Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Entzug

Wenn die Fahrerlaubnis durch ein Gericht oder die Fahrerlaubnisbehörde entzogen wurde, muss ein Antrag gestellt werden, damit man wieder am Straßenverkehr teilnehmen darf.

Zur Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach Entzug sind – je nach beantragter Klasse – verschiedene Unterlagen vorzulegen. Je nach Art des Fahrerlaubnisentzuges kann die Fahrerlaubnisbehörde vor der Wiedererteilung noch ein Aufbauseminar, einen Kurs oder ein Gutachten anordnen; dies wird jeweils im Einzelfall entschieden.  

Zur Antragstellung ist die persönliche Vorsprache während der Öffnungszeiten oder nach Terminvereinbarung mit den vollständigen Antragsunterlagen erforderlich.

Folgende Unterlagen sind bei Antragstellung immer vorzulegen:

  • Gültiger Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 6 Monate) oder eAT oder gültiger Personalausweis inkl. Kopie des vorgelegten Dokuments
  • Ein biometrisches Passfoto
  • Führungszeugnis der Belegart „O“ (wird beim Meldeamt des Hauptwohnsitzes beantragt)
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs

Zusätzlich sind vorzulegen für die Klassen A, A2, A1,AM, B, BE, L und T

  • Sehtestbescheinigung

Zusätzlich sind vorzulegen für die Klassen C, C1, CE, C1E und CE79

  • Ärztliches Gutachten nach Anlage 5 FeV (entfällt bei MPU-Anordnung)
  • Augenärztliches Gutachten nach Anlage 6 FeV anstelle der Sehtestbescheinigung 

Zusätzlich ist vorzulegen für die Klassen D, D1, DE und D1E

  • Leistungstest nach Anlage 5 Nr. 2 FeV (entfällt bei MPU-Anordnung)  

 

Gebühren: 154,00 € - 157,89 €

 

Antrag 

Entzug durch Gericht

Entzug durch Behörde

Fahrerlaubnisklassen

Schlüsselzahlen 

 

 

 

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Sprechzeiten

 

Montag - Freitag

7.30 - 11.00 Uhr

 

Donnerstag zusätzlich

13.30 - 16.00 Uhr

 

und nach Terminvereinbarung

Fachbereiche
Führerschein und KFZ-Zulassung
Ansprechpartner
Fahrerlaubnisbehörde

Tel: 06172 999 - 0

Fax: 06172 999 - 9810

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