter sind angewiesen, ab in Kraft treten der Verordnung, Informationen zur Meldepflicht sowie Kontaktdaten zur Übermittlung der Formulare bereitzustellen. Eine Übermittlung der ausgefüllten Formulare kann ab Mittwoch, 1. April 2020 erfolgen.

Meldeformular Beatmungsgeräte
Verordnung über die Meldepflicht für Beatmungsgeräte

Das Formular kann an diese E-Mail Adresse: oder an folgende Faxnummer: 06172 / 999-5806 zurückgesendet werden.

Informationen des Hessischen Ministerium für Soziales und Intergation zu dem Thema finden Sie hier

 

Datum 1. April 2020

Kontaktbeschränkungen verlängert bis 19. April

Die derzeitigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens bleiben vorerst bis zum 19. April bestehen. Auch über die Osterfeiertage ist keine Lockerung vorgesehen. Darauf haben sich Bund und Länder verständigt.

"Es wäre ganz schlimm, wenn wir die Kontaktbeschränkungen zu früh lockern würden und später wieder zurückrudern müssten", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer Telefonkonferenz mit den Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer. Deshalb habe man sich darauf geeinigt, die aktuellen Kontaktsperren aufrecht zu erhalten.

Abstand halten - auch über die Feiertage

In einem gemeinsamen Beschluss machten Bund und Länder noch einmal deutlich, dass die Kontaktbeschränkungen auch für das Osterfest gelten. So heißt es: "Bürgerinnen und Bürger bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren." Merkel appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, auf private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten.

Erneute Bewertung der Lage nach Ostern

Am Dienstag nach Ostern werde man die Situation erneut bewerten, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden, erklärte die Kanzlerin. Maßstab werde die Einschätzung des Robert Koch-Instituts und der Epidemiologen sein.

 

Datum 31. März 2020

Abfalltrennung in Zeiten der Corona-Pandemie

"Das Bundesumweltministerium hat in Abstimmung mit den Ländern Empfehlungen zur Abfalltrennung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie veröffentlicht. Da sich gegenwärtig mehr Menschen zuhause aufhalten, falle dort auch mehr Abfall an, sodass Abfallvermeidung und richtige Abfalltrennung umso wichtiger seien.
Wichtige Ausnahmen vom Gebot der Abfalltrennung sollen aus Hygienegründen allerdings für private Haushalte gelten, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben. Zwar sind laut dem BMU bisher keine Fälle bekannt, bei denen sich Personen durch Berührung von kontaminierten Oberflächen mittels Kontaktinfektion angesteckt haben. Dennoch sei dieser Übertragungsweg nicht auszuschließen. Zum Schutz von Hausmeistern, Nachbarn und den Mitarbeitern der Entsorgungsunternehmen empfiehlt das BMU in Abstimmung mit den für die Abfallentsorgung zuständigen Ministerien der Länder folgende Vorsichtsmaßnahmen:
• Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt. • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen. • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, sodass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.
Diese Vorsichtsmaßnahmen orientieren sich laut dem BMU an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Die Länder hätten sich auf ein vergleichbares Vorgehen verständigt, wobei im Detail Abweichungen möglich sind.
Abschließend weist das BMU noch einmal darauf hin, dass für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierten Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung gilt.“

 

Regeln zur Abfallentsorgung für Bürger in Quarantäne-Haushalten

 

Datum 27. März 2020

 

Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der Corona-Epidemie im Zivil, -Insolvenz und Strafverfahrensrecht

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht  beschlossen. Der Entwurf, der angabegemäßig in Kürze von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll, sieht insbesondere Leistungsverweigerungsrechte für Verbraucher und Kleinstunternehmen vor.

Vorgesehen ist auch ein Ausschluss des Kündigungsrechts von Mietverträgen wegen Nichtzahlung von Mieten sowie die Stundung von Darlehensraten. Insolvenzanträge können bzw. müssen nicht mehr gestellt werden. Für Gesell-schafts- und Vereinsversammlungen gelten Erleichterungen.

