Vulnerable Gruppen

Risiken für ernste gesundheitliche Auswirkungen steigen durch langanhaltende Hitze grundsätzlich für die gesamte Bevölkerung. Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind ältere Menschen, schwangere Frauen, Säuglinge und Kleinkinder, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Obdachlose sowie Arbeiter und Sportler im Freien.

Ältere Menschen sind besonders betroffen, da mit dem Alter die Fähigkeit des Körpers abnimmt, sich an hohe Temperaturen anzupassen. Die Regulation der Körpertemperatur wird weniger effektiv, was das Risiko von Hitzebeeinträchtigungen erhöht.

Schwangere sind gefährdet, da hohe Temperaturen das Risiko von Dehydrierung und Hitzestress erhöhen können. Diese Zustände können zu einer verminderten Durchblutung der Plazenta führen, was die Nähr- und Sauerstoffversorgung des Fötus beeinträchtigen kann.

Hitze ist für Säuglinge und kleine Kinder besonders gefährlich, da ihre Körper noch nicht in der Lage sind, die Temperatur effektiv zu regulieren. Sie haben zudem eine größere Körperoberfläche im Vergleich zu ihrem Gewicht, was dazu führt, dass sie schneller Wärme aufnehmen.

Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind häufig besonders gefährdet, da viele von ihnen bereits eine eingeschränkte körperliche Funktion oder eine verminderte Fähigkeit zur Temperaturregulation haben. Verschiedene Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen oder Diabetes können die Reaktion des Körpers auf hohe Temperaturen beeinträchtigen.

Obdachlose Menschen haben oft keinen Zugang zu schattigen Plätzen oder geschützten Unterkünften und sind dadurch häufig direkt der Sonne und hohen Temperaturen ausgesetzt. 

Arbeiter und Sportler im Freien sind ebenfalls oft direkter Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen ausgesetzt, was das Risiko für einen Hitzeschlag und Dehydrierung erhöht. 

zurück
Seite als PDF anzeigennach oben