Hoher Besuch am ersten Arbeitstag

Datum: 17.02.2021

Schmitten. Hohen Besuch hatte Schmittens Bürgermeisterin Julia Krügers an ihrem ersten Arbeitstag: Landrat Ulrich Krebs ließ es sich nicht nehmen, der neuen Rathauschefin persönlich die Grüße der Kreiskörperschaften zu übermitteln. „Julia Krügers ist die erste Frau in der Geschichte der Gemeinde Schmitten, die an der Spitze der Gemeindeverwaltung steht,“ wusste der Landrat aus der Historie der Feldberggemeinde zu berichten. Schon in ihrem Wahlkampf habe Krügers gezeigt, so Krebs, dass sie bei der Entwicklung der höchst gelegenen Gemeinde im Hochtaunuskreis neue Impulse setzen könne.

 

In einem ersten Gedankenaustausch erörterten Landrat und Bürgermeisterin die Felder, wo Kreis und Gemeinde in Zukunft eng zusammenarbeiten wollen. Neben der Schulentwicklung gehört dazu aus Sicht der Schmittener Bürgermeisterin auch der Verkehr. Nicht erst der Ansturm auf das Feldberggebiet zu Beginn des Jahres habe, so Julia Krügers, gezeigt, dass bei der Verkehrsführung von und nach Schmitten eine enge Abstimmung von Kreis und Gemeinde zwingend erforderlich sei. Landrat und Bürgermeisterin wollen zügig noch vor der Sommerpause alle Beteiligten zusammenrufen, um über neue Verkehrs- und Parkkonzepte zu beraten.

 

Ein besonderes Anliegen beider Verwaltungsspitzen ist die touristische Entwicklung von Schmitten. „Das touristische Potenzial Schmittens als Luftkurort vor den Toren Frankfurts ist bislang nur unzureichend genutzt worden,“ meinte Julia Krügers. Zur touristischen Infrastruktur gehöre für sie neben attraktiven Wanderrouten auch die Stärkung und enge Zusammenarbeit mit der Hotellerie und Gastronomie. Gerade hier müsse nach dem Lockdown gezielt geholfen werden. Krebs und Krügers betonten, dass sie als Mitglieder des Zweckverbandes Feldberghof alles dafür tun wollten, dass die Gipfelgastronomie im Sommer mit dem neuen Pächter endlich öffnen kann.

 

Der Landrat zeigte sich offen für den Wunsch der Bürgermeisterin, dass Corona Impfungen für über 80jährige auch vor Ort in Schmitten durch mobile Impfteams angeboten werden können. Das Impfzentrum des Kreises wird hierzu kurzfristig mit der Gemeinde die Planung und Vorbereitung machen.

 

„Der Auftakt für eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit ist geglückt,“ lautete das Fazit dieses Kurzbesuches von Landrat und Bürgermeisterin.

 

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