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Mit REBUS auf dem Weg zur Inklusion

Datum: 21.06.2010
Regionale Beratungs- und Unterstützungsstelle (REBUS) lautet der Name des Projektes, das das Staatliche Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis zum Schuljahr 2010/ 2011 startet. Das Angebot für den Hochtaunuskreis ist organisatorisch an das Beratungs- und Förderzentrum der Heinrich-Kielhorn-Schule in Wehrheim angebunden. ...

Hochtaunuskreis. Regionale Beratungs- und Unterstützungsstelle (REBUS) lautet der Name des Projektes, das das Staatliche Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis zum Schuljahr 2010/ 2011 startet. Das Angebot für den Hochtaunuskreis ist organisatorisch an das Beratungs- und Förderzentrum der Heinrich-Kielhorn-Schule in Wehrheim angebunden.

"Wir bieten mit REBUS den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern eine Anlaufstelle, in der sie Hilfe bei schulpsychologischen, sonder- und sozialpädagogischen Problemen und Fragen erhalten. REBUS ist damit ein Ort, an dem außerhalb der Förderschulen, also dezentral, Erziehungshilfe angeboten wird", so Günter Donath, der Leiter des staatlichen Schulamtes für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis.

In REBUS werden die fachlichen Kompetenzen aus verschiedenen getrennt arbeitenden Einrichtungen koordiniert. Durch die Bündelung der Hilfen soll deren Wirksamkeit verbessert und unterschiedliche fachliche Kompetenzen effektiver genutzt werden. So arbeiten in REBUS der Hochtaunuskreis als Schulträger, das Schulamt, die Jugendhilfe und die Förderschullehrer der Heinrich-Kielhorn-Schule zusammen.

 

Die Räumlichkeiten für die Beratungs- und Unterstützungsstelle hat der Hochtaunuskreis als Schulträger am Usinger Krankenhaus in der Hattsteiner Allee bereitgestellt. "Wir unterstützen REBUS mit ganzer Kraft. REBUS leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Kinder mit psychischen Problemen in den Regelschulen zu beschulen. Mit dem Projekt gehen wir also einen wichtigen Schritt im Sinne der Inklusion, der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen", so Landrat Ulrich Krebs.

 

REBUS:

Ziel von REBUS ist es, eine Ausgrenzung von Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten aus der Regelschule zu vermeiden und Schulverweigerung und Absentismus zu verringern.

Durch REBUS sollen Angebote für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten schneller und effektiver unterbreitet werden. Dadurch, dass Schulträger, Schulamt, Jugendhilfe und Förderschullehrer in REBUS zusammenarbeiten, können sowohl Überschneidung von Zuständigkeiten als auch Lücken im Angebot vermieden werden. Zudem werden die Entscheidungswege verkürzt.

In REBUS treffen die Hilfesuchenden auf dezentral arbeitende Förderschullehrer, die ihre Kompetenz und ihr Wissen in der Erziehungshilfe in die Regelschulen einbringen.

REBUS ist eine Unterstützungsleistung für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab Klasse 1.

Die Beratungsstelle ist ab 16. August unter der Telefonnummer 06081-5768968 erreichbar.

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