Ausführlichere Informationen dazu

 

 

Datum 25. März 2020

 

Landtag beschließt Gesetz zur Sicherung der kommunalen Entscheidungsfähigkeit und zur Verschiebung der Bürgermeisterwahl

Der Hessische Landtag hat am 24.März 2020 das „Gesetz zur Sicherung der kommunalen Entscheidungsfähigkeit und zur Verschiebung der Bürgermeisterwahlen“ beschlossen.

Zum einen kann in Krisenzeiten der Finanzausschuss eines Kreises, im Hochtaunuskreis ist das der Haupt-Finanz- und Digitalisierungsausschuss, anstelle des Kreistages entscheiden, wenn dringende Angelegenheiten zu entscheiden sind, die keinen Aufschub dulden und die Entscheidung des Kreistages nicht eingeholt werden kann.

Außerdem werden die Bürgermeisterwahlen, die von April bis Oktober 2020 anstehen, auf den Zeitraum ab dem 1.11.2020 verschoben. Die Gemeinde kann entscheiden, dass die Bürgermeisterwahl zusammen mit der allgemeinen Kommunalwahl im März 2021 stattfindet.

Im Hochtaunuskreis sind Kronberg (angesetzter Wahltermin 7. Juni 2020), Glashütten und Schmitten (angesetzter Wahltermin jeweils 27. September 2020) von der Verschiebung betroffen.

Ausführliche Informationen zurm Gesetz

 

Datum 23. März 2020

 

Trauerfeiern nur mit 10 Personen

Zwischen den Trauergästen muss ein Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden, es sei denn es handelt sich um Angehörige desselben Hausstandes oder um unterstützungsbedürftige Personen.

Eine Überschreitung dieser Anzahl ist zulässig, soweit es sich bei den Trauergästen ausschließlich um folgende Angehörige des Verstorbenen handelt: Ehegatten oder Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz oder Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft sowie Kinder, Eltern, Großeltern, Enkel und Geschwister, Adoptiveltern und -kinder.  

Zwischen den Trauergästen muss ein Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden, es sei denn es handelt sich um Angehörige desselben Hausstandes oder um unterstützungsbedürftige Personen.

Allgemeinverfügung zu Trauerfeiern und Beerdigungen (gültig bis 3.5.2020)

 

   

Datum 22. März 2020

Zu Bekämpfung des Corona-Virus haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am heutigen 22. März 2020 folgenden Beschluss gefasst.

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:     

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.  

 

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

IV. Weiter möglich ist der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben möglich.  

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen werden überwacht und sanktioniert.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.  

IX. Diese Maßnahmen gelten für mindesens zwei Wochen.  

Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich. 

Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.

Den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier.  

Verordnung des Landes vom 22.3.2020

 

Datum 20. März 2020

Neue Regelung für Schließungen und Zusammenkünfte

In einer Sondersitzung hat die Landesregierung am heutigen Freitag weitere Maßnahmen zur Begrenzung sozialer Kontakte beschlossen. Dies gilt ab  morgen, Samstag, den 21.März 2020. Veranstaltungen an öffentlichen Orten werden auf 5 Personen begrenzt. Desweiteren sollen alle Restaurants und Gaststätten ab Samstag 12 Uhr geschlossen werden.

