Aktuelle Themen

Grippeschutzimpfung

Der nächste Winter kommt bestimmt - und auch die alljährliche Grippewelle wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der Fachbereich Gesundheitsdienste des Hochtaunuskreises empfiehlt dringend die Grippeimpfung, denn für viele Menschen kann eine echte Grippe sehr gefährlich werden. Gefährdet sind insbesondere ältere und immungeschwächte Personen sowie Patienten mit bestimmten Grundleiden, wie zum Beispiel Herz- und Kreislauferkrankungen, chronische Lungenkrankheiten, Stoffwechselerkrankungen sowie angeborene und erworbene Immunschwäche.

Gemäß der STIKO- Empfehlung wird eine Grippeschutzimpfung für alle Personen über 60 Jahre empfohlen.

Der beste Zeitpunkt für eine Grippeschutzimpfung liegt im Herbst. Bis die Impfung ihren vollen Schutz entwickelt, vergehen etwa 14 Tage.

Der heute verwendete Impfstoff ist in der Regel gut verträglich. Die aktuelle Zusammensetzung des Impfstoffes wird von der Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr neu festgelegt.

Die durch ein Virus verursachte Grippe ist keineswegs mit einer harmlosen Erkältung zu verwechseln. Dieses Virus verursacht eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung der Atemwege, die mit schwerem Krankheitsgefühl einhergeht. Es können weitere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden bis hin zu einem tödlichen Ausgang. Da das Virus innerhalb von wenigen Monaten Eigenschaften und Form zu ändern im Stande ist, muss jedes Jahr ein neuer Impfstoff entwickelt werden. Er bereitet das Immunsystem auf die kommende Invasion vor und schützt so lange gegen die Grippe, bis das Virus sich neu verändert hat.

 

Bei Fragen stehen Ihnen der Hausarzt, bzw.

Frau Dr. Dr. Lindenthal, Telefon 06172 999-5800,

im Fachbereich Gesundheitsdienste des Hochtaunuskreises zur Verfügung.

 

Ein ausführliches Merkblatt zur „Influenza“ finden Sie hier.

Wichtige Hygieneregeln zum Schutz vor Virusinfektionen finden Sie hier.

 

Kinder dürfen am Bach spielen – Kreis informiert Eltern und Erzieher über Umgang mit Gewässern

Zusammen mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt hat das Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises jetzt einen Flyer zum Thema „Spielen am Bach“ herausgegeben. Die Informationsschrift ist vor allem für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer gedacht. Landrat Ulrich Krebs hat das Informationsblatt bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

„Kinder sollen natürlich weiter die Natur erleben dürfen, dazu gehört auch das Spielen an Flüssen und Bächen. Wir bieten mit diesem Flyer sachliche Information und fachliche Aufklärung, damit Eltern, Erzieher und Lehrer wissen, was beim Spielen an Oberflächengewässern zu beachten ist“, sagt Landrat Ulrich Krebs.

 

Den Flyer finden Sie hier.

  

Gelbfieberimpfung beim Fachbereich Gesundheitsdienste

Frau Dr. Dr. Lindenthal vom Fachbereich Gesundheitsdienste führt Gelbfieberimpfungen durch. Die Gelbfieberimpfung darf nur durch speziell weitergebildete Ärzte verabreicht werden.

Zu den autorisierten Gelbfieber-Impfstellen gehört seit November 2014 der Fachbereich Gesundheitsdienste des Hochtaunuskreises (Impfstellen-Nr. 106).

Das Gelbfieber ist eine akute, fieberhafte Viruserkrankung, die vor allem in den tropischen Gebieten Afrikas und Südamerikas verbreitet ist. Die Virenübertragung erfolgt durch den Stich der so genannten „Gelbfieber-Mücke“. Die Erkrankung ist zwar nicht mit Medikamenten therapierbar, aber es ist eine Prophylaxe durch eine Schutzimpfung möglich. Diese ist eine sichere Maßnahme, um der unter Umständen tödlich verlaufenden Krankheit vorzubeugen.

