Corona Chronologie

Corona Chronologie

 

Datum 6.5.2020

Aktuelles zu weiteren Öffnungsschritten von Bund und Ländern

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder
fassen folgenden Beschluss:


Die exponentielle Anstieg der Infektionszahlen Anfang März in Deutschland hat
deutlich gemacht, was für ein hohes Ansteckungspotenzial das SARS-Cov2-Virus hat.
Trotzdem ist es Deutschland in der Folge gelungen, durch einschneidende
Beschränkungen die Zahl der täglichen Neuinfektionen wieder deutlich zu reduzieren.
Auch nachdem seit dem 20. April schrittweise erste Öffnungsmaßnahmen
durchgeführt wurden, ist die Zahl der Neuinfektionen niedrig geblieben. Stand heute
ist keine erneut einsetzende Infektionsdynamik erkennbar. Dies ist insbesondere
darauf zurückzuführen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit einem Höchstmaß an
Eigenverantwortung das Kontaktverbot sowie die Hygiene- und Abstandsregeln
eingehalten haben.
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Datum 5.5.2020

Hessen plant weitere Öffnung der Schulen ab 18. Mai
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Weitere Infos dazu finden Sie auch hier, beim Hessischen Kultusministerium

 

Datum 1.5.2020

Landesregierung beschließt Öffnung von  Friseuren, Spielplätzen und Kultureinrichtungen

Die Hessische Landesregierung hat nach der Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen beschlossen. Ab Montag,4,5.,  können in Hessen unter anderem Friseure, Museen und Tierparks unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln öffnen. Auch Spielplätze dürfen wieder genutzt werden.
Mehr lesen hier auf der Seite der Landesregierung.

 

Datum 30.04.2020

Das Kontaktverbot ist bis zum 10.05.2020 verlängert

Die genaue Verordnung finden Sie hier

 

Datum 29.04.2020

Besuch von Gottesdiensten und in Alten- und Pflegeheimen

Die Hessische Landesregierung hat die Regelungen zur Corona-Krise aktualisiert: Glaubensgemeinschaften dürfen sich ab dem 1. Mai wieder versammeln. Auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen sind mit Auflagen ab dem 4. Mai wieder erlaubt. Die Möglichkeit, an Sonntagen einzukaufen, um das Einkaufsgeschehen an den Werktagen zu entzerren, wird auf die Zeit von 13 bis 18 Uhr beschränkt. An Feiertagen bleiben die Geschäfte ganz geschlossen.

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Datum 22.04.2020

Landesregierung beschließt Maskenpflicht

Die Hessische Landesregierung hat am Dienstagabend eine Maskenpflicht beschlossen. Diese gilt ab dem kommenden Montag. Die Bürgerinnen und Bürger müssen ab dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten.

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Die entsprechende Verordnung dazu finden sie hier

 

Datum 20. April 2020

Wer darf öffnen, wer bleibt geschlossen ?

Mit der vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus lockert Hessen ab Montag, den 20.4.2020auch einige der bestehenden Schutzmaßnahmen für den Handel. Um den örtlichen Behörden die Anwendung zu erleichtern, haben Wirtschafts- und Sozialministerium ihre Auslegungshinweise aktualisiert. „Die Lockerung der Einschränkungen heißt nicht, dass die Bedrohung durch das Virus vorbei ist – im Gegenteil: Wenn wir jetzt leichtsinnig werden, gefährden wir unsere gemeinsamen Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie, die nur durch die Kontaktverbote und drastischen Maßnahmen erreicht werden konnten. Deshalb müssen wir bei jeder Lockerung mit äußerster Vorsicht und Augenmaß vorgehen“, sagten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Sozialminister Kai Klose. „Das Virus ist weiter da und kann eine zweite Ansteckungswelle auslösen, die zu einer wieder steigenden Zahl schwerer Erkrankungen und Todesfällen führt. Um die Ausbreitung des Virus weiter zu bremsen, müssen wir Menschenansammlungen mit ihrer großen Ansteckungsgefahr unbedingt vermeiden. Der Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen ist unbedingt einzuhalten. Ob und wie weitere schrittweise Lockerungen nach dem 4. Mai möglich sind, entscheidet sich auch daran, ob die Bürgerinnen und Bürger sich auch weiterhin so gut an die Vorsichtsmaßnahmen halten wie in den letzten Wochen. Es darf jetzt auf keinen Fall Sorglosigkeit ausbrechen.“

