Datum: 01.09.2026

Hochtaunuskreis beteiligt sich am Bundesweiten Warntag

Am Donnerstag, 10. September, wird im Rahmen des Bundesweiten Warntags in ganz Deutschland die Warn-Infrastruktur getestet. Auch der Hochtaunuskreis beteiligt sich zusammen mit seinen Kommunen an der Aktion und kommt damit dem Wunsch der Bevölkerung nach. Denn in einer repräsentativen Umfrage, die anlässlich des Warntags 2024 durchgeführt wurde, hatten sich 98 Prozent der Befragten dafür ausgesprochen, sämtliche Warnkanäle regelmäßig zu testen.

Am Warntag werden um 11 Uhr für den Hochtaunuskreis die Sirenen ausgelöst. Parallel dazu erfolgt eine Warnmeldung über das Modulare Warnsystem (MoWaS), das verschiedene Kanäle wie die Warn-App NINA oder Cell Broadcast umfasst. Über letzteren Dienst erhalten alle moderneren Mobilfunkgeräte in der Region eine entsprechende Warnnachricht – ganz ohne vorherige Anmeldung.

Etwa um 11:45 Uhr wird über die gleichen Warnkanäle und Endgeräte, über die zuvor die Warnung erfolgte, eine Entwarnung gesendet. Eine Ausnahme sind ältere Warnsirenen, welche lediglich das Signal „Feueralarm“ senden können. Hier ist eine Entwarnung technisch nicht möglich. Beim Cell Broadcast hingegen soll es erstmals eine Entwarnung geben, die mit der Warnstufe 3 versehen und damit deutlich leiser ausgespielt werden soll als die Warnung um 11 Uhr. Während die Warnung über Cell Broadcast alle Geräte erreichen soll, kann es je nach individueller Einstellung sein, dass die Entwarnung wegen dieser niedrigen Warn-Kategorie nicht angezeigt wird.  

Landrat Ulrich Krebs wirbt bei den Bürgerinnen und Bürgern dafür, sich aktiv mit den verschiedenen Warnsystemen zu beschäftigen: „Es ist entscheidend, dass wir die Bevölkerung schnell und zuverlässig über eine Gefahrenlage informieren können. Ebenso wichtig ist es jedoch, dass die Menschen um die Warnarten und deren Bedeutung wissen“, betont Landrat Ulrich Krebs. „Für beide Ziele sind die regelmäßigen Überprüfungen der Warn-Infrastruktur hilfreich.“

Besonders bittet der Landrat darum, im eigenen Umfeld Menschen über den Warntag zu informieren – vor allem auch jene, die kaum oder gar kein Deutsch sprechen: „Im Hochtaunuskreis leben viele Geflüchtete aus Kriegsgebieten. Für sie kann das Sirenensignal eine reale Bedrohung bedeuten. Bitte erklären Sie diesen Personen, dass es sich um eine Übung handelt.“

Weitere Informationen zum Warntag finden sich auf der Homepage des Hochtaunuskreises unter  https://www.hochtaunuskreis.de/warntag. 

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