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Wir wollen LEADER-Region werden

Die Städte und Gemeinden Glashütten, Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Schmitten, Usingen, Wehrheim und Weilrod möchten LEADER-Region werden. Dafür wurde eine Lokale Entwicklungsstrategie erarbeitet. Die Ergebnisse der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Region können Sie hier einsehen.


Wir sind die Region »Hoher Taunus«
Was ist LEADER?

Wir sind die Region „Hoher Taunus“ 

Die Städte und Gemeinden Glashütten, Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Schmitten, Usingen, Wehrheim und Weilrod haben sich zur Region „Hoher Taunus“ zusammengeschlossen und möchten LEADER-Region werden. Sie möchten gemeinsam nachhaltige und zukunftsfähige Konzepte und innovativen Projekte fördern, um die Lebensqualität zu erhöhen, die Wirtschaft der Region und den regionalen Arbeitsmarkt zu stärken und gleichzeitig das soziale Netz und die kulturelle Vielfalt zu fördern.

Obwohl die neue Förderperiode erst 2023 beginnt, gilt es jetzt, eine sogenannte Lokale Entwicklungsstrategie (LES) für die Region zu erstellen und sich zu einer Lokalen Aktionsgruppe (LAG) zusammenzuschließen. Für die Anerkennung der sieben Städte und Gemeinden als Förderregion muss die Entwicklungsstrategie bis Mai 2022 erarbeitet und beim Hessischen Umweltministerium eingereicht werden. So bewirbt sich die Region Hoher Taunus für die bevorstehende Förderperiode 2023 bis 2027. Wird der Hohe Taunus als Förderregion anerkannt, hat er Zugriff auf Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Was ist LEADER?

LEADER steht für "Liaison Entre Actions de Développement de l'Économie Rurale", also die Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Was so abstrakt klingt, bedeutet, dass in LEADER-Regionen Ideen und Projekte gefördert werden können, die die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten, das Miteinander stärken und die Zukunftsfähigkeit von Dörfern sichern.

Der Vorteil an LEADER ist, dass die Menschen vor Ort aktiv an der Entwicklungsstrategie mitwirken und Schwerpunkte setzen können, die ihnen besonders wichtig sind. Dazu muss eine feste Gruppe von Vertreter:innen aus den sieben Kommunen, den örtlichen Vereinen und Interessengruppen sowie aus der Wirtschaft und dem Kultur- und Sozialbereich ins Leben gerufen werden - die Lokale Aktionsgruppe, kurz LAG. Sie bestimmt den LEADER-Prozess in der Region und entscheidet, welche Projekte gefördert werden. Die LAG orientiert sich an der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) als Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Region. Zusätzlich bietet LEADER allen interessierten Bürger:innen der Region die Chance, sich aktiv in die regionale Entwicklung einzubringen.

Abschlussveranstaltung

Die Bürgermeister:innen der Städte und Gemeinden Neu-Anspach, Usingen, Glashütten, Grävenwiesbach, Schmitten im Taunus, Wehrheim und Weilrod haben die Bürgerinnen und Bürger der neuen Region „Hoher Taunus“ zur LEADER-Abschlussveranstaltung eingeladen, die zugleich ein Auftakt in die zukünftige Förderperiode war. Über 60 Teilnehmer:innen erfuhren hier, wie die Ergebnisse der Workshops und der Umfragen in die Lokale Entwicklungsstrategie einflossen, welche Ziele sich die Region für die LEADER-Förderperiode 2023-2027 gesetzt hat und welche Projekte bereits entwickelt wurden. Im Herbst 2022 soll ein Verein „Regionalentwicklung Hoher Taunus“ gegründet werden, der die Umsetzung der erarbeiteten Strategie steuern wird. Zahlreiche Teilnehmer:innen der Abschlussveranstaltung haben bereits ihr Interesse an einer Mitgliedschaft im zukünftigen Verein bekundet und ließen den Abend mit interessanten Gesprächen ausklingen.

Die Präsentation der Abschlussveranstaltungen finden Sie hier: Präsentation der LEADER-Abschlussveranstaltung (PDF)

Workshops

Workshop Daseinsvorsorge & Wirtschaft

Im ersten Workshop zur Lokalen Entwicklungsstrategie für die Region Hoher Taunus am 10. März 2022 haben rund 35 Teilnehmer:innen die Möglichkeit genutzt, ihre Ideen zu den Handlungsfeldern Daseinsvorsorge und Wirtschaft einzubringen. In einer Wortwolke hielten die Teilnehmer:innen fest, was aus ihrer Sicht in keinem Dorf fehlen dürfe. Die Präsentation des Workshops sowie alle eingebrachten Ideen finden Sie hier:



Workshop Naherholung, Tourismus und Bioökonomie

Knapp 50 Teilnehmer:innen diskutierten im zweiten Workshop am 24. März 2022 zu den Themen Naherholung, Tourismus und Bioökonomie und brachten eigene Ideen zur Weiterentwicklung der Region ein. Als Einstieg wurden die Teilnehmer:innen nach ihren Lieblingsorten in der Region Hoher Taunus gefragt. Das Ergebnis wurde wieder in einer Wortwolke festgehalten. Die Präsentation des Workshops sowie alle eingebrachten Ideen finden Sie hier:

Ergebnisse Workshop Tourismus und Bioökonomie

Ergebnisse der Online-Umfragen

Über 500 Teilnehmer:innen haben sich an der Online-Umfrage beteiligt und so Schwerpunkte für die Lokale Entwicklungsstrategie gesetzt. So wurde beispielsweise deutlich, dass den Menschen im Hohen Taunus die Handlungsfelder Daseinsvorsorge und Naherholung/Tourismus besonders wichtig sind. Alle Ergebnisse der Umfrage finden sie hier: Ergebnisse der Online-Umfrage (PDF)

Um auch einen Einblick in die Bedürfnisse der Jugendlichen der Region zu erhalten, wurde eine separate Jugend-Umfrage durchgeführt an der sich über 300 Jugendliche beteiligt haben. Die Ergebnisse finden Sie hier: Ergebnisse der Jugend-Umfrage (PDF)

Und wie geht es weiter? 

Sobald der „Hohe Taunus“ als LEADER-Region anerkannt ist, wird sie das Regionalmanagement beraten und durchgängig unterstützen. Bringen Sie Ihre Ideen ein!

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an:

Roland Seel
Bürgermeister der Gemeinde Grävenwiesbach
06086/9611-13
seel@graevenwiesbach.de

oder an die Bürgerbüros der Kommunen Glashütten, Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Schmitten, Usingen, Wehrheim und Weilrod.

Leader Logos eng

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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