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Gesundheitsamt empfiehlt Grippeschutzimpfung

Datum: 04.10.2019
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Das Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises rät auch für diesen Winter zur bewährten Grippeschutzimpfung. Geimpft werden sollen alle Menschen, die durch eine Virusgrippe besonders gefährdet sind. Hiervon betroffen sind besonders Männer und Frauen ab dem 60. Lebensjahr und Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat. Bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens sogar bereits ab dem ersten Schwangerschaftsmonat.

Die Impfempfehlung des Gesundheitsamtes richtet sich besonders an Personen mit chronischen Lungenkrankheiten, chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselerkrankungen, chronischen Anämien sowie angeborenen und erworbenen Immundefekten. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche mit diesen Risiken, ab dem sechsten Lebensmonat.

Darüber hinaus wird empfohlen die Schutzimpfung ausdrücklich allen Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, die als Risikogruppe besonders betroffen sind. Weiterhin gelte die Empfehlung auch den Personen, die im Beruf einer höheren Infektionsgefahr ausgesetzt sind oder diese übertragen können. Dazu zählen beispielsweise medizinisches Personal oder Personen in Tätigkeiten mit viel Publikumsverkehr.

Für die Impfung gegen Grippe sind die Monate Oktober und November zu empfehlen. Eine Impfung lässt sich grundsätzlich auch später nachholen, selbst zu Beginn oder im Verlauf einer Grippewelle. Allerdings steigt dann das Risiko, dass man sich infiziert, bevor der Impfschutz überhaupt aufgebaut ist. Der Schutz beginnt nämlich frühestens nach einer Woche, ist nach etwa zwei bis drei Wochen vollständig und besteht rund zehn Monate. Regelmäßig ist im Winter mit der Zunahme von Influenza-Erkrankungen zu rechnen. Die Auswirkungen einer Grippewelle waren in der Vergangenheit spürbar.

Influenzavirenstämme ändern sich weltweit jedes Jahr, jeweils vor der Saison mit dem dann von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) festgelegten Grippe-Impfstoff neu zu impfen, um einen optimalen Schutz zu erhalten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Institutes empfiehlt eine Impfung, die Antigene gegen vier verschiedene Influenzavirusstämme enthält. Weitere Auskünfte erteilt das Kreisgesundheitsamt unter der Telefonnummer: 06172/999-5813.

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