Die wichtigsten Bestimmungen: 
-   auch in Hessen gilt: Geschäfte mit weniger als 800 qm Verkaufsfläche können bei strikter Anwendung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Angesichts der Tatsache, dass sich die Mehrzahl der Nachbarländer für diesen Weg entschieden hat, wird Hessen auch größeren Einzelhändlern unter strengen Bedingungen die Öffnung erlauben: Sie müssen ihre Verkaufsfläche auf 800 qm reduzieren, und zwar so, dass die Abtrennung unmissverständlich und klar ist und auch durchgesetzt wird.  
-   Für Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler gilt die Größenbeschränkung nicht. Klargestellt wird, dass auch Geschäfte in Einkaufszentren öffnen dürfen, wenn ihre Verkaufsfläche kleiner als 800 qm ist.            
-   Klargestellt wird ferner, dass sich in jedem Geschäft gleichzeitig nur eine Kundin oder ein Kunde je angefangener 20 qm für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche aufhalten darf, um einen Abstand von mindestens 1,5 m zwischen Personen im Geschäft sicherzustellen. Besteht die Gefahr einer Unterschreitung, etwa in Kassenbereichen, müssen Trennvorrichtungen vorgesehen werden.
-   allen Geschäften wird von Montag an erlaubt, zuvor bestellte Waren zu liefern oder von Kunden selbst abholen zu lassen. Dabei müssen jedoch hygienische Voraussetzungen eingehalten werden.                              
-   Eisdielen dürfen künftig sowohl Ware ausliefern als auch an der Theke – bei Einhaltung der Abstandsregeln –  verkaufen, allerdings nur im Außer-Haus-Verkauf und ohne das Anbieten von Sitzgelegenheiten. Um Konflikte mit dem Abstandsgebot zu vermeiden, darf im Umkreis von 50 Metern kein Eis verzehrt werden.   
-   Wieder erlaubt sind ab Montag auch Autokinos, Bibliotheken und Archive.                              Die ausführlichen Auslegungshinweise finden Sie hier

 

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

 

 

Datum 17. April 2020

Vereinbarung für das weitere Vorgehen zwischen Bund und den Ländern

Die Hessische Landesregierung hat sich nach der Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder im Kabinettausschuss Corona beraten und das weitere Vorgehen in der Corona-Krise festgelegt. Insbesondere die Frage, zu welchem Zeitpunkt die Schule mit welchen Klassen wieder beginnen wird, wurde konkretisiert.

Darüber informierten der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Hessische Kultusminister Alexander Lorz in Wiesbaden.

Folgende Punkte wurden für Hessen vereinbart:

Der Schulunterricht startet in Hessen schrittweise ab dem 27. April für rund 230.000 Schülerinnen und Schüler.

Begonnen wird mit den Abschlussklassen von Haupt-, Real- und Berufsschulen sowie den vierten Klassen der Grundschulen. Auch für die 12. Klassen fängt die Schule am 27. April wieder an, die Abiturientinnen und Abiturienten müssen nur noch zur mündlichen Prüfung erscheinen.

Um die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten, werden die Klassen auf eine maximale Größe von 15 Schülerinnen und Schülern verkleinert. Die zentralen Haupt- und Realschulprüfungen finden nun vom 25. – 29. Mai statt.

Kindertagesstätten bleiben weiterhin geschlossen. Die Landesregierung hat jedoch beschlossen, die Notbetreuung weiter auszubauen.

Einen Anspruch auf Kinderbetreuung erhalten ab dem 20. April auch alleinerziehende Berufstätige.

Das Kontakt- und Besuchsverbot in Alten- und Pflegeeinrichtungen bleibt in Hessen zunächst bestehen. Es sollen besondere Schutzkonzepte für diese Einrichtungen entwickelt werden, um maximalen Schutz zu erreichen und zugleich sozialen Kontakt zu ermöglichen.

Alle weiteren Maßnahmen und Beschränkungen für Hessen richten sich nach dem Beschluss von Bund und Ländern.

Das bisherige Kontaktverbot bleibt bis zum 3. Mai 2020 bestehen. Das bedeutet, auch weiterhin dürfen sich Personen maximal zu zweit oder nur mit Personen des eigenen Hausstands in der Öffentlichkeit aufhalten. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Verstöße gegen diese Beschränkungen werden entsprechend von den Behörden geahndet.

Erste Lockerungen der Beschränkungen gibt es im Einzelhandel: Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern dürfen ab kommende Woche wieder öffnen. Dabei müssen strenge Schutzkonzepte mit Abstands- und Hygieneregeln eingehalten sowie Warteschlangen vermieden werden. Als Richtwert gilt, dass sich eine Person auf einer Fläche von 20 Quadratmetern aufhalten darf.

Unabhängig von ihrer Größe können Kfz- und Fahrradhändler, Buchhandlungen, Bibliotheken und Archive ab dem 20. April öffnen.

Restaurants und Gaststätten bleiben weiterhin geschlossen. Für diese Betriebe sind wie bisher nur Bestellungen zum Mitnehmen und Lieferungen möglich.

Ab kommenden Montag, 20.4., dürfen auch Eisdielen ausliefern. Bislang waren sie davon ausgenommen.

Friseure dürfen ihre Läden ab dem 4. Mai öffnen. Auch für sie gelten Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Großveranstaltungen bleiben sie bis mindestens 31. August 2020 verboten.

Die Landesregierung empfiehlt, dass die Menschen im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen Alltagsmasken tragen, um die Ausbreitung des Corona-Virus weiter zu verlangsamen.

Eine Maskenpflicht wird nicht eingeführt.

Medizinische Schutz- und Atemmasken sollen dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben, die sie für die Behandlung von Patientinnen und Patienten dringend benötigen.

