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Krebs: Neubau der Pestalozzischule auf dem Gelände der Georg-Kerchensteiner-Schule möglich

Datum: 03.03.2009
„Die Pestalozzischule braucht eine verlässliche Perspektive für ihren Neubau. Ich werde daher den Gremien des Hochtaunuskreises vorschlagen, diesen Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule zu ermöglichen“, so Landrat Ulrich Krebs zur Ankündigung von Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr, den bisher für den Neubau der Pestalozzischule vorgesehenen Standort am Bommersheimer Weg aufzugeben. ...

Hochtaunuskreis. "Die Pestalozzischule braucht eine verlässliche Perspektive für ihren Neubau. Ich werde daher den Gremien des Hochtaunuskreises vorschlagen, diesen Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule zu ermöglichen", so Landrat Ulrich Krebs zur Ankündigung von Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr, den bisher für den Neubau der Pestalozzischule vorgesehenen Standort am Bommersheimer Weg aufzugeben.

 

Dass das Grundstück am Bommersheimer Weg der besser geeignete Standort wäre, daraus macht der Landrat keinen Hehl. "Unter Zurückstellung erheblicher Bedenken akzeptieren wir die Entscheidung der Stadt Bad Homburg." Ein von der Stadt Bad Homburg einst vorgelegtes Gutachten zu möglichen Standorten für den Neubau der Pestalozzischule führt das Gelände nur als zweitbeste Option auf. Die Grundstücksgröße und die Nutzung des Grundstücks als Auslagerungsstandort für andere Schulen sprachen dagegen. "Trotz der geringeren Grundstücksgröße lässt es der Zuschnitt des Grundstückes der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule zu, den Raumbedarf der Pestalozzischule umzusetzen. Für die dort ausgelagerten Schulen werden wir andere Standorte finden", so Krebs.
Das Grundstück am Bommersheimer Weg ist 15.992 qm groß, das Grundstück der ehemaligen Kerschensteiner-Schule hat 11.010 qm. Die bisher für die Pestalozzischule angestrebte zweigeschossige Bauweise könne zwar nicht mehr umgesetzt werden, so dass ein teilweise dreigeschossiger Bau entstehen werde.

 

Wenn die Gremien des Kreises entscheiden, den Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule zu verwirklichen, werde sich laut Landrat Krebs hinsichtlich des Neubaus folgender Zeitplan ergeben:
Architektenwettbewerb: Anfang 2010
Auftragsvergabe und Planungszeitraum: Frühsommer 2010 - Ende 2011
Abriss Altbestand: Anfang 2012
Baubeginn: Frühjahr 2012
Fertigstellung: Frühjahr 2014

 

Krebs ist sich sicher, dass die Stadt Bad Homburg diese Vorgehensweise in jeder erforderlichen Hinsicht unterstützt und positiv begleitet.

 

Bis Sommer 2011 dient das Gelände der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule jedoch noch als Auslagerungsstandort für die Humboldtschule, zudem werden die vorhandenen Gebäude durch die Feldbergschule, die Heinrich-Kielhorn-Schule und eine Kindertagesstätte der Stadt Bad Homburg genutzt.

 

Für die Dependance der Feldbergschule strebt der Hochtaunuskreis eine Verlagerung in den Bereich Oberursel / Kronberg an. Aktuell werden unterschiedliche Varianten mit unterschiedlichen Realisierungszeiträumen geprüft, die eine Verlagerung bis spätestens in der ersten Jahreshälfte 2011 ermöglichen würden.

 

Die Heinrich-Kiehlhorn-Schule nutzt die ehemalige Georg-Kerschensteiner-Schule für zwei Klassen. Da sich der Neubau der Heinrich-Kielhorn-Schule auf dem Gelände rund um die ehemalige Taunusheim-Schule wegen Einwänden des Regierungspräsidiums Darmstadt verzögert hat, bemüht sich der Hochtaunuskreis als Schulträger um eine für die Schule besser geeignete Zwischenlösung. Angestrebt wird, alle ausgelagerten Klassen an einem Standort zusammenzuführen. "Wir führen hierzu gute Gespräche", so Krebs.
Für die Unterbringung der zwei von der Kindertagesstätte genutzten Räume müsse die Stadt Bad Homburg eine Lösung finden.

 

Krebs betont zudem, dass auch dem Mensabau für die Humboldtschule nichts im Wege stehen würde. Denkbar sei, den Raumbedarf am Standort der Sporthalle an der Frölingstraße zu verwirklichen. Da die Sporthalle ohnehin saniert bzw. neu gebaut werden müsse, könnte sich eine Kombination von Sporthalle mit Mensa und Klassenräumen anbieten.

 

Krebs ist optimistisch, dass die Gremien des Kreises diese Überlegungen unterstützen. "Dem Kreis ist daran gelegen, der Pestalozzischule Planungssicherheit zu geben", so der Landrat abschließend.

 

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