VHT vergibt Busverkehrsleistungen: Ab Dezember 2016 fährt HLB Hessenbus

Datum: 14.04.2016
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Hochtaunuskreis. Nach einer europaweiten Ausschreibung hat der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) die Leistungen im Bus- und Anrufsammeltaxi-Verkehr im Hochtaunuskreis neu vergeben. Somit konnte der Zuschlag an die HLB Hessenbus GmbH erteilt werden, die zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 das neue Konzept des VHT umsetzt. „Mit dem neuen Buskonzept werden die Weichen für ein zukunftsweisendes Verkehrsangebot im Hochtaunuskreis gestellt. Zusammen mit der Verlängerung der S-Bahn ins Usinger Land wird somit ein wichtiger Impuls für die Entwicklung unserer Region gegeben“, sagt Landrat Ulrich Krebs als Vorsitzender des Vorstandes des VHT.

 

Rund 2,37 Mio. Kilometer Fahrleistung pro Jahr

Bereits im Vorfeld der Ausschreibung wurde der Rahmen für den Busverkehr durch den VHT neu justiert: Durch ein überarbeitetes Betriebskonzept mit neuen Linienführungen konnte die jährliche Verkehrsleistung im Busverkehr auf 2,37 Mio. Kilometer erhöht werden. Dies bedeutet eine Leistungssteigerung von rund 18%. Das integrierte Fahrplankonzept beinhaltet einen Zwei-Stunden-Grundtakt mit Verstärkerfahrten in den Spitzenstunden, außerdem eine wirksamere Verzahnung der einzelnen Linien sowie eine stärkere Ausrichtung der Verkehre auf die Taunusbahn. Die schulbezogenen Fahrten werden weitgehend unverändert fortgeführt.

 

AST-Zentrale mit einheitlicher Telefonnummer

Auch der AST-Verkehr wurde innerhalb des Fahrplankonzeptes angepasst. Durch die Ausweitung des Busangebotes liegt der Schwerpunkt im AST-Verkehr künftig zu Randzeiten und am Wochenende. Zudem wird der AST-Verkehr von einer zentralen Stelle koordiniert, die unter einer einheitlichen Telefonnummer zu erreichen ist.

 

Barrierefreie Fahrzeuge im gesamten Liniennetz

Im Grundangebot werden fabrikneue, klimatisierte Niederflurbusse der Euro-Norm VI zum Einsatz kommen. Die Fahrzeuge sind mit Absenkvorrichtung und Rampe ausgestattet, so dass auch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sowie Personen mit Rollstuhl oder Kinderwagen bequem ein- und aussteigen können. Damit wird insbesondere den Anforderungen an Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr Rechnung getragen.

 

Echtzeitinformation steigert Verlässlichkeit

Um eine umfassende Information für die Fahrgäste sicherzustellen, werden die Echtzeitdaten der Busfahrten in der Fahrplanauskunft des RMV zur Verfügung stehen. Gerade in der kalten Jahreszeit, in der witterungsbedingt auch Verspätungen und ggf. Umleitungen auftreten können, wurde für die Fahrgäste ein größeres Stück an Verlässlichkeit erzielt.

 

Kosten stabilisiert

Trotz des höheren Angebotsvolumens konnten die Kosten für die Bestellung der Leistungen stabil gehalten und der vorgesehene Kostenrahmen eingehalten werden – unter Beibehaltung eines tarifvertraglich festgelegten Lohnniveaus für das Fahrpersonal.

 

„Die Aufgabe der HLB Hessenbus GmbH ist, die bereits erreichte hohe Qualität im Nahverkehr des Hochtaunuskreises zu sichern. Gerade im ländlichen Raum hat der VHT das Angebot qualitativ und quantitativ optimiert“, fügt der Vorsitzende der VHT-Verbandsversammlung, Erster Kreisbeigeordneter Uwe Kraft abschließend hinzu.

 

 

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