 

Die Verordnungen der Landesregierung im Einzelnen:

Regelungen für Einreisende 

Regelungen für medizinische Einrichtungen

Regelungen zu Kontaktbeschränkungen

Regelungen zu Schließungen von Einrichtungen und Betrieben

Regelung zur persönlichen Schutzausrüstung

Regelungen zu Betretungsverboten

 

Weitere Informationen auf der Homepage des Landes Hessen

 

Datum 2. April 2020

Meldungen der vorhandenen Beatmungsgeräte an das Gesundheitsamt

Am 27. März 2020 wurde eine Erweiterung der Fünften Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen, wonach bestimmte Einrichtungen verpflichtet sind, den Bestand an Beatmungsgeräten an das jeweils zuständige Gesundheitsamt zu melden (vgl. § 3). Die Verordnung wurde heute im Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet und tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Zugelassene Krankenhäuser und Privatkrankenanstalten sind von der Meldepflicht befreit, soweit sie die Angaben bereits in anderer geeigneter Form dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zur Verfügung gestellt haben (z. B. IVENA-System).

Die Meldung muss an das örtlich zuständige Gesundheitsamt erfolgen. Örtlich zuständig ist das Gesundheitsamt in dessen Stadt- oder Landkreis sich die Einrichtung befindet. Die Gesundheitsämter sind angewiesen, ab in Kraft treten der Verordnung, Informationen zur Meldepflicht sowie Kontaktdaten zur Übermittlung der Formulare bereitzustellen. Eine Übermittlung der ausgefüllten Formulare kann ab Mittwoch, 1. April 2020 erfolgen.

Meldeformular Beatmungsgeräte
Verordnung über die Meldepflicht für Beatmungsgeräte

Das Formular kann an diese E-Mail Adresse: oder an folgende Faxnummer: 06172 / 999-5806 zurückgesendet werden.

Informationen des Hessischen Ministerium für Soziales und Intergation zu dem Thema finden Sie hier

 

Datum 1. April 2020

Kontaktbeschränkungen verlängert bis 19. April

Die derzeitigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens bleiben vorerst bis zum 19. April bestehen. Auch über die Osterfeiertage ist keine Lockerung vorgesehen. Darauf haben sich Bund und Länder verständigt.

"Es wäre ganz schlimm, wenn wir die Kontaktbeschränkungen zu früh lockern würden und später wieder zurückrudern müssten", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer Telefonkonferenz mit den Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer. Deshalb habe man sich darauf geeinigt, die aktuellen Kontaktsperren aufrecht zu erhalten.

Abstand halten - auch über die Feiertage

In einem gemeinsamen Beschluss machten Bund und Länder noch einmal deutlich, dass die Kontaktbeschränkungen auch für das Osterfest gelten. So heißt es: "Bürgerinnen und Bürger bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren." Merkel appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, auf private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten.

Erneute Bewertung der Lage nach Ostern

Am Dienstag nach Ostern werde man die Situation erneut bewerten, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden, erklärte die Kanzlerin. Maßstab werde die Einschätzung des Robert Koch-Instituts und der Epidemiologen sein.

 

Datum 31. März 2020

Abfalltrennung in Zeiten der Corona-Pandemie

"Das Bundesumweltministerium hat in Abstimmung mit den Ländern Empfehlungen zur Abfalltrennung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie veröffentlicht. Da sich gegenwärtig mehr Menschen zuhause aufhalten, falle dort auch mehr Abfall an, sodass Abfallvermeidung und richtige Abfalltrennung umso wichtiger seien.
Wichtige Ausnahmen vom Gebot der Abfalltrennung sollen aus Hygienegründen allerdings für private Haushalte gelten, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben. Zwar sind laut dem BMU bisher keine Fälle bekannt, bei denen sich Personen durch Berührung von kontaminierten Oberflächen mittels Kontaktinfektion angesteckt haben. Dennoch sei dieser Übertragungsweg nicht auszuschließen. Zum Schutz von Hausmeistern, Nachbarn und den Mitarbeitern der Entsorgungsunternehmen empfiehlt das BMU in Abstimmung mit den für die Abfallentsorgung zuständigen Ministerien der Länder folgende Vorsichtsmaßnahmen:
• Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt. • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen. • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, sodass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.
Diese Vorsichtsmaßnahmen orientieren sich laut dem BMU an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Die Länder hätten sich auf ein vergleichbares Vorgehen verständigt, wobei im Detail Abweichungen möglich sind.
Abschließend weist das BMU noch einmal darauf hin, dass für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierten Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung gilt.“

 

Regeln zur Abfallentsorgung für Bürger in Quarantäne-Haushalten

 

Datum 27. März 2020

 

Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der Corona-Epidemie im Zivil, -Insolvenz und Strafverfahrensrecht

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht  beschlossen. Der Entwurf, der angabegemäßig in Kürze von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll, sieht insbesondere Leistungsverweigerungsrechte für Verbraucher und Kleinstunternehmen vor.

Vorgesehen ist auch ein Ausschluss des Kündigungsrechts von Mietverträgen wegen Nichtzahlung von Mieten sowie die Stundung von Darlehensraten. Insolvenzanträge können bzw. müssen nicht mehr gestellt werden. Für Gesell-schafts- und Vereinsversammlungen gelten Erleichterungen.

Ausführlichere Informationen dazu

 

 

Datum 25. März 2020

 

Landtag beschließt Gesetz zur Sicherung der kommunalen Entscheidungsfähigkeit und zur Verschiebung der Bürgermeisterwahl

Der Hessische Landtag hat am 24.März 2020 das „Gesetz zur Sicherung der kommunalen Entscheidungsfähigkeit und zur Verschiebung der Bürgermeisterwahlen“ beschlossen.

