Verleihung des Förderpreises zum Saalburgpreis 2016 an die Arbeitsgruppe „Stolpersteine für Usingen“

Datum: 21.06.2016

Die Schülerinnen und Schüler der Christian-Wirth-Schule und der Konrad-Lorenz-Schule in Usingen erhalten in diesem Jahr den Förderpreis zum Saalburgpreis des Hochtaunuskreises für Geschichts- und Heimatpflege. Dies hat der Kreisausschuss auf Vorschlag von Landrat Ulrich Krebs einstimmig beschlossen. Die Auszeichnung wird anlässlich des Jahresempfangs des Hochtaunuskreises am 28. August feierlich übergeben.

„Die Schülerinnen und Schüler der Christian-Wirth-Schule und der Konrad-Lorenz-Schule haben mehr als zwei Jahres intensiv an dem Projekt, Stolpersteine für Usingen gearbeitet. Einer größeren Öffentlichkeit wurde das Projekt im Rahmen der Gedenkfeier des Hochtaunuskreises zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome 2013 in Königstein präsentiert. Im März diesen Jahres fand es mit der Verlegung der ersten Stolpersteine in Usingen seinen Höhepunkt“, lobt Landrat Ulrich Krebs die Arbeit der beiden Schulen, die dieser Entscheidung zu Grunde liegt.

Herausragend an dem Usinger Stolperstein-Projekt ist zum einen das hohe Maß an vorbildlichem Engagement seitens der beteiligten Schülerinnen und Schüler, die über mehrere Schuljahre hinweg sich mit der Geschichte der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Usingen beschäftigt und die Schicksale der von den Nationalsozialisten als Juden verfolgten Usinger Bürgerinnen und Bürger recherchiert haben. Besonders hervorzuheben ist die schul- und sogar schultypenübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium und der Haupt- und Realschule, die hierbei erfolgreich praktiziert wurde.

Die Projektleitung lag bei den Lehrkräften Dr. Mirjam Andres (Christian-Wirth-Schule) und Hannes Schiller (Konrad-Lorenz-Schule).

 

 

 

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