Genaure Informationen dazu finden Sie in dieser Pressemitteilung der Landesregierung

Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus

 

Datum 18. März 2020

Schließungen und Zusammenkünfte: Das Land Hessen erlässt neue Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

Folgende Einrichtungen, Betriebe, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen oder einzustellen:

 

GESCHLOSSEN

 - Tanzveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Spezial- und Jahrmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen

- Vergnügungsstätten im Sinne der baunutzungsverordnung

- Freizeit- und Tierparks und Anbieter von freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)

- Kultureinrichtungen jeglicher Art unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

- Kinos

- der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, öffentliche und private Schwimm- und     Spaßbäder, Thermalbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen

- Spielplätze

- Prostitutionsstätten

- alle weiteren, nicht an anderer Stelle der Verordnung genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufszentren

GEÖFFNET 

- Lebensmittelhandel

- Futtermittelhandel

- Wochenmärkte

- Getränkemärkte

- Banken und Sparkassen

- Abhol- und Lieferdienste

- Apotheken

- Drogerien

- Sanitätshäuser

- Poststellen

- Waschsalons

- Tankstellen

- Reinigungen

- Frisöre

- Zeitungsverkauf

- Bau-, Gartenbau-, und Tierbedarfsmärkte

- Großhandel

 

Die Verordnung im Wortlaut:

Verordnung des Landes Hessen

 

Datum 18. März 2020

Abiturprüfungen an der Hochtaunusschule werden verschoben

Auch an der Hochtaunusschule in Oberursel werden die Abiturpüfungen verschoben. Die Entscheidung wurde heute in gemeinsamer Abstimmung vom Hochtaunuskreis, dem Staatlichen Schulamt und der Schulleitung gefällt.

Der Abiturjahrgang der Hochtaunusschule hat enge schulische Kontakt zu dem der Feldbergschule, dort wurden die Prüfungen gestern aufgrund eines Corona-Falls verschoben. Betroffen sind 30 Schülerinnen und Schüler.

Die schriftlichen Prüfungen sollten am morgigen 19. März beginnen. Die Nachschreibetermine werden voraussichtlich nach Ostern stattfinden. Wann genau, ist aufgrund der aktuellen Corona-Situation derzeit noch nicht bekannt, sagte Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs.

Die Schulleitung der Hochtaunusschule wird die Abiturienten und ihre Familien über die Situation und nun notwendige Verhaltensregeln ausführlich informieren.

 

 

Datum: 17. März 2020

Das Abitur an der Oberurseler Feldbergschule wird verschoben

Das schriftliche Abitur an der Feldbergschule wird verschoben. Die Entscheidung wurde heute in gemeinsamer Abstimmung vom Hochtaunuskreis, dem Staatlichen Schulamt und der Schulleitung der Feldbergschule gefällt.

Der Grund ist ein positiv getesteter Schüler des Abiturjahrgangs (etwa 95 Schüler*innen), der mit dem Corona-Virus infiziert ist. Er hatte im Zuge der Abivorbereitungen Ende der vergangenen Woche Kontakt mit vielen Schulkamerad*innen seines Jahrgangs. Laut den Recherchen des Gesundheitsamt lässt sich nicht mehr differenzieren, wer Kontakt mit dem Infizierten hatte und wer nicht.  

Die schriftlichen Prüfungen an der Feldbergschule sollten am 19. März beginnen. Die Nachschreibetermine werden nach Ostern stattfinden, wann genau, ist aufgrund der aktuellen Corona-Situation derzeit noch nicht bekannt, so Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, sagte Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr. „Wir wissen, was die Verschiebung der Prüfung für die Abiturienten und auch ihre Familien bedeutet, aber der Gesundheitsschutz geht vor.“ 

Dieser Einschätzung schließen sich auch Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz und die Leiterin des Staatlichen Schulamtes in Friedberg, Dr. Rosemarie zur Heiden an. Der Kreis habe klug und zum Wohle der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler gehandelt, sagten Lorz und zur Heiden.

Die Schulleitung der Feldbergschule wird die Abiturienten und ihre Familien über die Situation und nun notwendige Verhaltensregeln ausführlich informieren.