Zum einen kann in Krisenzeiten der Finanzausschuss eines Kreises, im Hochtaunuskreis ist das der Haupt-Finanz- und Digitalisierungsausschuss, anstelle des Kreistages entscheiden, wenn dringende Angelegenheiten zu entscheiden sind, die keinen Aufschub dulden und die Entscheidung des Kreistages nicht eingeholt werden kann.

Außerdem werden die Bürgermeisterwahlen, die von April bis Oktober 2020 anstehen, auf den Zeitraum ab dem 1.11.2020 verschoben. Die Gemeinde kann entscheiden, dass die Bürgermeisterwahl zusammen mit der allgemeinen Kommunalwahl im März 2021 stattfindet.

Im Hochtaunuskreis sind Kronberg (angesetzter Wahltermin 7. Juni 2020), Glashütten und Schmitten (angesetzter Wahltermin jeweils 27. September 2020) von der Verschiebung betroffen.

Ausführliche Informationen zurm Gesetz

 

Datum 23. März 2020

 

Trauerfeiern nur mit 10 Personen

Zwischen den Trauergästen muss ein Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden, es sei denn es handelt sich um Angehörige desselben Hausstandes oder um unterstützungsbedürftige Personen.

Eine Überschreitung dieser Anzahl ist zulässig, soweit es sich bei den Trauergästen ausschließlich um folgende Angehörige des Verstorbenen handelt: Ehegatten oder Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz oder Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft sowie Kinder, Eltern, Großeltern, Enkel und Geschwister, Adoptiveltern und -kinder.  

Zwischen den Trauergästen muss ein Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden, es sei denn es handelt sich um Angehörige desselben Hausstandes oder um unterstützungsbedürftige Personen.

Allgemeinverfügung zu Trauerfeiern und Beerdigungen (gültig bis 3.5.2020)

 

   

Datum 22. März 2020

Zu Bekämpfung des Corona-Virus haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am heutigen 22. März 2020 folgenden Beschluss gefasst.

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:     

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.  

 

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

IV. Weiter möglich ist der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben möglich.  

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen werden überwacht und sanktioniert.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.  

IX. Diese Maßnahmen gelten für mindesens zwei Wochen.  

Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich. 

Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.

Den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier.  

Verordnung des Landes vom 22.3.2020

 

Datum 20. März 2020

Neue Regelung für Schließungen und Zusammenkünfte

In einer Sondersitzung hat die Landesregierung am heutigen Freitag weitere Maßnahmen zur Begrenzung sozialer Kontakte beschlossen. Dies gilt ab  morgen, Samstag, den 21.März 2020. Veranstaltungen an öffentlichen Orten werden auf 5 Personen begrenzt. Desweiteren sollen alle Restaurants und Gaststätten ab Samstag 12 Uhr geschlossen werden.

Genaure Informationen dazu finden Sie in dieser Pressemitteilung der Landesregierung

Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus

 

Datum 18. März 2020

Schließungen und Zusammenkünfte: Das Land Hessen erlässt neue Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

Folgende Einrichtungen, Betriebe, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen oder einzustellen:

 

GESCHLOSSEN

 - Tanzveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Spezial- und Jahrmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen

- Vergnügungsstätten im Sinne der baunutzungsverordnung

- Freizeit- und Tierparks und Anbieter von freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)

- Kultureinrichtungen jeglicher Art unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

- Kinos

- der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, öffentliche und private Schwimm- und     Spaßbäder, Thermalbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen

- Spielplätze

- Prostitutionsstätten

- alle weiteren, nicht an anderer Stelle der Verordnung genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufszentren

GEÖFFNET 

- Lebensmittelhandel

- Futtermittelhandel

- Wochenmärkte

- Getränkemärkte

- Banken und Sparkassen

- Abhol- und Lieferdienste

- Apotheken

- Drogerien

- Sanitätshäuser

- Poststellen

- Waschsalons

- Tankstellen

- Reinigungen

- Frisöre

- Zeitungsverkauf

- Bau-, Gartenbau-, und Tierbedarfsmärkte

- Großhandel

 

Die Verordnung im Wortlaut:

Verordnung des Landes Hessen

 

Datum 18. März 2020

Abiturprüfungen an der Hochtaunusschule werden verschoben

Auch an der Hochtaunusschule in Oberursel werden die Abiturpüfungen verschoben. Die Entscheidung wurde heute in gemeinsamer Abstimmung vom Hochtaunuskreis, dem Staatlichen Schulamt und der Schulleitung gefällt.

Der Abiturjahrgang der Hochtaunusschule hat enge schulische Kontakt zu dem der Feldbergschule, dort wurden die Prüfungen gestern aufgrund eines Corona-Falls verschoben. Betroffen sind 30 Schülerinnen und Schüler.

Die schriftlichen Prüfungen sollten am morgigen 19. März beginnen. Die Nachschreibetermine werden voraussichtlich nach Ostern stattfinden. Wann genau, ist aufgrund der aktuellen Corona-Situation derzeit noch nicht bekannt, sagte Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs.

Die Schulleitung der Hochtaunusschule wird die Abiturienten und ihre Familien über die Situation und nun notwendige Verhaltensregeln ausführlich informieren.

