Einsatzbefehl des Landes Hessen – Katastrophenschutz des Hochtaunuskreises koordiniert Ländereinsatz im Regierungsbezirk Köln

Datum: 16.07.2021
Feuerwehr_Katastrophenschutz_Ländereinsatz

Foto: Carsten Lauer (Kreisbrandinspektor und Fachbereichsleiter der Unteren Katastrophenschutzbehörde) spricht zu den Einsatzkräften

Bildnachweis: Hochtaunuskreis

 

Der Katastrophenschutz des Hochtaunuskreises übernimmt gemeinsam mit der Feuerwehr Offenbach die Einsatzabschnittsleitung und die Entsendung von 600 Einsatzkräften des Landes Hessen in das Katastrophengebiet nach Nordrheinwestfalen im Regierungsbezirk Köln.

Damit folgt der Katastrophenschutz dem Einsatzbefehl „Alam Ländereinsatz“ des Landes Hessen. Die Leitung des technisch und personellen Einsatzes für das Land Hessen übernimmt Branddirektor Daniel Guischard, Leiter der Feuerwehr Bad Homburg und Kreisbrandmeister.

„Vielen Dank allen Einsatzkräften, die sich auf den Weg in das Krisengebiet gemacht haben“ sagte Landrat und Feuerwehrdezernent Ulrich Krebs. „Ihnen allen wünsche ich einen guten Einsatz vor Ort und vor allem, dass sie alle wohlbehalten und gesund zurückkommen.“ Es sei eine Auszeichnung des Landes Hessen, den Auftrag zur Einsatzabschnittsleitung für den gesamten hessischen Verband zu erhalten. Dies zeige auch wie großartig die Feuerwehren im Hochtaunuskreis aufgestellt seien und koordiniert würden.

Aus dem Hochtaunuskreis haben sich am gestrigen Donnerstag 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren auf den Weg in das Hochwassergebiet gemacht. Neben der technischen Einsatzleitung und der KatS-IuK (Information und Kommunikationsgruppe) ist zusätzlich ein Katastrophenschutz-Löschzug aus dem Hochtaunuskreis im Einsatz. Sie werden mit den anderen Einsatzkräften von 16 Landkreisen und freien Städten die Einsatzkräfte in den Katastrophengebieten vor Ort unterstützen und den Opfern der Flutkatastrophe zur Hilfe kommen.

Im Einsatz sind die Feuerwehren aus Steinbach, Kronberg, Königstein, Bad Homburg, Usingen, Neu-Anspach und Friedrichsdorf.

Getränke und Verpflegung für die ersten Stunden der 60 Einsatzkräfte übernahm der DRK des Hochtaunuskreises.

 

 

 

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