 

Datum: 17. März 2020 

Hochtaunuskreis verfügt: Keine Veranstaltung mit mehr als 40 Teilnehmenden

In einer Allgemeinverfügung zum Schutz der Bevölkerung vor dem ansteckenden Erreger SARS-CoV-2 (kurz Coronavirus) verfügt der Hochtaunuskreis, dass öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen im Gebiet des Hochtaunuskreises mit mehr als 40 tatsächlich vorhandenen oder zu erwartenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis zum 19.04.2020 untersagt werden müssen. Eine Verlängerung der Frist wird vorbehalten.

Die Allgemeinverfügung des Hochtaunuskreises vom 12.03.2020 zum Verbot von Großveranstaltungen ab 1000 Personen wird aufgehoben. Siehe Allgemeinverfügung

 

Datum: 16. März 2020

Kreisverwaltung schließt Landratsamt ab Mittwoch – Notfalltermine möglich

Das Landratsamt ist ab Mittwoch, 18.3., bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Bürger werden gebeten, von einem Besuch im Landratsamt abzusehen und für alle Belange, die nicht warten können, zuerst bei dem zuständigen Sachbearbeiter oder in der Zentrale anzurufen oder per Mail/ auf dem Postweg Kontakt  aufzunehmen. Persönliche Vorsprachen sind nur in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Bereits vereinbarte Termine bleiben bestehen, müssen jedoch zuerst telefonisch bestätigt werden. Die Kontaktdaten stehen auf der Korrespondenz des Kunden mit dem Landratsamt oder auf der Homepage der Kreisverwaltung (www.hochtaunuskreis.de). Es kann auch der Bürgerinfoservice unter oder 06172/999/0 kontaktiert werden.

Der Zugang ins Landratsamt ist nur noch über das Haus 3 möglich. Ein Sicherheitsdienst wird den Einlass koordinieren. Wer keinen abgesprochenen Termin vorweisen kann, wird abgewiesen. Besucher werden in Haus 3 abgeholt. Zuvor müssen sich alle Besucher im Eingangsbereich die Hände desinfizieren. Notfalltermine sind nach Absprache möglich.

Die Kfz-Zulassungsstelle in Usingen ist ab Dienstag, 17.3., geschlossen, Fahrzeuge können weiter in Bad Homburg nach Terminabsprache zugelassen werden. Die Kunden des Händlerschalters werden nach Absprache weiter bedient. Die Kantine im Landratsamt bleibt bis auf weiteres für externe Gäste geschlossen. Außerdem schließen das Taunusbad in Usingen sowie das Jugendbildungswerk in Usingen. Auch das Taunus Informationszentrum ist für den Publikumsverkehr geschlossen, aber per Mail und Telefon erreichbar. Alle kreiseigenen Sportstätten sind ab Mittwoch zu. Das Büro des Ombudsmanns ist bis zum 19. April 2020 geschlossen ist. Die nächste Sprechstunde findet vorbehaltlich der aktuellen Entwiclungen der Corona-Lage voraussichtlich am Dienstag, 21. April 2020, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

 

 

Datum: 16. März 2020

 

Information der Hessischen Landesregierung: zusätzliche Beschlüsse im Kampf gegen das Corona-Virus

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben sich gemeinsam auf Leitlinien zur Bekämpfung des Corona-Virus geeinigt. Um die Ausbreitung des Virus verlangsamen, hat sich Hessen dieser Vereinbarung angeschlossen und weitere Maßnahmen beschlossen.

Die Leitlinien von Bund und Ländern sehen u.a. folgende Maßnahmen vor:

Um die Versorgung der Bevölkerung trotz Ausbreitung des Corona-Virus und notwendiger weitreichender Maßnahmen sicherzustellen, bleiben insbesondere Lebensmittel- und Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen und Banken geöffnet. Die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

Für den Publikumsverkehr geschlossen werden unterschiedliche Bereiche, in denen üblicherweise viele Menschen auf teils engem Raum zusammentreffen, wie bspw. Kneipen, Museen und Schwimmbäder. Auch Gottesdienste werden nicht mehr stattfinden.