 

 

Datum: 17. März 2020

Das Abitur an der Oberurseler Feldbergschule wird verschoben

Das schriftliche Abitur an der Feldbergschule wird verschoben. Die Entscheidung wurde heute in gemeinsamer Abstimmung vom Hochtaunuskreis, dem Staatlichen Schulamt und der Schulleitung der Feldbergschule gefällt.

Der Grund ist ein positiv getesteter Schüler des Abiturjahrgangs (etwa 95 Schüler*innen), der mit dem Corona-Virus infiziert ist. Er hatte im Zuge der Abivorbereitungen Ende der vergangenen Woche Kontakt mit vielen Schulkamerad*innen seines Jahrgangs. Laut den Recherchen des Gesundheitsamt lässt sich nicht mehr differenzieren, wer Kontakt mit dem Infizierten hatte und wer nicht.  

Die schriftlichen Prüfungen an der Feldbergschule sollten am 19. März beginnen. Die Nachschreibetermine werden nach Ostern stattfinden, wann genau, ist aufgrund der aktuellen Corona-Situation derzeit noch nicht bekannt, so Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, sagte Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr. „Wir wissen, was die Verschiebung der Prüfung für die Abiturienten und auch ihre Familien bedeutet, aber der Gesundheitsschutz geht vor.“ 

Dieser Einschätzung schließen sich auch Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz und die Leiterin des Staatlichen Schulamtes in Friedberg, Dr. Rosemarie zur Heiden an. Der Kreis habe klug und zum Wohle der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler gehandelt, sagten Lorz und zur Heiden.

Die Schulleitung der Feldbergschule wird die Abiturienten und ihre Familien über die Situation und nun notwendige Verhaltensregeln ausführlich informieren.

 

Datum: 17. März 2020 

Hochtaunuskreis verfügt: Keine Veranstaltung mit mehr als 40 Teilnehmenden

In einer Allgemeinverfügung zum Schutz der Bevölkerung vor dem ansteckenden Erreger SARS-CoV-2 (kurz Coronavirus) verfügt der Hochtaunuskreis, dass öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen im Gebiet des Hochtaunuskreises mit mehr als 40 tatsächlich vorhandenen oder zu erwartenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis zum 19.04.2020 untersagt werden müssen. Eine Verlängerung der Frist wird vorbehalten.

Die Allgemeinverfügung des Hochtaunuskreises vom 12.03.2020 zum Verbot von Großveranstaltungen ab 1000 Personen wird aufgehoben. Siehe Allgemeinverfügung

 

Datum: 16. März 2020

Kreisverwaltung schließt Landratsamt ab Mittwoch – Notfalltermine möglich

Das Landratsamt ist ab Mittwoch, 18.3., bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Bürger werden gebeten, von einem Besuch im Landratsamt abzusehen und für alle Belange, die nicht warten können, zuerst bei dem zuständigen Sachbearbeiter oder in der Zentrale anzurufen oder per Mail/ auf dem Postweg Kontakt  aufzunehmen. Persönliche Vorsprachen sind nur in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Bereits vereinbarte Termine bleiben bestehen, müssen jedoch zuerst telefonisch bestätigt werden. Die Kontaktdaten stehen auf der Korrespondenz des Kunden mit dem Landratsamt oder auf der Homepage der Kreisverwaltung (www.hochtaunuskreis.de). Es kann auch der Bürgerinfoservice unter oder 06172/999/0 kontaktiert werden.

Der Zugang ins Landratsamt ist nur noch über das Haus 3 möglich. Ein Sicherheitsdienst wird den Einlass koordinieren. Wer keinen abgesprochenen Termin vorweisen kann, wird abgewiesen. Besucher werden in Haus 3 abgeholt. Zuvor müssen sich alle Besucher im Eingangsbereich die Hände desinfizieren. Notfalltermine sind nach Absprache möglich.

Die Kfz-Zulassungsstelle in Usingen ist ab Dienstag, 17.3., geschlossen, Fahrzeuge können weiter in Bad Homburg nach Terminabsprache zugelassen werden. Die Kunden des Händlerschalters werden nach Absprache weiter bedient. Die Kantine im Landratsamt bleibt bis auf weiteres für externe Gäste geschlossen. Außerdem schließen das Taunusbad in Usingen sowie das Jugendbildungswerk in Usingen. Auch das Taunus Informationszentrum ist für den Publikumsverkehr geschlossen, aber per Mail und Telefon erreichbar. Alle kreiseigenen Sportstätten sind ab Mittwoch zu. Das Büro des Ombudsmanns ist bis zum 19. April 2020 geschlossen ist. Die nächste Sprechstunde findet vorbehaltlich der aktuellen Entwiclungen der Corona-Lage voraussichtlich am Dienstag, 21. April 2020, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

 

 

Datum: 16. März 2020

 

Information der Hessischen Landesregierung: zusätzliche Beschlüsse im Kampf gegen das Corona-Virus

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben sich gemeinsam auf Leitlinien zur Bekämpfung des Corona-Virus geeinigt. Um die Ausbreitung des Virus verlangsamen, hat sich Hessen dieser Vereinbarung angeschlossen und weitere Maßnahmen beschlossen.

