Für die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr: Jugendverkehrsschule Oberursel erhält ein neues Fahr-zeug

Datum: 13.03.2019
Jugendverkehrsschule_ neuer Sprinter

„Die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr ist das Wichtigste für uns“, betonte Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs bei der Vorführung des neuen mobilen Transporters an die anwesenden Grundschülerinnen und Grundschüler der vierten Klasse. Das Fahrzeug der Marke MAN war vom Landkreis für die Mobile Jugendverkehrsschule Oberursel, Polizeidirektion Hochtaunus, für den Radfahrunterricht neu gekauft worden. Die Polizei sowie die Verkehrswacht statteten den Wagen mit Fahrrädern und den nötigen Utensilien aus und nun kam er zum ersten Mal bei der „Radfahrausbildung“ an der Grundschule in Weißkirchen zum Einsatz. Zum Start bekamen alle Kinder ein kleines LED Sicherheitsset für das eigene Fahrrad oder den Rucksack geschenkt. Der Schulleiter Alan Moss und Polizeioberkommissar Bernd Meffert begrüßten die kleinen Gäste.

Rund und 2350 Schülerinnen und Schüler aus 112 Klassen nehmen jedes Jahr am Radfahrunterricht in den Jugendverkehrsschulen im Hochtaunuskreis teil. Landrat Ulrich Krebs gab bei der Vorstellung des Fahrzeugs einen kurzen Rückblick: „Der alte Wagen, ein Mercedes Vario, war in die Jahre gekommen und musste dringend ersetzt werden. Mein Dank geht hier an den Kreisausschuss des Hochtaunuskreises, der die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs beschlossen hatte. Die mobilen Jugendverkehrsschulen bestehen seit Ende der 90-er Jahre. Es unterrichten sechs Verkehrserzieherinnen und – erzieher. Die Fahrzeuge sind mit Fahrrädern, Verkehrszeichen, Startnummern und weiterem Equipment ausgestattet, um die Durchführung der Radfahrausbildung an den Schulen zu gewährleisten. Der MAN Transporter verfügt über neuste technische Voraussetzungen. Hierzu zählt zum Beispiel auch eine Rückfahrkamera. Diese sorgt für mehr Sicherheit beim Rangieren auf den “Schulhöfen“. Der Kreischef erinnerte daran, dass das alte Fahrzeug bereits über 15 Jahre alt war. Nun standen einige aufwendige und teure Reparaturen an; da war es die vernünftigste und wirtschaftlichste Entscheidung, einen neuen Wagen zu kaufen. Er trägt den Schriftzug „Jugendverkehrsschule des Hochtaunuskreises“. 60.000,00 Euro hat der Landkreis hierfür im Haushalt bereitgestellt.

"Der Unterricht soll für die Schulkinder möglichst unter realen Bedingungen stattfinden. Die Übungen im öffentlichen Verkehrsraum sind daher unverzichtbar. Die Schülerinnen und Schüler erlernen so das richtige Verhalten im Straßenverkehr und können gleichzeitig mit den praktischen Übungen die grundsätzlichen Verhaltensweisen im Straßenverkehr üben. Besonders wichtig ist, dass man sich mit Helm, funktionierenden Lichtern und Reflektoren schützt, und auch die Verkehrsregeln kennt, um am Straßenverkehr teilnehmen zu können“, sagte Ulrich Krebs bei der Vorstellung des Fahrzeuges zu den Kindern.

Zudem übermittelte Krebs einen großen Dank an den Regionalen Verkehrsdienst der Polizeidirektion Hochtaunus, die Verkehrswacht Obertaunus und die Fachberaterinnen für Verkehrserziehung, die an den Schulungen für die Kinder an den Grundschulen im Hochtaunuskreis beteiligt sind.

 

Hintergrundinfo:

Der lehrplanmäßige Jugendverkehrsunterricht ist für alle Grundschulkinder der 4. Klassen obligatorisch vom Land Hessen vorgeschrieben. Im Wesentlichen soll den Schülern schon frühzeitig die Gefahren des Straßenverkehrs näher gebracht werden.

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