Die Gelbfieberimpfung wird für Reisen zu Gelbfieber-Infektionsgebieten von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen. In einigen Ländern besteht sogar eine Impfvorschrift: Ohne einen entsprechenden Nachweis dürfen Sie ein solches Land nicht bereisen (auch kein Transit).

Weitere Informationen zur Gelbfieberimpfung erhalten Sie hier.

 

Öffentliche Empfehlung von Schutzimpfungen in Hessen

Aufgrund des §20 Abs. 3 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz- IfSG) und unter Berücksichtigung der jeweils gültigen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut, sowie der Empfehlung der STIKO vom Juli 2006 und März 2007 werden vom Hessischen Sozialministerium für Hessen Impfungen gegen folgende Infektionskrankheiten öffentlich empfohlen:

  • Diphtherie,
  • Frühspommer-Meningoenzephalitis (FSME),
  • Haemophilius influenzae Typ B (Hib),
  • Hepatitis A,
  • Hepatitis B,
  • Influenza,
  • Masern,
  • Meningokokken-Infektionen,
  • Mumps,
  • Pertussis,
  • Pneumokokken-Infektionen,
  • Poliomyelitis,
  • Röteln,
  • Tetanus,
  • Tollwut,
  • Varizellen,
  • Humane Papillomaviren

Die Impfung gegen Influenza ist für Hessen über die Empfehlung der STIKO hinaus bereits nach dem sechsten Lebensmonat öffentlich empfohlen.

 

Belehrung nach §43 Infektionsschutzgesetz

Voraussetzung für die erstmalige Aufnahme einer Tätigkeit im Lebensmittelbereich ist eine Bescheinigung nach § 43 Infektionsschutzgesetz.

Ziel der Belehrung ist es, ein Bewusstsein für die Problematik der Übertragung von Krankheitserregern durch Lebensmittel zu schaffen. Sie soll den im Lebensmittelbereich Tätigen in die Lage versetzen, Anhaltspunkte für ein Tätigkeitsverbot bei sich selbst festzustellen und entsprechend handeln zu können.

Nach dem „Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze“ vom 28.07.2011 hat der Arbeitgeber Personen, die eine der in § 42 Abs.1 Satz 1 oder 2 genannten Tätigkeiten ausüben, nach Aufnahme ihrer Tätigkeit und im Weiteren alle 2 Jahre über die in § 42 Abs. 1 genannten Tätigkeitsverbote und über die Verpflichtung nach Absatz 2 zu belehren. Die Teilnahme an der Belehrung ist zu dokumentieren.

Die Sätze 1 und 2 finden für Dienstherren entsprechende Anwendung.

Diese Belehrungen ersetzten nicht die regelmäßige Belehrung nach der Lebensmittel-Hygieneverordnung.

Die Belehrung findet jeden Dienstag um 8:30 Uhr und um 14:00 Uhr statt.

Einen Termin erhalten Sie unter: 06172/999-0

Da organisatorische Maßnahmen (Gebührenzahlung, Identitätsprüfung) Zeit brauchen, ist es erforderlich, dass sich die Teilnehmer 30 Minuten vor dem eigentlichen Belehrungstermin beim BürgerInfoService (BIS) im Haus 3, Erdgeschoss, einfinden.

Eine Terminvereinbarung, bzw. eine Terminabsage ist zwingend erforderlich.

 

Weitere Informationen zur Belehrung erhalten Sie hier.

 

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Fachbereiche
Gesundheitsdienste, Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Ansprechpartner
Dr. Dr. Birgit Lindenthal

Ärztliche Leitung

Tel: 06172 999 - 5800

Fax: 06172 999 - 9806

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Dr. Martina Schirmer

stellv. ärztliche Leitung

Tel: 06172 999 - 5810

Fax: 06172 999 - 9806

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Manuela Köhler

Ärztliche Assistenz

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Christel Stöckel

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Fax: 06172 999 - 9815

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