Datum: 26.08.2026

Abriss der ehemaligen Maria-Scholz-Schule als Vorbereitung für GaG-Auslagerung


Seit dem Schuljahr 2022/23 besuchen die Schülerinnen und Schüler der Bad Homburger Maria-Scholz-Schule den schicken Neubau in der Schwalbacher Straße Der alte, knapp 150 Meter entfernte Standort in der Wiesbadener Straße war nicht mehr zeitgemäß. Die Gebäude, noch aus der Zeit, in der die heutige Grundschule die damalige Pestalozzi-Förderschule war, genügen heutigen Anforderungen ebenso wenig wie der 2003 errichtete zweigeschossige Container-Modulbau der 2009 zunächst mit einem Wasserschaden zu kämpfen hatte, bevor er bis 2010 wegen erhöhter Formaldehydwerte saniert werden musste.

Für die geplante Sanierung der Gesamtschule am Gluckenstein (GaG) war das Grundstück der „alten MSS“ schon früh als mögliches Ausweichquartier ins Auge gefasst worden. Von Anfang an war jedoch klar: In den Bestandsgebäuden wird kein Unterricht möglich sein. Bevor also Maßnahmen zur Auslagerung der GaG geplant werden können, muss auf dem 6700 Quadratmeter großen Grundstück an der Wiesbadener Straße klar Schiff gemacht werden. Und genau das passiert in den kommenden Monaten.

„Nachdem wir von der Stadt Bad Homburg die Abbruchgenehmigung bekommen haben, wird das Gelände Anfang September, also nach dem Laternenfest, eingezäunt“, informiert Landrat Ulrich Krebs. Dann beginnen die Vorarbeiten, anschließend werden die Gebäude entkernt. „Für uns bedeutet das einen weiteren Schritt in Richtung GaG-Sanierung – und ein sichtbares Zeichen für die Schulgemeinde, dass sich etwas tut.“

In einem Schreiben hat sich der Kreis an die Anlieger gewandt und sie über die anstehenden Maßnahmen und dem damit verbundenen unvermeidlichen Baulärm sowie mögliche Verkehrseinschränkungen durch Baufahrzeuge informiert. Die öffentlichen Parkplätze sollen von den Abbrucharbeiten nicht beeinträchtigt werden.      

Da davon ausgegangen werden muss, dass in den Gebäuden Schadstoffe verbaut wurden, werden wir die Arbeiten fachgerecht von einer entsprechend qualifizierten Firma ausgeführt. Eine Gefahr für Anwohner besteht nicht.       

Einen genauen Zeithorizont für die Dauer der Arbeiten gibt es noch nicht, fest steht aber, dass die nun anstehenden Arbeiten einige Monate in Anspruch nehmen werden.

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