RMV startet verbundweite Kampagne zur Maskenpflicht

Datum: 23.11.2020
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Offenbachs Mobilitätsdezernentin Sabine Groß und RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat bei Maskenverteilaktion in Offenbach

BIldnachweis:Georg Foto / Stadt Hanau

Verbundweite Kampagne „Ich trage eine Maske für dich“ mit Persönlichkeiten
aus der Region gestartet / Ab 01.01.2021 Vertragsstrafe von 50 Euro für Fahren
ohne Maske

Mit einer Maskenverteilaktion haben Offenbachs Mobilitätsdezernentin und
Mitglied des RMV-Aufsichtsrats Sabine Groß und RMV-Geschäftsführer Prof.
Knut Ringat am Montag in Offenbach an der S-Bahn und Bus-Station Marktplatz
an das korrekte Masketragen im öffentlichen Raum und in öffentlichen
Verkehrsmitteln erinnert und die RMV-Kampagne „Ich trage eine Maske für dich“
vorgestellt. An der Aktion beteiligte sich auch die Geschäftsführerin der
Offenbacher Verkehrsbetriebe OVB Anja Georgi.

Bis mindestens Ende Dezember macht sich der RMV gemeinsam mit seinem
Partner S-Bahn Rhein-Main und Künstlern, Moderatoren und Sportlern aus der
Region, wie zum Beispiel Eintracht Frankfurt-Torhüter Kevin Trapp, den
Radiomoderatoren Daniel Fischer und Tobias Kämmerer oder der Schriftstellerin
Susanne Fröhlich über Plakate, Lautsprecherdurchsagen und Infoscreens für
das Masketragen stark. Online findet die Kampagne auf den Social-Media-
Kanälen des RMVs und der Kampagnen-Webseite www.rmv.de/maske   statt. Dort
finden Interessierte mehr Informationen zu den wichtigsten Hygieneregeln im
ÖPNV und weitere Hintergrundinfos zu teilnehmenden Persönlichkeiten.
Außerdem haben sie die Möglichkeit sich selbst mit einzubringen und anderen
über die Webseite ihre Motivation zum Masketragen mitzuteilen.

„Wir können das Virus nur besiegen und eindämmen, wenn wir alle die Lage
ernst nehmen und uns an die von den Wissenschaftlern empfohlenen
Maßnahmen halten“, sagt Sabine Groß, Mobilitätsdezernentin der Stadt
Offenbach und RMV-Aufsichtsratsmitglied. „Abstand halten, die Hygieneregeln
einhalten, eine Alltagsmaske tragen und richtig tragen, die Corona-App nutzen –
das sind die einfachen und wichtigen Dinge. Mit Kontrollen der Maskenpflicht im
öffentlichen Raum und in Bus und Bahn oder Verteilaktionen wie heute tun wir
alles, um die Infektionsketten zu unterbrechen und unsere Mitbürgerinnen und
Mitbürger zu schützen. Stellvertretend für die Stadt Offenbach danke ich dem
RMV und der S-Bahn Rhein-Main für die Unterstützung.“

Die Geschäftsführerin der Offenbacher Verkehrsbetriebe OVB Anja Georgi
pflichtet bei: „Mit Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn schützen
wir uns und die anderen Fahrgäste. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle
Fahrgäste daran halten, und die meisten tun es ja auch schon!“

„Die Einhaltung der Maskenpflicht ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam
stemmen können. Unsere Kampagne „Ich trage eine Maske für dich“ fügt sich
nahtlos in die vielen Anstrengungen ein, die der RMV seit Einführung der
Maskenpflicht unternimmt, um deren Durchsetzung zu unterstützen“, sagt RMVGeschäftsführer
Prof. Knut Ringat. „Mit Verteilaktionen, regelmäßigen
Schwerpunktkontrollen mit Polizei und Ordnungsbehörden und unseren
Präventionsteams sind wir seit Monaten im RMV-Gebiet unterwegs. Als weitere
Maßnahme kann das Prüfpersonal ab 2021 zudem 50 Euro Strafe von
Maskenverweigerern verlangen. Wird ein Fahrgast allerdings bei der Kontrolle
aggressiv und die Situation eskaliert, muss das Personal genauso wie heute
auch die Polizei hinzurufen.“

Über das RMV-Präventionsteam
Seit Mitte August setzt der RMV zusätzlich 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
seiner Tochtergesellschaft rms in Bussen und Bahnen im Verbundgebiet ein. Es
weist Fahrgäste auf die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung hin und verteilt
Masken an Fahrgäste, die keine dabei haben. Insgesamt hat das Team im
gesamten Zeitraum knapp 600.000 Fahrgäste angetroffen. Für die zusätzliche
Maßnahme hat der RMV bereits mehr als 250.000 EUR investiert.

Ab 01.01.2021: 50 Euro Vertragsstrafe für Maskenverweigerer
Zum Jahreswechsel nimmt der RMV die Maskenpflicht zudem in seine
Beförderungsbedingungen auf. Damit kann ab dem 01. Januar 2021 auch das
Kontrollpersonal in Bussen und Bahnen eine Vertragsstrafe von 50 Euro
erheben, wenn ein Fahrgast ohne oder mit falsch getragener Mund-Nasen-
Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist. Ausgenommen von der
Regelung sind lediglich Fahrgäste, die aus gesundheitlichen Gründen keine
Maske tragen können und dies mit einem schriftlichen Attest nachweisen.

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