Waldbrandgefahr: Feuerwehren im Hochtaunuskreis und Naturpark Taunus sind gut aufgestellt

Datum: 07.08.2020
Feuerwehr 2020

In weiten Teilen Hessens hat es seit Wochen nicht geregnet, dies hat dazu geführt, dass das hessische Umweltministerium in Wiesbaden am gestrigen Tag die Waldbrandalarmstufe A ausgerufen hat. Durch die anhaltende Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in ganz Hessen erhöht. Die für die Jahreszeit hohen Temperaturen verschärfen die Situation. Ergiebige Niederschläge sind vorerst nicht in Sicht.

Carsten Lauer Kreisbrandinspektor des Hochtaunuskreises, schätzt die Gefahr eines Brandes im Wald durchaus als hoch ein, sieht aber keinen Grund zu Panik. „Wir sind sehr gut vorbereitet“, so Lauer. Trotzdem mahnt auch er zur Vorsicht bei den Waldbesuchern. Für die nächsten Tage besteht nach aktuellen Prognosedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Hessens mittlere bis hohe Waldbrandgefahr.

Auch der Naturpark Taunus bittet für diese Maßnahmen die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis. Unser Wald ist durch den Klimawandel geschwächt: Die Trockenheit der letzten Jahre, Stürme und der Borkenkäfer haben ihm stark zugesetzt. Reisig und Laub sowie abgestorbene Bäume des Vorjahres sind inzwischen stark ausgetrocknet und sind somit leicht entzündbares Material dar. Dies alles begünstigt Waldbrände. Forst, Landwirtschaft und Na-turpark bitten deshalb alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Carolin Pfaff, stellvertretende Geschäftsführerin des Naturpark Taunus, erinnert: „Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch von liegengelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Wir bitten alle Waldbesucher, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Wenn Sie einen Waldbrand bemerken, bitte rufen Sie unverzüglich die Feu-erwehr (Notruf 112).“ Der Naturpark bittet seine Besucherinnen und Besucher sehr vorsichtig zu sein. Die Grillplätze sind bis auf Weiteres gesperrt.

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