Bad Homburg – Richtfest für bezahlbaren Wohnraum in der Urseler Straße in Bad Homburg

Datum: 25.02.2021
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Bild v.l. : Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg Alexander Hetjes, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbau GmbH Karsten Valentin, Landrat Ulrich Krebs

Bildnachweis: Hochtaunuskreis

 

Hochtaunuskreis / Bad Homburg v.d.H. Mit dem Richtfest am Donnerstag, den 25. Februar 2021, möchte die Gemeinnützige Wohnungsbau GmbH (GWH), mit Sitz in Usingen, die Fertigstellung des Rohbaus von zwei Mehrfamilienhäusern mit 49 Wohneinheiten bekanntgeben.

Im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung entstehen in fünf kommunizierenden Baukörpern, 49 Wohneinheiten mit bezahlbarem Wohnraum auf dem ehemaligen Gelände der Georg-Kerchensteiner-Schule (GKS) in der Urseler Straße 35 in Bad Homburg. Die Wohnanlage mit Aufzügen umfasst zehn x 1-Zimmer- Wohnungen mit ca. 45 qm, zwölf x 2-Zimmer-Wohnungen mit ca. 60 qm, neunzehn x 3-Zimmer-Wohnungen mit ca. 75 qm und acht x 4-Zimmer-Wohnungen mit ca. 90 qm Wohnfläche auf einer Fläche von ca. 3320 Quadratmetern. Alle notwendigen KFZ Stellplätze werden in einer im Untergeschoß errichteten Tiefgarage Platz finden.

 „Hier entsteht, mitten in Bad Homburg, bezahlbarer Wohnraum für den Hochtaunuskreis“, freut sich der Aufsichtsratsvorsitzende der GWH, Landrat Ulrich Krebs. „Wir arbeiten dynamisch daran, bezahlbaren Wohnraum im Hochtaunuskreis zu schaffen. Das Vorankommen ist hier deutlich erkennbar“, so Krebs. Das Team rund um den Bau arbeite hervorragend mit dem Bauherrn „Hand in Hand“, so dass man hier von einer wirklich guten Zusammenarbeit sprechen könne.

Außenanlage:
Die Innenhöfe erhalten eine hohe Aufenthaltsqualität und sollen Kommunikationsplatz für die späteren Nutzer der Immobilie werden. Teilweise erhalten die Erdgeschosswohnungen kleine Privatgärten zu ihren Terrassen, um die Aufenthaltsqualität zu optimieren. Alle Wohnungen werden einen Balkon oder eine Terrasse haben.

Dachbegrünung:
Sämtliche Gebäude werden mit einer speziellen Dachbegrünung versehen. Diese kann auch längere Trockenphasen problemlos überstehen und für Insekten in der Blühphase Nahrung bereithalten. Regen, der sich auf die Dachflächen ergießt, wird durch das Dachsubstrat gespeichert und verzögert in das Kanalsystem abgeleitet.

Beheizung:
Die Beheizung des Gesamtkomplexes erfolgt über eine Kraft-Wärme-Kopplung, es entsteht ein sogenanntes Quartierkraftwerk. Auf den hochliegenden Dachflächen werden Solar- und Photovoltaikanlagen installiert, somit erfolgt eine gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme vor Ort, in der Anlage gibt es ein kundeneigenes Stromnetz. In Verbindung mit dieser Kombination wird erreicht, dass den späteren Bewohnern die Möglichkeit gegeben wird, den eigen erzeugten Strom zu verbrauchen. So sollen 70 bis 80 % der gesamten Strommenge, die für die Wohnungen benötigt werden, vor Ort erzeugt werden. Die Abwärme von der Stromerzeugung wird genutzt, um dauerhaft die Beheizung der Wohnanlage vorzunehmen. Das Prinzip ist, die Energie genau dort zu erzeugen, wo sie auch gebraucht wird.

Verkehrsanbindung:
Zwischen dem Neubauvorhaben und der Schulturnhalle, wird ein öffentlicher Gehweg entlang der Einfriedigung des Schulgeländes gebaut. Der 1,50m breiter Gehweg ist für Radfahrer und Fußgänger angedacht, um die Frölingstraße und Jacobistraße unterhalb der Urseler Straße miteinander zu verbinden und somit unter anderem auch den Weg für die Schüler kürzer und sicherer zu gestalten.

 

„Wir freuen uns mit diesem tollen Bauprojekt günstigen Wohnraum anbieten zu können. Dabei sollen architektonische und energetische Ansprüche nicht zu kurz kommen. Nachhaltigkeit wird bei unseren Bauprojekten großgeschrieben:“ sagte der Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbau GmbH, Karsten Valentin bei seiner Ansprache anlässlich des Richtfestes. Mit dabei waren Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes und die beauftragten Architekten von monogruen, Oberursel, der Generalübernehmer Günther Horn, Kelkheim, sowie das Bauunternehmen Lanz aus Sulzbach. Schmitten.

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