Sprengstoffrecht

Erlaubnisse nach §27 Sprengstoffgesetz (nicht gewerbliche Erlaubnisse)

Der Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen bedarf der vorherigen Erlaubnis durch die zuständige Behörde und setzt voraus, dass der Antragsteller

- das 21. Lebensjahr vollendet hat,

- zuverlässig und geeignet ist (Prüfung durch Behörde),

- einen staatlich anerkannten Fachkundelehrgang mit abgeschlossener Prüfung absolviert hat und

- ein anerkanntes Bedürfnis nachweisen kann.

Die Zuständigkeit des Hochtaunuskreises umfasst

• die Erteilung von Unbedenklichkeitsbescheinigungen zur Teilnahme an Lehrgängen zum Erwerb der Fachkunde zum Umgang mit Sprengstoffen;

• die Erteilung, Verlängerung, Erneuerung, Erweiterung von Erlaubnissen nach § 27 Sprengstoffgesetz für Vorderlader und Böllerschützen sowie zum Wiederladen von Patronenhülsen mit Treibladungspulver.

Nach Eingang des Antrages erfolgt eine Überprüfung der Zuverlässigkeit und Eignung des Antragstellers. Hieran sind weitere Behörden zu beteiligen. Es muss mit einer Bearbeitungsdauer von ca. sechs Wochen gerechnet werden.

 

PDF-Dokumente:

Antrag auf Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung nach dem Sprengstoffgesetz

Antrag auf Ausstellung, Verlängerung oder Änderung einer Erlaubnis zum Erwerb, Besitz und Lagern von Sprengstoffen

Informationen gem. DSGVo bei Erhebung personenbezogener Daten ohne Zweckänderung

 

Kosten

• Neuerteilung einer Sprengstofferlaubnis € 80,00

• Verlängerung einer Sprengstofferlaubnis € 40,00

• Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung nach dem Sprengstoffgesetz € 40,00

 

 

 

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