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Wissen über Fahrzeugdaten verkürzt Rettungszeit bei Autounfällen. Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller übergibt Software an Landrat Krebs

Datum: 07.08.2014
Datenblätter, die spezifische Angaben zu Fahrzeugmodellen enthalten, können den Einsatzkräften bei Unfällen wichtige Informationen liefern und die Rettungszeit entscheidend verkürzen. Eine Software mit ebendiesen wichtigen Angaben hat der Geschäftsführer des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), Dr. Thomas Almeroth, an Landrat Ulrich Krebs übergeben...
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Hochtaunuskreis. Datenblätter, die spezifische Angaben zu Fahrzeugmodellen enthalten, können den Einsatzkräften bei Unfällen wichtige Informationen liefern und die Rettungszeit entscheidend verkürzen. Eine Software mit ebendiesen wichtigen Angaben hat der Geschäftsführer des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), Dr. Thomas Almeroth, an Landrat Ulrich Krebs übergeben. „Ich freue mich, insbesondere da der VDIK seit Jahrzehnten in Bad Homburg ansässig ist, die Software SilverDAT FRS der Deutschen Automobil Treuhand GmbH an die Rettungsleitstelle des Hochtaunuskreises übergeben zu können. Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern für die Rettungskräfte ein praktikables Informationssystem geschaffen, das ein wichtiger Baustein innerhalb der technisch-medizinischen Unfallrettung ist“, erklärte Dr. Almeroth bei der Übergabe.

Landrat Ulrich Krebs würdigte den Einsatz des VDIK: „Durch die Initiative und das Engagement des VDIK stehen den Rettungskräften nun wichtige und aktuelle Gefahrenhinweise zur Verfügung, die dazu beitragen Unfallopfer schnellstmöglich aus dem Fahrzeug zu befreien. Fragen zur Lage von Kraftstofftanks oder Batterien, verstärkten oder stromführenden Bauteilen und anderen wichtigen Details, können rasch geklärt werden und für die Opfer lebensrettend sein. Wir sind sicher, dass die Einführung einer solchen Software auch für andere Landkreise beispielgebend ist.“

 

Derzeit existieren von mehr als 30 Fahrzeugherstellern bereits über 1.100 Rettungsdatenblätter. Um diese Vielzahl effektiv, sicher und aktuell handhaben zu können, wurde im Auftrag des VDIK und des Verbands der Automobilindustrie (VDA) die Software SilverDAT FRS entwickelt. Die Rettungskräfte können über eine Online- Kennzeichenabfrage sehr schnell das zutreffende Rettungsdatenblatt des verunglückten Fahrzeuges abrufen und die speziellen fahrzeugbezogenen Angaben berücksichtigen.

 

Foto (v.l.n.r.): Dr. Martin Endlein (Deutsche Automobil Treuhand GmbH), Landrat Ulrich Krebs, Dr. Thomas Almeroth (VDIK)

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