In Restaurants müssen Abstände zwischen den Tischen ausreichend groß sein. Die Öffnungszeiten werden auf 6 bis 18 Uhr begrenzt. Übernachtungen in Hotels werden aus touristischen Gründen untersagt.

Die vollständigen Leitlinien sind auf www.hessen.de abrufbar. Die Regelungen treten in Hessen mit Wirkung ab Mittwoch (18. März) in Kraft.

 

Datum: 14. März 2020

Besuch im Landratsamt nur noch nach Einzelabsprache möglich

Hochtaunuskreis. Das Landratsamt schränkt den Publikumsverkehr ab Montag, 16.3., auf ein Mindestmaß ein und bittet die Bürger*innen des Kreises, von einem Besuch im Landratsamt vorläufig abzusehen.

Um notwendige Dienste trotzdem aufrecht zu erhalten, werden die Bürger werden gebeten, für alle Belange zuerst bei dem zuständigen Sachbearbeiter oder in der Zentrale anzurufen oder per Mail/ auf dem Postweg Kontakt zum Landratsamt aufzunehmen. Persönliche Vorsprachen sind nur noch in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache möglich.

Die Verwaltung bleibt selbstverständlich weiterhin für alle Belange ihrer Bürger erreichbar. Bitte melden Sie sich bei den auf der Homepage ausgewiesenen Ansprechpartnern für Ihr Anliegen oder schicken Sie Ihre Anfrage per Mail an . Auch unter der Telefonnummer 06172/999/0 können Sie anrufen und Ihr Anliegen schildern.

Landrat Ulrich Krebs bittet die Bürger um Verständnis. „Nur wenn wir die sozialen Kontakte reduzieren, können wir die Ausbreitung des Virus verlangsamen, bitte helfen Sie alle mit.“

 

Datum: 13. März 2020

Landrat Krebs begrüßt hessenweite Schulschließungen - Notbetreuung an Schulen 

Ab dem kommenden Montag, 16. März 2020, werden die Schulen in Hessen flächendeckend schließen. In Absprache mit dem Kultusministerium, dem Staatlichen Schulamt und den Schulleitungen bleiben alle 59 Schulen im Kreis bis zu den Osterferien geschlossen. Am Montag, 16.3., wird es keinen Unterricht an den Schulen geben. Damit sich die Eltern auf die Situation einstellen können, dürfen die Kinder trotzdem an die Schule kommen, sie werden betreut, von der TMS bekommen sie einen kostenlosen Snack statt eines Mittagessens.

Die Schulbusse werden am Montag noch wie üblich fahren. Ab Dienstag wird der VHT den Busverkehr auf den Ferienmodus umstellen.  

Für die Zeit ab Dienstag, 17.3., bereitet der Schulträger zusammen mit den Schulen und der KiT GmbH des Kreises eine Betreuung für Kinder eines eingeschränkten Personenkreises vor. Es geht um Eltern, die systemrelevanten Berufsgruppen angehören. Dazu gehören Rettungskräfte, medizinisches Personal, Polizei, Angehörige der Justiz, des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerkes. Das gilt für Grund- und weiterführende Schulen.

Auch an den Förderschulen des Kreises werde der normale Schulbetrieb am Montag mit allen für diese Schulen besonderen Transportregelungen aufrechterhalten. Ab Dienstag wird es auch dort eine Betreuung geben.

Das Land hat auch alle Kitas in öffentlicher, privater oder kirchlicher Trägerschaft geschlossen. Der Kreis ist mit den Kommunen im Gespräch, in einigen Kitas werden Notgruppen für die Betreuung aufgemacht. Die Kita am Krankenhaus wird ihren Betrieb nicht einstellen, weil dort die Kinder des medizinischen Personals untergebracht sind. Die Tagespersonen des Kreises arbeiten im Stand-by-Modus für Notfälle.

