Nachwuchskräfte für den Hochtaunuskreis
Zu Beginn des Ausbildungsjahres hat die Kreisverwaltung des Hochtaunuskreises Zuwachs bekommen: 20 neue Nachwuchskräfte traten dort ihren Dienst an. Sieben angehende Verwaltungswirte, sechs Verwaltungsfachangestellte in spe und eine künftige Fachangestellte für Medien und Informationsdienste – Archiv (FAMI) haben ihre Ausbildung begonnen, im Landratsamt starten außerdem vier duale Studenten der Fachrichtung Public Administration und zwei duale Studenten Digitale Verwaltung ins Berufsleben.
Nachdem am Dienstag nach einer gemeinsamen Begrüßung durch Kreisbeigeordnete Antje van der Heide zunächst das Ankommen im jeweiligen Fachbereich im Mittelpunkt stand, erlebten die Nachwuchskräfte am Mittwoch einen außergewöhnlichen Arbeitstag: Dienstort war ausnahmsweise das Freilichtmuseum Hessenpark bei Neu-Anspach. Dort gab es für „die Neuen“ erste Gelegenheit zum Kennenzulernen. Schließlich sollen die angehenden Nachwuchskräfte als Team zusammenwachsen und die Ausbildungszeit gemeinsam meistern.
Dass der Hochtaunuskreis in der Region als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird, zeigt die Herkunft der Berufseinsteiger. Der überwiegende Teil lebt im Hochtaunuskreis, andere kommen aus den Nachbarkreisen, eine Nachwuchskraft ist sogar extra aus Bonn hergezogen.
„Für uns als Verwaltung ist es wichtig, auf gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte setzen zu können. Was liegt da näher, als diese Fachkräfte selbst auszubilden und sie sowohl mit der allgemeinen Verwaltungsarbeit als auch mit den Arbeitsprozessen ‚vor Ort‘ vertraut zu machen?“, betont Landrat Ulrich Krebs, und weiter: „Die intensive Arbeit mit den jungen Menschen zahlt sich dreifach aus: Die Nachwuchskräfte können eine qualitativ hohe Ausbildung erwarten. Wir profitieren als Verwaltung regelmäßig von neuen Sichtweisen und Impulsen, die von Nachwuchskräften kommen. und unsere Bürgerinnen und Bürger können darauf vertrauen, dass sie auch weiterhin kompetente Ansprechpartner in der Verwaltung vorfinden.
Wenn „die Neuen“ den Erfahrungsaustauch mit ihren direkten Vorgängern suchen, die Mitte August im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier verabschiedet wurden, müssen sie nicht lange suchen. Unabhängig ob Ausbildung oder duales Studium: Alle 18 Absolventinnen und Absolventen bleiben der Kreisverwaltung erhalten, was einmal mehr beweist, dass der Öffentliche Dienst nicht nur ein verlässlicher Dienstleister, sondern ein ebenso verlässlicher Arbeitgeber ist.
Was die neuen Nachwuchskräfte nun vor sich haben, konnten ihre Vorgänger bei einem gemeinsamen Mittagessen wurde in gemütlicher Runde auf die vergangenen Ausbildungs- und Studienjahre zurückgeblickt. Im Anschluss ernannte Landrat Ulrich Krebs die fertig werdenden Studierenden zu Beamtinnen und Beamten auf Probe. Als Anerkennung für ihre guten Leistungen überreichte er den Nachwuchskräften zudem kleine Präsente.
Unter den Absolventinnen und Absolventen befinden sich zwei Fachinformatiker – Fachrichtung Systemintegration (IT), eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung Archiv (FAMI), ein Kaufmann für Büromanagement (BüroM), sechs Verwaltungsfachangestellte (VFA), zwei Verwaltungswirtinnen (VW), zwei dual Studierende der Digitalen Verwaltung (D.V.) sowie vier dual Studierende im Studiengang Public Administration (P.V.).
Sie sind nach der Übernahme durch den Hochtaunuskreis in verschiedenen Fachbereichen tätig und übernehmen dort verantwortungsvolle Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürgern des Kreises.
Die unterschiedlichen Ausbildungs- und Studienrichtungen zeigen deutlich, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten beim Hochtaunuskreis sind. Gleichzeitig unterstreicht die erfolgreiche Übernahme aller Absolventinnen und Absolventen den hohen Stellenwert, den die Ausbildung junger Nachwuchskräfte für den Hochtaunuskreis hat. Denn gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Grundlage für eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Verwaltung.