Impfungen der Pflegeheime fast abgeschlossen: Mobile Impfteams bieten Termine Usinger Land an

Datum: 11.02.2021

Die vom Land Hessen gemeinsam mit dem Hochtaunuskreis, den Hoch-taunus-Kliniken und weiteren Unterstützern in kürzester Zeit aufgebaute Impf-Infrastruktur mit Impfzentrum und Mobilen Teams arbeitet reibungs-los und effektiv – allerdings wegen noch fehlenden Impfstoff vorerst nur mit halber Kraft. „Unser geschaffenes System funktioniert. Wir können schon heute vermelden, dass wir kommende Woche alle älteren Men-schen in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis geimpft haben,“ freut sich Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr. „Zudem bringen wir einige Neuerungen auf den Weg: Wir werden Impfun-gen für die über 80-jährigen im Usinger Land in jeder Kommune ermögli-chen. Es handelt sich um einen einmaligen Termin.“

Die Arbeit der Mobilen Impfteams hat sich bewährt. Wenn die Erst- und Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen sind, be-steht daher für interessierte Kommunen die Möglichkeit, dass die Mobilen Impfteams zu Vor-Ort-Terminen in die Kommunen kommen. Die Kom-mune organisiert in Absprache mit dem zuständigen Impfzentrum vor Ort geeignete Räumlichkeiten für einen Vor-Ort-Impftermin. Die Ansprache der berechtigten Personen erfolgt über die jeweilige Stadt oder Gemeinde. Auch hier gilt, dass nur geimpft wird, wer einen entsprechenden Termin hat.

„Unser Ziel ist, den Bürgerinnen und Bürgern ein ihrer Lebenssituation ent-sprechendes Impfangebot zu machen, da eine Impfung beim Hausarzt noch nicht möglich ist. Die älteren Menschen haben die Möglichkeit, sich im Impfzentrum oder bei regionalen Vor-Ort-Terminen in den Kommunen impfen zu lassen – möglichst so, wie es zu ihrer jeweiligen Lebenssituation passt“, erklärte Thorsten Schorr das geplante Konzept. Dieses Angebot kann allerdings nur punktuell gemacht werden, sofern Impfstoff zur Verfü-gung steht.

Bereits heute gibt es eine Einigung des zuständigen Sozialministeriums mit den Krankenkassen, dass ältere Menschen, die zwar impfberechtigt, je-doch nicht mobil sind, bei der Fahrt ins Impfzentrum unterstützt werden. Jeder, der beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, kann auch für den Weg zum Impfzentrum eine soge-nannte Krankenfahrt nutzen. Voraussetzung dafür ist eine Verordnung des Hausarztes. Diese Regelung gilt für alle älteren Menschen in der ersten Gruppe der Impfberechtigten, also aktuell Impfberechtigte, die älter als 80 Jahre sind.

 

AstraZeneca ermöglicht schnellere Impfung

Erste Lieferungen des Impfstoffes von AstraZeneca sind bereits im Hoch-taunuskreis eingetroffen. Dieser Impfstoff ist für alle 65 Jahren, hier in erster Linie für Pflegepersonal der Alten- und Pflegeheime. Damit kommt die Impfung des wesentlich schneller voran als gedacht. „Ich bin froh, dass wir nun endlich mehr Impfstoff zur Verfügung stellen können. Das Pflege-personal leistet in dieser Pandemie Großartiges, arbeitet oft bis an die Be-lastungsgrenze und teilweise auch darüber hinaus“, sagte Erster Kreisbei-geordneter Thorsten Schorr.

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