Die Leitlinien von Bund und Ländern sehen u.a. folgende Maßnahmen vor:

Um die Versorgung der Bevölkerung trotz Ausbreitung des Corona-Virus und notwendiger weitreichender Maßnahmen sicherzustellen, bleiben insbesondere Lebensmittel- und Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen und Banken geöffnet. Die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

Für den Publikumsverkehr geschlossen werden unterschiedliche Bereiche, in denen üblicherweise viele Menschen auf teils engem Raum zusammentreffen, wie bspw. Kneipen, Museen und Schwimmbäder. Auch Gottesdienste werden nicht mehr stattfinden.

In Restaurants müssen Abstände zwischen den Tischen ausreichend groß sein. Die Öffnungszeiten werden auf 6 bis 18 Uhr begrenzt. Übernachtungen in Hotels werden aus touristischen Gründen untersagt.

Die vollständigen Leitlinien sind auf www.hessen.de abrufbar. Die Regelungen treten in Hessen mit Wirkung ab Mittwoch (18. März) in Kraft.

 

Datum: 14. März 2020

Besuch im Landratsamt nur noch nach Einzelabsprache möglich

Hochtaunuskreis. Das Landratsamt schränkt den Publikumsverkehr ab Montag, 16.3., auf ein Mindestmaß ein und bittet die Bürger*innen des Kreises, von einem Besuch im Landratsamt vorläufig abzusehen.

Um notwendige Dienste trotzdem aufrecht zu erhalten, werden die Bürger werden gebeten, für alle Belange zuerst bei dem zuständigen Sachbearbeiter oder in der Zentrale anzurufen oder per Mail/ auf dem Postweg Kontakt zum Landratsamt aufzunehmen. Persönliche Vorsprachen sind nur noch in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache möglich.

Die Verwaltung bleibt selbstverständlich weiterhin für alle Belange ihrer Bürger erreichbar. Bitte melden Sie sich bei den auf der Homepage ausgewiesenen Ansprechpartnern für Ihr Anliegen oder schicken Sie Ihre Anfrage per Mail an . Auch unter der Telefonnummer 06172/999/0 können Sie anrufen und Ihr Anliegen schildern.

Landrat Ulrich Krebs bittet die Bürger um Verständnis. „Nur wenn wir die sozialen Kontakte reduzieren, können wir die Ausbreitung des Virus verlangsamen, bitte helfen Sie alle mit.“

 

Datum: 13. März 2020

Landrat Krebs begrüßt hessenweite Schulschließungen - Notbetreuung an Schulen 

Ab dem kommenden Montag, 16. März 2020, werden die Schulen in Hessen flächendeckend schließen. In Absprache mit dem Kultusministerium, dem Staatlichen Schulamt und den Schulleitungen bleiben alle 59 Schulen im Kreis bis zu den Osterferien geschlossen. Am Montag, 16.3., wird es keinen Unterricht an den Schulen geben. Damit sich die Eltern auf die Situation einstellen können, dürfen die Kinder trotzdem an die Schule kommen, sie werden betreut, von der TMS bekommen sie einen kostenlosen Snack statt eines Mittagessens.

Die Schulbusse werden am Montag noch wie üblich fahren. Ab Dienstag wird der VHT den Busverkehr auf den Ferienmodus umstellen.  

Für die Zeit ab Dienstag, 17.3., bereitet der Schulträger zusammen mit den Schulen und der KiT GmbH des Kreises eine Betreuung für Kinder eines eingeschränkten Personenkreises vor. Es geht um Eltern, die systemrelevanten Berufsgruppen angehören. Dazu gehören Rettungskräfte, medizinisches Personal, Polizei, Angehörige der Justiz, des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerkes. Das gilt für Grund- und weiterführende Schulen.

Auch an den Förderschulen des Kreises werde der normale Schulbetrieb am Montag mit allen für diese Schulen besonderen Transportregelungen aufrechterhalten. Ab Dienstag wird es auch dort eine Betreuung geben.

Das Land hat auch alle Kitas in öffentlicher, privater oder kirchlicher Trägerschaft geschlossen. Der Kreis ist mit den Kommunen im Gespräch, in einigen Kitas werden Notgruppen für die Betreuung aufgemacht. Die Kita am Krankenhaus wird ihren Betrieb nicht einstellen, weil dort die Kinder des medizinischen Personals untergebracht sind. Die Tagespersonen des Kreises arbeiten im Stand-by-Modus für Notfälle.

Schulschließung, erklärt der Landrat, bedeute nicht, dass die Schülerinnen und Schüler Ferien haben. Der Schulträger plant, im Laufe der kommenden Woche eine Cloudlösung anzubieten, mit deren Hilfe Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern kommunizieren und Dokumente oder Lernaufträge austauschen können. Auch Erzieher*innen und Lehrer*innen werden weiter arbeiten. Pädagogen werden auch Kinderbetreuung übernehmen.

 

Datum: 13. März 2020 

Kreis sagt Großveranstaltungen ab - Landrat appelliert: Kontakte beschränken

Landrat Ulrich Krebs appelliert an die Bürgerinnen und Bürger des Hochtaunuskreises, aus Verantwortung gegenüber Älteren und gesundheitlich Geschwächten in den kommenden Wochen den Kontakt im öffentlichen Raum auf ein notwendiges Maß zu beschränken. „Wir müssen alle mithelfen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen“, sagte der Landrat. „Nur so kann unser Gesundheitssystem diejenigen gut versorgen, die in den nächsten Wochen erkranken werden.“   

Der Kreis sagt deshalb bis Ostern (10.4.20) alle Events ab 1000 Teilnehmern ab und folgt damit dem hessischen Sozialministerium und auch dem Bundesgesundheitsministerium.