Schulschließung, erklärt der Landrat, bedeute nicht, dass die Schülerinnen und Schüler Ferien haben. Der Schulträger plant, im Laufe der kommenden Woche eine Cloudlösung anzubieten, mit deren Hilfe Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern kommunizieren und Dokumente oder Lernaufträge austauschen können. Auch Erzieher*innen und Lehrer*innen werden weiter arbeiten. Pädagogen werden auch Kinderbetreuung übernehmen.

 

Datum: 13. März 2020 

Kreis sagt Großveranstaltungen ab - Landrat appelliert: Kontakte beschränken

Landrat Ulrich Krebs appelliert an die Bürgerinnen und Bürger des Hochtaunuskreises, aus Verantwortung gegenüber Älteren und gesundheitlich Geschwächten in den kommenden Wochen den Kontakt im öffentlichen Raum auf ein notwendiges Maß zu beschränken. „Wir müssen alle mithelfen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen“, sagte der Landrat. „Nur so kann unser Gesundheitssystem diejenigen gut versorgen, die in den nächsten Wochen erkranken werden.“   

Der Kreis sagt deshalb bis Ostern (10.4.20) alle Events ab 1000 Teilnehmern ab und folgt damit dem hessischen Sozialministerium und auch dem Bundesgesundheitsministerium.

Aber auch für kleinere öffentliche Veranstaltungen gilt die dringende Empfehlung des Gesundheitsamtes, diese nicht stattfinden zu lassen oder zu verschieben. Bei jedem Event sollten sich die Veranstalter fragen, ob es nicht verzichtbar oder nachholbar sei, sagt Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr. Das gelte für kommerzielle Veranstaltungen genauso wie für solche von Sportvereinen oder kulturellen Vereinen. Auch hier könnten viele Events sicher verschoben werden, appelliert der Gesundheitsdezernent. „Bedenken Sie, welches Risiko für Ihre Vereinsmitglieder und Ihre Gäste bestehen könnte.“

Landrat Krebs schließt sich dem Appell vieler Amtskollegen in Hessen an, die Schulen landesweit zu schließen. Die Schulen des Kreises seien bis zum heutigen Freitagmittag nicht von einem Ansteckungsfall betroffen, sagt Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs, „wir wissen aber, dass sich das sehr schnell ändern kann“. Um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, müsse die Schulschließung landesweit einheitlich sein, fordert Krebs.

 

Datum: 12. März 2020

Das vor einer guten Woche eingerichtete Bügertelefon des Landkreises wird intensiv genutzt. Das eingerichtete Hilfetelefon wird auch weiterhin unter der Rufnummer 06172/999-4799 erreichbar sein - engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten die Fragen der Bürger rund um das Thema Corona-Virus. Montag - Sonntag von 8 bis 17 Uhr ist das Bürgertelefon erreichbar. Desweiteren informieren wir Sie aktuell auf der Homepage des Hochtaunuskreises und der Hochtaunuskreis-App.

 

Datum: 11. März 2020

Es gibt einen dritten positiven Corona-Fall im Hochtaunuskreis. Der Person gehe es soweit gut, sagte die Leiterin des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Birgit Lindenthal. Die Person befindet sich in häuslicher Quarantäne. Die entsprechenden Kontaktpersonen wurden ermittelt.

 

Datum: 09.03.2020

Bis auf Weiteres werden landesweit alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen abgesagt. Dies ist Konsequenz eines Erlasses, den das Hess.-Gesundheitsministerium veröffentlicht hat. Betroffen sind in den nächsten Tagen auch Veranstaltungen im Hochtaunuskreis. 

Zum Beispiel am kommenden Wochendende die Musiknacht in Bad Homburg. Zu der Veranstaltung werden mehr als 1000 Besucher erwartet. Die Entscheidung liegt bei der Aktionsgemeinschaft Bad Homburg.

