# Warntag 2020

AKTUELLE MELDUNG:

Der Warntag am 10.09.2020 ist nicht so gelaufen, wie geplant. Viele User haben zurecht moniert, dass die Test-Meldungen zu spät oder gar nicht angekommen sind.

Folgendes ist passiert:

Die HTK-APP ist über BIWAPP auch an das System des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angebunden. So können neben lokalen Meldungen, die kommunal selbständig versendet werden, auch bundesweit relevante Meldungen an die Bevölkerung verschickt werden.
Das BBK hatte geplant zum heutigen Warntag eine zentrale, bundesweit gültige Meldung um 11:00 Uhr zu versenden. Allerdings haben die dezentralen, regionalen Leitstellen sich nicht an diese Vorgabe gehalten. Die Leitstellen haben eigene Warnmeldungen versendet und so dafür gesorgt, dass es in allen angeschlossenen Warn-Apps zu massiven Verzögerungen gekommen ist. Konkret haben die Leitstellen 52 Meldungen statt 1, versendet und somit das Netz überlastet.


Das BBK konnte die eigene Meldung somit erst deutlich später als geplant versenden - und auch an uns ausliefern. Daher ist die eigentlich geplante zentrale Meldung des BBK so verspätet bei den Nutzern angekommen.


Gleichzeitig hat diese unkoordinierte Vorgehensweise der Leitstellen dafür gesorgt, dass die Apps an die eigene Leistungsgrenze gestoßen sind. Die App wurde immer langsamer bis hin zum Abbruch des Ladevorgangs.

Das BBK hat mittlerweile diese Panne eingestanden und sich dafür entschuldigt. Wir geben diese Entschuldigung an Sie weiter.

 

Am ersten bundesweiten Warntag, dem 10. September 2020 werden Bund, Länder und Kommunen gemeinsam bundesweit warnen. Ziel ist es, die Bevölkerung zum Thema Warnung zu sensibilisieren und die Sirenensignale zu verinnerlichen.

 

Auf der Hochtaunuskreis-APP, auf der Internetseite des Hochtaunuskreises und der Taunus Zeitung wird das Informations- und Warnkonzept des Hochtaunuskreises, ab dem 01. September bis 09. September 2020 (ausgenommen Samstag und Sonntag) vorgestellt.

 

Konzept zur Information und Warnung der Bevölkerung im Hochtaunuskreis

 

Bei Schadensereignissen und Katastrophen können die Sicherheit und das Eigentum der Bevölkerung gefährdet sein. Um Gefährdungen zu begrenzen, wenn möglich, zu vermeiden muss die betroffene Bevölkerung informiert bzw. gewarnt werden. Gemäß § 3, Abs. 5 HBKG, (Hessisches Brand- und Katastrophenschutzgesetz) ist dies die Aufgabe der Städte und Gemeinden. Durch die Abschaffung der flächendeckenden Warnung mittels Sirenen ist dies teilweise begrenzt bzw. nicht mehr möglich. Zudem haben viele kleinere Städte und Gemeinden, weder die personellen noch die finanziellen Ressourcen zur Bereitstellung von erweiterten Maßnahmen.

 

Das Konzept beinhaltet sieben Elemente und kann über die gesamte Breite der möglich eintretenden  Ereignisse eingesetzt werden.

 
Einführung

Bürgerinformationstelefon

HTK-App

Dark-Site

Mobile Warneinheit

Rundfunkwarnungen

Sirenenwarnung

MoWaS

 

Um eine gleichlautende Informationsverbreitung zu gewährleiten, sind in zwölf szenariobezogenen Anweisungen die Ereignisse beschrieben und die Eingaben festgelegt, die dann nur noch mit den speziellen Ortsangaben zu ergänzen sind.

 

  • Ausfall Notruf 
  • Evakuierung
  • Geruchsbelästigung
  • Kampfmittelfund
  • Probealarm
  • Rauchgase
  • Schadstoffe
  • Stromausfall
  • Vorsorgliche Information
  • Wassernotstand
  • Unwetter
  • Hochwasser

 

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