Aber auch für kleinere öffentliche Veranstaltungen gilt die dringende Empfehlung des Gesundheitsamtes, diese nicht stattfinden zu lassen oder zu verschieben. Bei jedem Event sollten sich die Veranstalter fragen, ob es nicht verzichtbar oder nachholbar sei, sagt Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr. Das gelte für kommerzielle Veranstaltungen genauso wie für solche von Sportvereinen oder kulturellen Vereinen. Auch hier könnten viele Events sicher verschoben werden, appelliert der Gesundheitsdezernent. „Bedenken Sie, welches Risiko für Ihre Vereinsmitglieder und Ihre Gäste bestehen könnte.“

Landrat Krebs schließt sich dem Appell vieler Amtskollegen in Hessen an, die Schulen landesweit zu schließen. Die Schulen des Kreises seien bis zum heutigen Freitagmittag nicht von einem Ansteckungsfall betroffen, sagt Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs, „wir wissen aber, dass sich das sehr schnell ändern kann“. Um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, müsse die Schulschließung landesweit einheitlich sein, fordert Krebs.

 

Datum: 12. März 2020

Das vor einer guten Woche eingerichtete Bügertelefon des Landkreises wird intensiv genutzt. Das eingerichtete Hilfetelefon wird auch weiterhin unter der Rufnummer 06172/999-4799 erreichbar sein - engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten die Fragen der Bürger rund um das Thema Corona-Virus. Montag - Sonntag von 8 bis 17 Uhr ist das Bürgertelefon erreichbar. Desweiteren informieren wir Sie aktuell auf der Homepage des Hochtaunuskreises und der Hochtaunuskreis-App.

 

Datum: 11. März 2020

Es gibt einen dritten positiven Corona-Fall im Hochtaunuskreis. Der Person gehe es soweit gut, sagte die Leiterin des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Birgit Lindenthal. Die Person befindet sich in häuslicher Quarantäne. Die entsprechenden Kontaktpersonen wurden ermittelt.

 

Datum: 09.03.2020

Bis auf Weiteres werden landesweit alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen abgesagt. Dies ist Konsequenz eines Erlasses, den das Hess.-Gesundheitsministerium veröffentlicht hat. Betroffen sind in den nächsten Tagen auch Veranstaltungen im Hochtaunuskreis. 

Zum Beispiel am kommenden Wochendende die Musiknacht in Bad Homburg. Zu der Veranstaltung werden mehr als 1000 Besucher erwartet. Die Entscheidung liegt bei der Aktionsgemeinschaft Bad Homburg.

Für Veranstaltungen unter 1000 Besuchern empfiehlt der Landkreis diese Regelung: Alle Events, die innerhalb von geschlossenen Räumen stattfinden würden, sollten abgesagt werden. Andere Veranstaltungen mit weniger Besuchern können stattfinden, allerdings nur unter strenger Beachtung der Hygiene-Vorschriften des Robert Koch-Institutes (u.a. Abstand zum Nachbarn, gute Belüftung der Räume usw.). Die Kommunen des Hochtaunuskreises entscheiden, ob sie die Empfehlungen des Kreis-Gesundheitsamtes annehmen und umsetzen.

Die Vorsichtsmaßnahmen sollen dazu führen, dass eine Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Die Gesundheit der Bürger muss in dieser Zeit absoluten Vorrang haben.

 

Datum: 06.03.2020

Nachdem am 29. Februar der erste Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus im Hochtaunuskreis gemeldet wurde, liegt nun das Ergebnis weiterer Testungen vor: In einem weiteren Fall wurde der neuartige Erreger nachgewiesen - wie vom Kreisgesundheitsamt erwartet. Es handelt sich um einen neuen Fall. Das Gesundheitsamt steht in direktem Austausch mit den Erkrankten; weitere Kontakte werden ermittelt und überprüft.

 

Datum: 03.03.2020

Der Hochtaunuskreis sagt den „Tag der Kreisarchive“, der am kommenden Samstag, 7. März 2020, stattfinden sollte, ab. Der Grund ist die Ausbreitung des Coronavirus. Der Kreis möchte die Gesundheit seiner Bürgerinnen und Bürger nicht gefährden, sie steht an oberster Stelle. Mit der Absage folgt der Kreis als Veranstalter einer Empfehlung der Fachleute des Gesundheitsamtes des Kreises.

Das Bürgertelefon des Hochtaunuskreises wird eingerichtet, um die Bürgerinnen und Bürger über die aktuelle Lage des Corona-Virus zu informieren.

Datum: 29.02.2020

Der Hochtaunuskreis hat in einer Pressekonferenz über den ersten bestätigten Fall von Coronavirus SARS-CoV-2 im Kreis informiert. Der Betroffene ist ein 29-Jähriger, der derzeit nur sehr milde Krankheitszeichen zeigt und häuslich isoliert ist. Der Fall steht in Zusammenhang mit dem Corona-Virus-Fall im Lahn-Dill-Kreis, der am späten Donnerstagabend bekannt wurde. Der Mann aus dem Hochtaunuskreis war wie der Patient in Wetzlar auf einer beruflichen Reise in Norditalien, die Männer hatten Kontakt.