Für Veranstaltungen unter 1000 Besuchern empfiehlt der Landkreis diese Regelung: Alle Events, die innerhalb von geschlossenen Räumen stattfinden würden, sollten abgesagt werden. Andere Veranstaltungen mit weniger Besuchern können stattfinden, allerdings nur unter strenger Beachtung der Hygiene-Vorschriften des Robert Koch-Institutes (u.a. Abstand zum Nachbarn, gute Belüftung der Räume usw.). Die Kommunen des Hochtaunuskreises entscheiden, ob sie die Empfehlungen des Kreis-Gesundheitsamtes annehmen und umsetzen.

Die Vorsichtsmaßnahmen sollen dazu führen, dass eine Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Die Gesundheit der Bürger muss in dieser Zeit absoluten Vorrang haben.

 

Datum: 06.03.2020

Nachdem am 29. Februar der erste Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus im Hochtaunuskreis gemeldet wurde, liegt nun das Ergebnis weiterer Testungen vor: In einem weiteren Fall wurde der neuartige Erreger nachgewiesen - wie vom Kreisgesundheitsamt erwartet. Es handelt sich um einen neuen Fall. Das Gesundheitsamt steht in direktem Austausch mit den Erkrankten; weitere Kontakte werden ermittelt und überprüft.

 

Datum: 03.03.2020

Der Hochtaunuskreis sagt den „Tag der Kreisarchive“, der am kommenden Samstag, 7. März 2020, stattfinden sollte, ab. Der Grund ist die Ausbreitung des Coronavirus. Der Kreis möchte die Gesundheit seiner Bürgerinnen und Bürger nicht gefährden, sie steht an oberster Stelle. Mit der Absage folgt der Kreis als Veranstalter einer Empfehlung der Fachleute des Gesundheitsamtes des Kreises.

Das Bürgertelefon des Hochtaunuskreises wird eingerichtet, um die Bürgerinnen und Bürger über die aktuelle Lage des Corona-Virus zu informieren.

Datum: 29.02.2020

Der Hochtaunuskreis hat in einer Pressekonferenz über den ersten bestätigten Fall von Coronavirus SARS-CoV-2 im Kreis informiert. Der Betroffene ist ein 29-Jähriger, der derzeit nur sehr milde Krankheitszeichen zeigt und häuslich isoliert ist. Der Fall steht in Zusammenhang mit dem Corona-Virus-Fall im Lahn-Dill-Kreis, der am späten Donnerstagabend bekannt wurde. Der Mann aus dem Hochtaunuskreis war wie der Patient in Wetzlar auf einer beruflichen Reise in Norditalien, die Männer hatten Kontakt.

Landrat Ulrich Krebs informierte zusammen mit Thorsten Schorr, dem Gesundheitsdezernenten des Kreises, Carsten Lauer, dem Verantwortlichen für den Rettungsdienst des Kreises, und Dr. Birgit Lindenthal, der ärztlichen Leiterin der Gesundheitsdienste. Krebs lobte die gewissenhafte Arbeit des Gesundheitsamtes. „Wir haben uns gründlich und gut vorbereitet und sind eng vernetzt. Der Kreis arbeitet direkt mit dem Sozial- und dem Innenministerium zusammen.“ Natürlich gebe es Grund zur Vorsicht, „aber es besteht kein Anlass zu akuter Sorge“, sagte der Landrat.

Der Hochtaunuskreis, erklärte der Landrat, habe für solche Fälle ein standardisiertes Verfahren, das in verschiedenen Stufen angewendet wird. Sollten im Hochtaunuskreis viele Menschen erkranken, sei der Kreis auch darauf eingerichtet, erklärte Carsten Lauer. „Die Pläne liegen vor und sind aktuell. In solchen Situation haben wir auch die volle Expertise und Unterstützung des Landes Hessen.“

Der 29-jährige Infizierte werde wird engmaschig vom Gesundheitsamt betreut und sein gesundheitlicher Zustand regelmäßig kontrolliert, sagte Dr. Birgit Lindenthal, die ärztliche Leiterin der Gesundheitsdienste des Hochtaunuskreises. Derzeit prüft das Gesundheitsamt, ob es Kontaktpersonen gibt, die der Mann angesteckt haben könnte. Drei Personen wurden identifiziert und unter häusliche Quarantäne gestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen des Gesundheitsamtes habe der Mann in den letzten Tagen nur sehr wenige Kontakte gehabt, sagte Lindenthal.

