Manuel Friedrichs

Bereich:
Rettungsdienste/Katastrophenschutz

Verein/Organisation:
Freiwillige Feuerwehr Hundstadt

Aufgabe/Position:
Mitglied der Einsatzabteilung und Jugendbetreuer

seit mehr als 5 Jahren engagiert

Ich engagiere mich, weil...
Ich interessiere mich für das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr, weil ich einen aktiven Beitrag zum Schutz meiner Heimat leisten möchte. Es ist mir wichtig, Verantwortung zu übernehmen und im Katastrophenschutz mitzuwirken, um Menschen in schwierigen und oft belastenden Situationen helfen zu können. Gerade in solchen Momenten zählt Zusammenhalt – und genau diesen möchte ich stärken.

Gleichzeitig bietet mir das Ehrenamt die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen. Kameradschaft und Vertrauen spielen dabei eine große Rolle und machen die Arbeit besonders wertvoll. Besonders am Herzen liegt mir dabei auch die Jugendarbeit: Als Jugendbetreuer möchte ich junge Menschen aktiv begleiten, ihnen wichtige Fähigkeiten für den Feuerwehrdienst, aber auch für ihr privates Leben vermitteln. Dazu gehört für mich nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitiger Respekt. Ich sehe es als große Chance, Jugendliche dabei zu unterstützen, soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen sowie ihnen Orientierung und Gemeinschaft zu bieten. Darüber hinaus sehe ich im Ehrenamt generell die Möglichkeit, mich persönlich weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten zu erlernen, die mich vielleicht sogar beruflich weiterbringen.

Nicht zuletzt schätze ich die Möglichkeit, aktiv am sozialen Leben meines Dorfes teilzunehmen. Ob bei Einsätzen oder bei der Organisation von Festen – ich kann mich einbringen, Gemeinschaft erleben und dazu beitragen, dass unser Ort lebendig und verbunden bleibt.

Gibt es ein Erlebnis im Ehrenamt, an das Sie sich gerne erinnern?
Ein Erlebnis, an das ich mich besonders gerne erinnere, ist schwer auf einen einzelnen Moment zu reduzieren, weil es viele prägende Augenblicke im Ehrenamt gibt. Besonders eindrücklich sind für mich jedoch größere Einsätze, die wir erfolgreich bewältigen konnten und bei denen wir Schlimmeres verhindern konnten. Die Dankbarkeit in den Gesichtern der Menschen zu sehen, wenn sie erkennen, dass unsere Hilfe einen entscheidenden Unterschied gemacht hat, bleibt jedes Mal aufs Neue im Gedächtnis und gibt mir das Gefühl, wirklich etwas Sinnvolles zu tun.

Aber nicht nur Einsätze prägen meine Erinnerungen. Auch die von uns organisierten Feste sind besondere Momente, bei denen die Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Es ist schön zu sehen, wie diese Veranstaltungen von der Bevölkerung angenommen werden und wie ausgelassen und fröhlich gemeinsam gefeiert wird.

Ganz besonders berühren mich jedoch die kleinen, scheinbar unscheinbaren Augenblicke: die funkelnden Kinderaugen, wenn sie unsere Fahrzeuge und Uniformen sehen, und die Begeisterung, mit der sie uns zum Beispiel aus dem Kindergarten heraus zuwinken, wenn wir zu einem Einsatz ausrücken. In solchen Momenten spürt man, dass man nicht nur hilft, sondern auch Vorbild ist – ein Gefühl, das mich immer wieder motiviert, mich weiter im Ehrenamt zu engagieren.

Was bedeutet Ehrenamt für Sie? Was würde in Ihrem Ort fehlen, wenn es kein Ehrenamt gäbe?
Für mich bedeutet Ehrenamt, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und aktiv dazu beizutragen, dass Menschen in schwierigen Situationen nicht allein sind. Besonders in der Freiwilligen Feuerwehr zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt, Verlässlichkeit und der Wille zu helfen sind. Ehrenamt heißt für mich, meine Zeit und mein Engagement einzubringen, um meine Heimat sicherer zu machen, im Katastrophenschutz mitzuwirken und gleichzeitig ein starkes Miteinander zu fördern. Es ist zudem eine wertvolle Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, neue Fähigkeiten zu erlernen und Kontakte zu knüpfen, die weit über das Ehrenamt hinausgehen.

Darüber hinaus spielt für mich auch die Jugendarbeit eine große Rolle. Es bedeutet mir viel, junge Menschen zu begleiten, ihnen wichtige Werte und Fähigkeiten zu vermitteln und ihnen zu zeigen, wie wichtig Gemeinschaft, Respekt und Hilfsbereitschaft sind.

Ohne Ehrenamt würde in meinem Ort ein entscheidender Teil des gesellschaftlichen Lebens fehlen. Es gäbe weniger Zusammenhalt, weniger Unterstützung in Notlagen und auch weniger Möglichkeiten für Begegnung und Austausch. Veranstaltungen und Feste, die das Dorfleben prägen und Menschen zusammenbringen, würden wegfallen oder deutlich an Bedeutung verlieren. Vor allem aber würde das Gefühl fehlen, dass Menschen füreinander einstehen und gemeinsam Verantwortung übernehmen – genau das macht eine funktionierende Gemeinschaft aus.



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