Landrat Ulrich Krebs informierte zusammen mit Thorsten Schorr, dem Gesundheitsdezernenten des Kreises, Carsten Lauer, dem Verantwortlichen für den Rettungsdienst des Kreises, und Dr. Birgit Lindenthal, der ärztlichen Leiterin der Gesundheitsdienste. Krebs lobte die gewissenhafte Arbeit des Gesundheitsamtes. „Wir haben uns gründlich und gut vorbereitet und sind eng vernetzt. Der Kreis arbeitet direkt mit dem Sozial- und dem Innenministerium zusammen.“ Natürlich gebe es Grund zur Vorsicht, „aber es besteht kein Anlass zu akuter Sorge“, sagte der Landrat.

Der Hochtaunuskreis, erklärte der Landrat, habe für solche Fälle ein standardisiertes Verfahren, das in verschiedenen Stufen angewendet wird. Sollten im Hochtaunuskreis viele Menschen erkranken, sei der Kreis auch darauf eingerichtet, erklärte Carsten Lauer. „Die Pläne liegen vor und sind aktuell. In solchen Situation haben wir auch die volle Expertise und Unterstützung des Landes Hessen.“

Der 29-jährige Infizierte werde wird engmaschig vom Gesundheitsamt betreut und sein gesundheitlicher Zustand regelmäßig kontrolliert, sagte Dr. Birgit Lindenthal, die ärztliche Leiterin der Gesundheitsdienste des Hochtaunuskreises. Derzeit prüft das Gesundheitsamt, ob es Kontaktpersonen gibt, die der Mann angesteckt haben könnte. Drei Personen wurden identifiziert und unter häusliche Quarantäne gestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen des Gesundheitsamtes habe der Mann in den letzten Tagen nur sehr wenige Kontakte gehabt, sagte Lindenthal.

Landrat Krebs und Dr. Lindenthal appellieren, dass Personen, die nur unter leichten grippalen Symptomen leiden oder Bedenken haben, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst telefonisch zu kontaktieren. Dies ist notwendig, um die Arbeitsfähigkeit in den Notaufnahmen der Krankenhäuser im Kreis aufrecht zu erhalten.

 

Datum: 28.02.2020

Das Gesundheitsamt des Kreises weist auf die Info-Hotline des Hessischen Gesundheitsministeriums hin. Unter der Telefonnummer 0800-5554666 werden alle Fragen rund um das neuartige Corona-Virus von Experten beantwortet.

Des Weiteren steht die Leitung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ärztlicher Notdienst) zur Verfügung unter: 116 117. Die Gesundheitsämter, das Hessische Sozialministerium (HSMI) und die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV) sind im regelmäßigen Austausch, um eine Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern. Ein Eckpfeiler der Strategie ist, infizierte Personen schnell zu identifizieren und zu isolieren.

Isoliert werden können Menschen im häuslichen Umfeld oder im Krankenhaus. Eine Isolation zu Hause ist bei nicht schwer erkrankten Menschen möglich. Schwer erkrankte Personen werden im Krankenhaus isoliert. Das Gesundheitsamt weist noch einmal darauf hin, dass nach bisherigen Erfahrungen hier in Deutschland viele Krankheitsverläufe sehr mild verlaufen.

Derzeit suchen immer mehr Menschen auch mit leichten Erkrankungen und Symptomen eine Notaufnahme auf. Das Gesundheitsamt appelliert deshalb eindringlich, dass Personen, die nur unter leichten grippalen Symptomen leiden oder Bedenken haben, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, erst einmal ihren Hausarzt kontaktieren.

Dies ist notwendig, um die Arbeitsfähigkeit in den Notaufnahmen der Krankenhäuser aufrecht zu erhalten. Patienten mit fieberhaften Symptomen der Atemwege sollten sich aber nicht unangemeldet beim Hausarzt/ärztlichen Bereitschaftsdienst vorstellen, sondern den Arzt vorher telefonisch kontaktieren und ihre Beschwerden schildern.

Um sich vor Corona und allen anderen Atemwegserkrankungen zu schützen, hilft vor allen, auf persönliche Hygiene zu achten: keine Hände schütteln, häufiges Händewaschen, Schneuzen in die Ellenbeuge, sich selbst nicht ins Gesicht fassen, Abstand halten beim Husten und Niesen, Einwegtaschentücher benutzen. Das Waschen der Hände mit Seife zerstört die Viren. Diese haben eine Fetthülle, die Seife macht diese Hülle und damit das Virus kaputt.

 

Datum: 28.02.2020

Am Freitagabend wurde die zweite Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Hessen bestätigt. Es handelt sich um einen 29-Jährigen, der derzeit milde Krankheitszeichen zeigt und häuslich isoliert ist. Das teilte das Gesundheitsamt des Kreises mit.

Der Mann wird engmaschig vom Gesundheitsamt betreut, sein gesundheitlicher Zustand wird regelmäßig kontrolliert. Derzeit prüft das Gesundheitsamt, ob es Kontaktpersonen gibt, die der Mann angesteckt haben könnte. Der Fall steht in Zusammenhang mit dem Corona-Virus-Fall im Lahn-Dill-Kreis, der am späten Donnerstagabend bekannt wurde.

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