Landrat Krebs und Dr. Lindenthal appellieren, dass Personen, die nur unter leichten grippalen Symptomen leiden oder Bedenken haben, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst telefonisch zu kontaktieren. Dies ist notwendig, um die Arbeitsfähigkeit in den Notaufnahmen der Krankenhäuser im Kreis aufrecht zu erhalten.

 

Datum: 28.02.2020

Das Gesundheitsamt des Kreises weist auf die Info-Hotline des Hessischen Gesundheitsministeriums hin. Unter der Telefonnummer 0800-5554666 werden alle Fragen rund um das neuartige Corona-Virus von Experten beantwortet.

Des Weiteren steht die Leitung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ärztlicher Notdienst) zur Verfügung unter: 116 117. Die Gesundheitsämter, das Hessische Sozialministerium (HSMI) und die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV) sind im regelmäßigen Austausch, um eine Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern. Ein Eckpfeiler der Strategie ist, infizierte Personen schnell zu identifizieren und zu isolieren.

Isoliert werden können Menschen im häuslichen Umfeld oder im Krankenhaus. Eine Isolation zu Hause ist bei nicht schwer erkrankten Menschen möglich. Schwer erkrankte Personen werden im Krankenhaus isoliert. Das Gesundheitsamt weist noch einmal darauf hin, dass nach bisherigen Erfahrungen hier in Deutschland viele Krankheitsverläufe sehr mild verlaufen.

Derzeit suchen immer mehr Menschen auch mit leichten Erkrankungen und Symptomen eine Notaufnahme auf. Das Gesundheitsamt appelliert deshalb eindringlich, dass Personen, die nur unter leichten grippalen Symptomen leiden oder Bedenken haben, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, erst einmal ihren Hausarzt kontaktieren.

Dies ist notwendig, um die Arbeitsfähigkeit in den Notaufnahmen der Krankenhäuser aufrecht zu erhalten. Patienten mit fieberhaften Symptomen der Atemwege sollten sich aber nicht unangemeldet beim Hausarzt/ärztlichen Bereitschaftsdienst vorstellen, sondern den Arzt vorher telefonisch kontaktieren und ihre Beschwerden schildern.

Um sich vor Corona und allen anderen Atemwegserkrankungen zu schützen, hilft vor allen, auf persönliche Hygiene zu achten: keine Hände schütteln, häufiges Händewaschen, Schneuzen in die Ellenbeuge, sich selbst nicht ins Gesicht fassen, Abstand halten beim Husten und Niesen, Einwegtaschentücher benutzen. Das Waschen der Hände mit Seife zerstört die Viren. Diese haben eine Fetthülle, die Seife macht diese Hülle und damit das Virus kaputt.

 

Datum: 28.02.2020

Am Freitagabend wurde die zweite Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Hessen bestätigt. Es handelt sich um einen 29-Jährigen, der derzeit milde Krankheitszeichen zeigt und häuslich isoliert ist. Das teilte das Gesundheitsamt des Kreises mit.

Der Mann wird engmaschig vom Gesundheitsamt betreut, sein gesundheitlicher Zustand wird regelmäßig kontrolliert. Derzeit prüft das Gesundheitsamt, ob es Kontaktpersonen gibt, die der Mann angesteckt haben könnte. Der Fall steht in Zusammenhang mit dem Corona-Virus-Fall im Lahn-Dill-Kreis, der am späten Donnerstagabend bekannt wurde.

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