Datum: 29.06.2026

Rettungswache Oberreifenberg eingeweiht


Für die weitere Verbesserung der Notfallversorgung im Hochtaunuskreis ist die neue Rettungswache in Schmitten-Oberreifenberg ein wichtiger Schritt: In direkter Nähe zur Siegfriedstraße gelegen, werden die Rettungswagen von hier aus noch schneller als bislang bei Notfällen im Bereich Schmitten und der unfallträchtigen Straßen beidseits des Sandplackens eintreffen. Eine deutliche Verbesserung gegenüber der aktuellen Situation. Bislang war ein Fahrzeug in einer von Wohnbebauung umgebenden Gebäude im engen Ortskern von Niederreifenberg stationiert.

Jetzt konnte das moderne Gebäude im Wasserweg vom Bauherrn, der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft „Leben und Wohnen“ an die Malteser als künftige Hausherren übergeben werden. Die LeWo hat 1,3 Millionen Euro in den Neubau investiert. Dort steht künftig ein
24-Stunden besetzter geländegängiger Rettungswagen zur Verfügung.

Für Landrat Ulrich Krebs ist der Neubau ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Rettungsdienst-Standortkonzepts. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel getan.“ Zur Erinnerung: 2013 wurde die Rettungswache in Rod an der Weil in Betrieb genommen, 2014 die an der Klinik in Bad Homburg; beides Neubauten. 2016 konnten die Malteser die Wache gegenüber der Usinger Klinik beziehen. „Und kürzlich konnten wir die Inbetriebnahme der Wache in Friedrichsdorf-Köppern feiern. Die Wache in Oberursel steht vor der Fertigstellung und in Neu-Anspach konnte mit dem Bau begonnen werden“, bilanziert Krebs, der die Bedeutung eines engmaschigen Netzes für die Notfallrettung betonte. „Qualifizierte Hilfe muss schnell an der Einsatzstelle sein. Und dafür braucht es nicht nur die Fahrzeuge und Einsatzkräfte, sondern auch die entsprechenden Gebäude mit gutem Anschluss an die Verkehrswege und guten Voraussetzungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Fahrzeuge besetzten. Als Träger des Rettungsdienstes achten wir darauf und tragen unseren Teil dazu bei, dass die von uns beauftragten Partner, DRK und Malteser, diese Voraussetzungen erfüllen können.“ 

Schmittens Bürgermeisterin Julia Krügers stellt die große Bedeutung des Neubaus für die Gemeinde heraus: „Die neue Rettungswache in Oberreifenberg bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger in Schmitten und alle Gäste in der Feldbergregion im Falle eines Falles schnelle Hilfe und mehr Sicherheit durch kurze Wege.“

„Die neue Wache bietet unseren Mitarbeitenden optimale Voraussetzungen für ihre tägliche Arbeit. Von diesem modernen Standort aus können wir die Menschen in Schmitten und der Feldbergregion schnell und zuverlässig versorgen. Damit investieren wir gleichermaßen in die Qualität der Notfallrettung und in die Zukunft unseres Rettungsdienstes“, betont Gregor Goetz-Knoell, Bezirksgeschäftsführer Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes Hessen.

„Eine Rettungswache ist mehr als ein Gebäude. Für die Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes ist sie ein Stück Zuhause“, erinnert Kreisbrandinspektor Martin Gonder, als Fachdienstleiter Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz auch für den Rettungsdienst zuständig. Er ergänzt: „Hier verbringen sie einen großen Teil ihres Lebens, starten ihre Einsätze und kehren nach oft belastenden Situationen wieder zurück. Ich wünsche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Malteser, dass diese Rettungswache für Sie ein moderner Arbeitsplatz wird, an dem sie sich wohlfühlen, aufeinander verlassen können und nach jedem Einsatz gerne zurückkehren."

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